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Kategorie: Daimler

[25.06.2017] Das Elektroauto smart electric Drive gibt es jetzt auch als Cabrio, den Stromer gibt es inklusive Kaufprämie bereits ab 21.200 Euro.

Das Elektroauto Smart electric drive gibt es jetzt auch als Cabrio. Bildquelle: Daimler / smart

Das Elektroauto Smart electric drive gibt es jetzt auch als Cabrio. Bildquelle: Daimler / smart

In der letzten Woche gab es fast überall in Deutschland den ganzen Tag Sonne und die Temperaturen erreichten um die 28C°, zwar war das Wochenende eher verregnet, aber die schönen Sonnentage kommen bald wieder.

Wer dann über ein Cabrio verfügt, kann sich glücklich schätzen. Bisher gibt es nur wenige Elektroautos, welche auch als Cabrioversion angeboten werden. Seit neustem kann man auch das E-Auto smart electric drive als Cabrio kaufen, der Kaufpreis beginnt bei 25.200 Euro. Die Reichweite liegt noch bei 160 Kilometern, damit gehört der kleine E-Flitzer mittlerweile leider zu den E-Autos mit der geringsten Reichweite.

Im Alltag kommt man mit dem smart um die 120 Kilometer weit, die tatsächliche Reichweite hängt hauptsächlich von der Umwelt und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
Seit dem Jahr 2012 hat sich die Reichweite im Gegensatz zu den Fahrzeugen der Konkurrenz nicht wesentlich erhöht, dies liegt vor allem an der Tatsache, dass der smart nur sehr wenig Platz für die Akkuzellen bietet. Allerdings hat Daimler die Ladeeigenschaften der Batterieeinheit verbessert.

Das perfekte Elektroauto für den kurzen Trip im Sommer

Wer einen PKW für den Sommer oder vlt. für Pendelfahrten zwischen dem Büro und seinem Haus sucht, kann mit dem smart viel Spaß haben. Denn dadurch, dass er nahezu geräuschlos fährt, kann man die Umwelt noch mehr genießen.

Den Sprint von 0 bis 50 km/h schafft man in etwa 5 Sekunden, mit anderen Fahrzeugen hat man dann schon die 100 km/h Marke geknackt. Die Höchstgeschwindigkeit des Elektroauto smart ED ist auf 130 km/h begrenzt, dies liegt vor allem daran, weil sonst die Reichweite zu schnell sinken würde. Da der Energieverbrauch mit steigender Geschwindigkeit ansteigt.

Es ist nur Schade, dass der Energiespeicher nur 17,6 Kilowattstunden groß ist. Empfehlenswert ist auf jeden Fall der 22-Kilowatt-Lader, dieser kostet 840 Euro zusätzlich – aber dafür dauert der Ladevorgang nur etwa 45 Minuten.

Alle electric drive Modelle von smart erfüllen die Förderkriterien der Deutschen Bundesregierung und sind dank Umweltbonus in der Anschaffung günstiger. In Deutschland beginnen die Preise des smart fortwo cabrio electric drive (Stromverbrauch kombiniert: 13,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) bei 25.200 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inklusive 19 % MwSt.). Inklusive Umweltbonus ist es damit ab 20.820 Euro erhältlich.

[30.04.2017] Im März 2017 wurden in Deutschland 2.191 Elektroautos neu angemeldet, dies stellt einen neuen Verkaufsrekord in Deutschland dar.

Das Elektroauto Renault Zoe ist im Juli 2016 auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Das Elektroauto Renault Zoe ist im Juli 2016 auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Der März 2017 war für Fans von Elektroautos ein bedeutender Monat, denn so viele Stromer wurden noch nie in einem einzelnen Monat in Deutschland neu angemeldet.

Mit 2.191 rein elektrisch angetriebenen PKW gibt es im März ein Plus von +98,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im März erreichte das Elektroauto einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.
Auch wurden 7.479 Hybridautos (inklusive 2.288 Plug-In Hybridautos) neu angemeldet, im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies einen Zuwachs von +84,9 Prozent.
Die Plug-Ins erreichen so einen Anteil von 0,6 % an den Neuzulassungen, die Hybridautos insgesamt haben im März einen Anteil von 2,1 % ausgemacht.)

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Wenn es rein nach der Marke geht, konnte Tesla am meisten E-Autos (670 PKW) absetzen. Vergleicht man jedoch nur die Fahrzeugmodelle, ist das Elektroauto Renault Zoe (587 Einheiten) der Sieger.

Autohersteller Elektroautos
Tesla 670
Renault 587
BMW 263
Nissan 172
VW 172
Kia 97
Mercedes 87
Opel 40
Peugeot 29
Hyundai 27
Citroen 17
Smart 7
Mitsubishi 5
Audi 3
Sonstige 15

Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat März 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 5.060 (Januar bis inkl. März 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

# Fahrzeug März Februar Januar Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 587 431 180 1198 283,50 3402
2 Tesla Model S 457 163 96 716 156,08 1873
3 BMW i3* 398 305 388 1091 285,25 3423
4 Tesla Model X 213 39 55 307 61,42 737
5 Nissan Leaf 145 117 115 377 80,42 965
6 VW e-up! 127 102 93 322 64,42 773
7 HYUNDAI IONIQ** 117 141 117 375 54,25 651
8 Kia Soul EV 97 282 177 556 164,33 1972
9 Mercedes-Benz B-Klasse 85 61 68 214 54,16 650
10 VW e-Golf 45 29 21 95 65,58 787
11 Opel Ampera-e 40 15 13 68 5,67 68
12 Peugeot iOn 29 39 54 122 21,25 255
13 Nissan e-NV200 27 14 21 62 16,33 196
14 Citroen C-Zero 17 25 18 60 12,75 153
15 Smart Fortwo ED 7 1 2 10 4,08 49
16 Mitsubishi i-MiEV 5 5 0 10 1,67 20
17 Mercedes-Benz A-Klasse 1 0 0 1 0,08 1
18 Mercedes-Benz Sprinter 1 0 0 1 0,08 1
19 FORD FOCUS 0 5 0 5 5
20 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 3,33 40
21 Citroen Berlingo 0 0 1 1 2,17 26
22 Audi R8 e-Tron 0 3 0 3 0,25 3
2398 1774 1418
*: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144
**Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90 **Rein Elektrisch: 12, Plug-In: 129 **Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88

 

 

[26.02.2017] Im März kommt die vierte Generation des Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive auf den Markt, die Reichweite des Stromers wird bei 155 Kilometern liegen.
In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

Bereits seit dem Jahr 2006 fährt der Smart Fortwo auch rein elektrisch, mittlerweile gibt es den kleinen Stromer in der vierten Generation.Die Reichweite hat sich von ursprünglich 100 Kilometern auf 155 Kilometer vergrößert, beim Blick auf die andere E-Autos mit einer vier mal so weiten Reichweite darf man nicht vergessen, dass der Smart ein sehr kleines Fahrzeug ist, welches daher nicht so viel Platz für die Batterieeinheit bietet.(Das Elektroauto Tesla Model S ist 4.979 Millimeter lang und der Smart Fortwo (in der 3. Generation) 2.695 mm lang.)Der neuste Fortwo und das Fortwo Cabrio können optional als reines Elektroauto gekauft werden.

Die Batterie verfügt über eine Kapazität von 17,6 kWh, dies reicht für eine Reichweite von 155 bis 160 Kilometern.

Das Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive kostet 22.600 Euro, für das Fortwo Cabrio muss man 25.200 Euro und für den Forfour 22.600 Euro bezahlen. Von diesen Preisen kann man dann aber auch noch die 4.000 Umweltbonus genannte Kaufprämie abziehen, so kann man bereits ab 17.940 Euro einen Stromer kaufen.
Zu dem Kaufpreis kommt allerdings noch die Batteriemiete in Höhe von etwa 65 hinzu, die Höhe hängt von der Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Fahrleistung ab.

Im Elektroauto Smart Fortwo Electric kommen Lithium-Ionen Akkuzellen zum Einsatz

Wie viele andere Autohersteller setzt auch Smart Lithium-Ionen Akkumulatoren als Energiespeicher ein, in den Fortwo ED Varianten kommt eine Batterieeinheit mit einer Größe von 17,6 kWh zum Einsatz.

Der Elektromotor leistet 60 kW (81 PS), die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, braucht der Smart 12,7 Sekunden, das Drehmoment liegt bei 160 Nm.

An einer normalen Haushaltssteckdose kann man das Elektroauto in 6 Stunden zu 80 Prozent aufladen.

Ab Herbst 2017 wird es von Daimler (Mutterkonzern von smart) auch einen Schnelllader mit 22 Kilowatt geben, so dauert der Ladevorgang nur noch 45 Minuten.

Via: Golem

 

[15.02.2017] In Nordamerika wird Daimler in Zukunft nur noch Smart mit einem Elektroantrieb verkaufen. Damit wird Smart zu einer der ersten Marken, welche in einer bestimmten Region nur noch Elektroautos verkauft.

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Kanada und den USA stoppt Daimler den Verkauf von PKW mit einem Verbrennungsmotor des Tochterunternehmens Smart, stattdessen wird es in Nordamerika in Zukunft noch noch Smarts mit einem Elektroantrieb geben.

Was erst einmal wie ein großes Ding kling, wirkt beim Betrachten der Absatzzahlen eher wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn in den USA lag der Absatz von Fahrzeugen der Marke Smart im Jahr 2016 bei nur 6.211 Autos, in Kanada wurden im Jahr 2016 nur etwa 1.000 PKW abgesetzt.
Ab September 2017 können die Händler dann nur noch die Smarts bestellen, welche es als Elektroauto gibt.

Allerdings war der Anteil der wenigen verkauften Smart mit einem Elektroantrieb in Nordamerika relativ hoch, so verfügte  jeder Vierte verkaufte Smart in den USA über einen Elektroantrieb, im Jahr 2015 war in Kanada jeder zweite Smart ein E-Auto.

In Nordamerika werden ab September 2017 nur noch die Elektroautos Smart Fortwo und Fortwo Cabriolet angeboten

Das heißt, dass ab dem September 2017 in den USA und Kanada nur noch die zwei Elektroautos Fortwo und Fortwo Cabriolet von Smart gekauft werden können. Wer sich vorher ein Modell mit einem Verbrennungsmotor gekauft hat, kann noch die nächsten 10 Jahre Ersatzteile und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.
Die Reichweite liegt bei bis zu 160 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben.
Aufgrund der geringen Fahrzeuggröße ist auch die mögliche Größe der Batterieeinheinheit begrenzt, beim Smart wird ein Energiespeicher mit einer Kapazität von 17,6 kWh bestehend aus Lithium-Ionen Akkuzellen verwendet.
In Deutschland wurden im Jahr 2016 weniger als 100 Einheiten des Elektroauto Smart Fortwo verkauft, da die Konkurrenzfahrzeuge (Nissan Leaf, Renault Zoe, etc.) auch immer günstiger werden und man gleichzeitig eine höhere Reichweite hat, wird es hoffentlich bald ein Reichweitenupdate geben.

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Elektroauto BMW i3

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

4 große Autohersteller wollen ein Joint Venture mit dem Ziel gründen, 400 Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa zu bauen.

Ein CSS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Ein CCS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Die 4 großen Automarken BMW, Volkswagen (mit den Tochterunternehmen Audi und Porsche), Daimler und Ford Motor Company haben ein Joint Venture gegründet, um die Infrastruktur für die Elektromobilität in Europa zu verbessern.
Denn die Unternehmen wollen entlang der Hauptverkehrsrouten 400 Schnellladestationen installieren, welche über eine Leistung von bis zu 350 kW verfügen werden.

Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen – ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

Dieses Hochleistungsladenetzwerk ist für Autofahrer ein weiteres überzeugendes Argument, auf Elektromobilität umzusteigen. Die BMW Group hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche öffentliche Ladeinfra­strukturprojekte initiiert. Das Gemeinschaftsprojekt ist für uns ein weiterer bedeutender Meilenstein, der klar zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Kräfte bündeln, um die Elektromobilität weiter voranzubringen.

Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG

Der Durchbruch von E-Mobilität erfordert vor allem zwei Dinge: überzeugende Fahrzeuge und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Mit unserer neuen Marke EQ starten wir unsere elektrische Produktoffensive: Bis 2025 wird unser Portfolio mehr als zehn vollelektrische Pkw enthalten. Und zusammen mit unseren Partnern bauen wir jetzt die leistungsfähigste Ladeinfrastruktur in Europa auf. Die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen ermöglicht erstmals Langstrecken-E-Mobilität und wird dazu beitragen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars

Eine zuverlässige, ultra-schnelle Ladeinfrastruktur ist für die Kundenakzeptanz wichtig und hat das Potential, elektrisches Fahren auf die Stufe der Massentauglichkeit zu heben. Wir stehen voll und ganz hinter unserer Strategie, elektrifizierte Fahrzeuge und Technologien zu entwickeln, die sich an den Wünschen und Mobilitätsbedürfnissen unserer Kunden orientieren, und dieses Ladenetzwerk wird den Betrieb elektrifizierter Fahrzeuge für unsere Kunden erheblich vereinfachen.

Mark Fields, President and CEO, Ford Motor Company

Wir wollen ein Netz schaffen, mit dem unseren Kunden für das Nachladen auf längeren Fahrten eine Kaffeepause reicht. Ein verlässliches Schnelllade-Angebot spielt eine Schlüsselrolle, damit sich Kunden für ein Elektroauto entscheiden. Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir die Marktakzeptanz der Elektromobilität erhöhen und den Übergang zu emissionsfreiem Fahren beschleunigen.

Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG

Zwei Dinge sind für uns entscheidend: das schnelle Laden und die richtige Platzierung der Ladestationen. Beides zusammen ermöglicht auch in einem Elektrofahrzeug eine Reise wie in jedem Wagen mit Verbrennungsmotor. Als Automobilhersteller gestalten wir aktiv unsere Zukunft – und zwar nicht nur mit der Entwicklung von rein elektrischen Fahrzeugen, sondern auch mit dem Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG

Mit den geplanten Investitionen in den Aufbau des Netzes unterstreichen die beteiligten Automobilhersteller ihre Überzeugung von der Elektromobilität. Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern wollen sich zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligen. Weitere Automobilhersteller sind eingeladen, sich an dem Ladenetz zu beteiligen und zu bequemen Ladelösungen beizutragen. Darüber hinaus ist das Joint Venture offen für die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Die Gründung des Joint Ventures steht noch unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrages und der Fusionsfreigabe in verschiedenen Jurisdiktionen.

Via: Daimler

Um den Batteriebedarf für seine Hybrid- und Elektroautos zu stillen, baut die Daimler-Tochter Accumotive eine zweite Batteriefabrik.

Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates) in der Batterieproduktion der ACCUMOTIVE. // Frank Blome (CEO Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Member of the Divisional Board of Mercedes-Benz Cars, Production and Supply Chain Management), Dr. Thomas Weber (Member of the Board of Management of Daimler AG, Group Research & Mercedes-Benz Cars Development) and Stanislaw Tillich (Minister President of the Free State of Saxony and President of the German Bundesrat) in the battery production of ACCUMOTIVE. Bildquelle: Daimler AG - Accumotive

Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates) in der Batterieproduktion der ACCUMOTIVE.
Bildquelle: Daimler AG – Accumotive

Bei dem Unternehmen Accumotive handelt es sich um ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG, diese ist unter anderem für die Entwicklung und den Bau von Energiespeichern zuständig und wurde im Jahr 2009 gegründet.

Die zweite Batteriefabrik wird am Standort Kamenz errichtet, durch die weitere Produktionsstätte soll die Produktions- und Logistikfläche auf insgesamt rund 80.000 m2  vervierfacht werden.
Mit einer Investition von rund 500 Millionen Euro entsteht in Kamenz eine der modernsten und größten Batteriefabriken Europas.

Für den offiziellen Spatenstich waren unter anderem folgende Personen eingeladen worden:

  • Prof. Dr. Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung),
  • Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management),
  • Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG),
  • Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates)
  • und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Über die Elektromobilitätspläne der Daimler AG sagt Weber:

„Bis 2025 werden wir allein im Pkw-Segment mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge im Portfolio haben. Parallel treiben wir unsere Plug-in-Hybrid Offensive und die Einführung von 48-Volt-Systemen konsequent voran. Hocheffiziente Batterien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Sie sind integraler Teil der Fahrzeugarchitektur und kein Produkt von der Stange. Die Entwicklung, Fertigung und Integration dieser komplexen Systeme in unsere Fahrzeuge zählt zu unseren Kernkompetenzen.“

Daimler will noch in dieser Dekade ein Elektroauto mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt bringen

Das Unternehmen hat schon heute eine Vielzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf dem Markt und das Produktportfolio wird weiter wachsen. Auf dem diesjährigen Autosalon in Paris präsentierte Mercedes-Benz seine neue Produktmarke für Elektromobilität, EQ. Diese bietet ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen. Vorbote der neuen Marke ist das seriennahe „EQ“-Showcar, das in Paris Weltpremiere feierte. Noch in dieser Dekade startet das erste EQ Serienmodell im SUV-Segment mit einer Reichweite bis zu 500 Kilometern. Es folgt eine Modelloffensive, die sukzessive das Portfolio von Mercedes-Benz Cars mit elektrifizierten Modellen ergänzen wird. Für die Produktion des ersten EQ Serienfahrzeugs liefert die ACCUMOTIVE die Batterien.

Daimler beginnt mit dem Bau einer zweiten Batteriefabrik bei der ACCUMOTIVE am Standort Kamenz. Die Produktions- und Logistikfläche wird mit der neuen Fabrik auf rund 80.000 m2 vervierfacht. ; Daimler subsidiary ACCUMOTIVE starts construction of second battery factory in Kamenz - fourfold increase of production and logistics area up to around 80,000 m2. Bildquelle: Daimler AG / Accumotive

Daimler beginnt mit dem Bau einer zweiten Batteriefabrik bei der ACCUMOTIVE am Standort Kamenz. Die Produktions- und Logistikfläche wird mit der neuen Fabrik auf rund 80.000 m2 vervierfacht.
Bildquelle: Daimler AG / Accumotive

Ministerpräsident Tillich betonte:

„Die Investition ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in den sächsischen Standort hier in der Oberlausitz. Das Vorhaben bringt uns dem Ziel, dass die traditionsreiche sächsische Automobilindustrie fit für das Zeitalter der Elektromobilität wird, ein ganzes Stück näher. Ob Elektromobilität oder stationäre Energiespeicher – in beiden Geschäftsfeldern steckt eine Menge Zukunft drin.“

Er verwies zugleich auf bereits vorhandene Kompetenzen im Freistaat. So seien in der Batterieforschungs-Allianz der Fraunhofer-Gesellschaft vier Institute aus Sachsen mit dabei.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in die weltweite Produktion von Batteriesystemen.

Schäfer ergänzt:

„Wir bauen einen globalen Produktionsverbund für Lithium-Ionen-Batterien auf. Kamenz wird das Kompetenzzentrum in diesem Verbund. Das flexible und effiziente Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars vertieft mit der neuen Batteriefabrik entscheidendes Knowhow für die Fertigung zukunftsträchtiger Technologien. Damit stärken wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und sind für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Die Produktionsfläche der Batteriefabrik wird vervierfacht

Das neue Produktionswerk soll Mitte 2018 in Betrieb genommen werden. Das Grundstück von rund 20 Hektar liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz. Die bisherige Produktions- und Logistikfläche wird sich durch den Aufbau der zweiten Fabrik auf insgesamt rund 80.000 Quadratmeter vervierfachen. Die ACCUMOTIVE wird die Anzahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahren schrittweise erhöhen. Bis Ende der Dekade wird die Mitarbeiterzahl am Standort mehr als verdoppelt.

Blome, der künftig auch verantwortlich für den globalen Batterie-Produktionsverbund ist sagt:

„Wir haben bereits 2012 in Kamenz mit der Batterieproduktion für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart begonnen. Seit rund einem Jahr produzieren wir darüber hinaus stationäre Batteriespeicher für industrielle Anwendungen und Privathaushalte. Mit dem Know-how und der Motivation unserer Mitarbeiter haben wir uns für einen weiteren Entwicklungsschritt qualifiziert und entwickeln uns zum Kompetenzzentrum der weltweiten Batterieproduktion“…
„In unserer neuen Fabrik in Kamenz denken wir im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzen bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit.“

Das neue Werk soll als CO2-neutrale Fabrik errichtet werden. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit stationären Batteriespeichern die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Hierfür werden auf dem Dach der neuen Fertigungshalle Solarmodule auf einer Fläche mit der Größe von zwei Fußballfeldern installiert. Das entspricht einer Leistung von 2 Megawatt. Die zweite Batteriefabrik wird außerdem mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0 setzen.

Künftig werden in Kamenz Lithium-Ionen-Akkuzellen für alle elektrifizierten Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart gefertigt – vom Plug-in Hybridauto bis zu den reinen Elektromodellen. Außerdem werden dort Batterien für die stationären Mercedes-Benz Energiespeicher sowie für 48-Volt-Systeme produziert. Sukzessive wird das 48-Volt-Bordnetz in verschiedenen Baureihen Einzug halten.

Via: Pressemitteilung der Daimler AG

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