Die CarSharing-Anbieter Drive Now und Car2Go wollen fusionieren

[12.02.2018] Die zwei CarSharing-Anbieter DriveNow und Car2Go wollen fusionieren, eine wichtige Hürde wurde bereits gemeistert, in ein paar Monaten könnte bereits die größte Hürde gemeistert sein.

Das Elektroauto smart Fortwo Electric Drive wird aufgeladen, die blaue Farbe ist die typische Lackfarbe für die Fahrzeuge, welche über den CarSharing-Dienst Car2Go gemietet werden können. Bildquelle: Car2Go / Daimler AG
Das Elektroauto smart Fortwo Electric Drive wird aufgeladen, die blaue Farbe ist die typische Lackfarbe für die Fahrzeuge, welche über den CarSharing-Dienst Car2Go gemietet werden können. Bildquelle: Car2Go / Daimler AG

Die CarSharing-Unternehmen DriveNow und Car2Go gehören BMW und Daimler,  an dem ersteren war bis vor kurzem auch noch die Sixt AG beteiligt.

Nun hat Sixt seinen Anteil an DriveNow an BMW für 209 Millionen Euro verkauft, damit ist eine große Hürde gemeistert und die Autobauer der Fusion ihrer CarSharing-Dienste ein großes Stück näher.

Das BMW und Daimer CarSharing-Dienste betreiben, könnte daran liegen, dass selbst die Autohersteller davon ausgehen, dass in Zukunft immer weniger Menschen ein eigenes Auto ihr eigen nennen werden.

Denn gerade in Großstädten sind PKW schon jetzt eher eine Belastung als eine Erleichterung, denn zu den Hauptverkehrszeiten benötigt man mitunter mit dem eigenen Auto für eine Strecke länger, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Fahrrad.
Hinzu kommt die alltägliche Parkplatzsuche und für jeden PKW generell die Ausgaben in Form von Steuern, Treibstoff, Wartung, evtl. Garagen- oder Stellplatzgebühren und natürlich die Anschaffungskosten.

CarSharing mit Elektroautos ist die mobile Zukunft in den Ballungszentren

Die beiden Marken sollen nach der Fusion erhalten bleiben, allerdings soll der Großteil des Backgrounds, welcher für die Anmietung erforderlich ist, zusammengefasst werden.
Also die IT-Systeme und weitere Systeme, auch sollen Car2Go und DriveNow einen gemeinsamen Internetauftritt erhalten, bei welchem man sich dann für einen der Anbieter entscheiden kann.

Insgesamt haben die 2 Anbieter europaweit zusammen etwa 4 Millionen Kunden, Drive Now hat eine Million Kunden und Car2Go hat drei Millionen Kunden.

Für die Kunden sind die beiden Anbieter vor allem deswegen interessant, weil beide mit vielen Städten ein Abkommen geschlossen haben, wonach die CarSharing-Fahrzeuge kostenlos auf öffentlichen Parkplätzen stehen dürfen, somit entfällt das mitunter lästige zurückbringen zu einem bestimmten Parkplatz.
Bisher fehlt allerdings die Genehmigung der Aufsichtsbehörden für die Fusion der beiden Unternehmen, eine Freigabe wird aber zwischen April und Juni 2018 erwartet.
BMW und Daimler wollen sich mit der Fusion der Tochterunternehmen gegen ausländische Anbieter, wie zum Beispiel Uber wehren.
Via: FAZ

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Kai

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