Auf der Nutzfahrzeug-IAA wird die Elektroauto-Studie VW e-Crafter präsentiert

Auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA wird die Studie des Elektroauto Volkswagen e-Crafter präsentiert, der Elektrotransporter soll 2017 auf den Markt kommen und eine Reichweite von bis zu 208 Kilometern bieten.
Auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover wird das Elektroauto VW e-Crafter präsentiert. Bildquelle: VW AG
Auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover wird das Elektroauto VW e-Crafter präsentiert. Bildquelle: VW AG

Derzeit findet in Hannover die IAA für Nutzfahrzeuge statt, zu den Highlights im Bereich der Elektromobilität zählt zweifelsohne der e-Crafter von VW. Mit diesem rein elektrisch angetriebenen Transporter soll der innerstädtische Lieferverkehr emissionsfrei erfolgen.

Hier ist die passende Pressemitteilung von VW:

Schon im Jahr 2017 soll der erste e-Crafter in Kundenhand sein, dies verspricht der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Scholz. Bildquelle: VW AG
Schon im Jahr 2017 soll der erste e-Crafter in Kundenhand sein, dies verspricht der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Scholz. Bildquelle: VW AG
 Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA in Hannover mit der Studie des neuen e-Crafter ein durchdachtes Konzept für den emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr.

Schon bei den ersten Konstruktionsdaten des neuen Crafter war der E-Antrieb als Antriebsvariante eingeplant, wie der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, die zeitnahe Realisierung des Konzeptes erläutert: „Bereits im Jahr 2017 wird der erste e-Crafter in Kundenhand sein.“

Der Charakter des neuen Crafter hat sich durch den E-Antrieb nicht verändert. Die Studie bietet nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern. Dabei steht eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – und damit keine Veränderungen bei den Packagemaßen.

Das Armaturenbrett des Elektroauto VW e-Crafter ist auf Funktionalität ausgerichtet. Bildquelle: VW AG
Das Armaturenbrett des Elektroauto VW e-Crafter ist auf Funktionalität ausgerichtet. Bildquelle: VW AG

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit sind sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern, das quasi ohne Verzögerung zur Verfügung steht, sind praxisgerechte Fahrleistungen auch bei einer maximalen Zuladung von 1.709 Kilogramm eine leichte Übung.

Das Batteriepaket der in Hannover erstmals gezeigten Studie, bestehend aus 312 Zellen mit einer Gesamtkapazität von 43 Kilowattstunden, ist platzsparend unterhalb des Ladebodens platziert. Die Laderaumkapazität bleibt dadurch unverändert. Die Batterieeinheit ermöglicht eine Reichweite von – je nach Fahrzeugauslegung – von mehr als 200 Kilometern. Je nach Ladestromkapazität sind zudem die Akkus bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen.

Das Fahrzeugkonzept des e-Crafter berücksichtigt bereits kommende Batterieentwicklungen, mit denen frei konfigurierbare Reichweiten bis zu 400 Kilometern möglich werden – je nach Kundenbedarf und Anforderungsprofil.

Dies sind sehr interessante Perspektiven für viele Branchen, auch über den innerstädtischen Verkehr hinaus.

Die Studie des neuen e-Crafter hebt sich durch die spezielle Lackierung im Farbton „Reef Blue Metallic“ mit entsprechend lackierten Stoßfängern und Seitenschutzplanken sowie einer blauen Leiste im Kühlergrill von den Diesel-Versionen ab. Darüber hinaus ist der lautlos fahrende Crafter von vorn durch das Tagfahrlicht in C-Signatur als typisches Erkennungsmerkmal der E-Fahrzeuge von Volkswagen zu erkennen.

Das Cockpit unterscheidet sich durch das „Powermeter“ statt Drehzahlmesser, durch ein Lederlenkrad mit blauer Dekornaht sowie Sitze in Titanschwarz mit blauen Applikationen von der „Selbstzünder-Variante“.

Der Laderaum ist bereits für die Anforderung von morgen, denen sich insbesondere die KEP-Branche stellen muss, entsprechend ausgerüstet. Die Elemente Ladeboden mit ProSafe Ladungsicherungssystem, Flex-Rack-Einrichtung und Regalsystem „Globelyst“ stammen vom Ausbau-Spezialisten Sortimo.

Die auf der IAA gezeigte Studie enthält zusätzlich eine Servicestation, in der Ersatz-Akkus für diese speziellen Cargo-E-Bikes vorgehalten und aufgeladen werden können.

Technische Daten der Studie e-Crafter (IAA 2016):

Antrieb: E-Motor
Leistung: 100 kW
Drehmoment: 290 Nm
Batterie: Lithium-Ion (26 x 12 Zellen)
43 kWh
384 V
Ladedauer: 45 min (bei 40 kW) DC 40 kW
Zul. Gesamtgewicht: 4.250 kg
Höchstgeschw.: 80 km/h
Reichweite: 208 km
EU-Leergewicht: 2.541 kg
Zuladung: 1.709 kg
Laderaumvolumen: 11,3 m3

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Kai

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5 Gedanken zu „Auf der Nutzfahrzeug-IAA wird die Elektroauto-Studie VW e-Crafter präsentiert

  • 21. September 2016 um 19:42
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    Dieses Blog „Mein Elektroauto“ ist sehr informativ und hat mir einige neue Erkenntnisse gebracht.

    Weiter so!

    Grüße
    Judith

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  • 22. September 2016 um 00:07
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    Das hier gezeigte Cockpit ist aber nicht das richtige, würde ich meinen. Drehzahlmesser und Gangschaltung… 😉

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  • 22. September 2016 um 16:13
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    Hihi VW die sind der Brüller mal wieder ^^

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  • 22. September 2016 um 21:01
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    Das nen ganz normaler Crafter mit nen schicken Aufkleber. Ich glaube die haben dicke Panik.

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  • 26. September 2016 um 00:13
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    Ein Elektro Auto ist in vielerlei hinsicht vielleicht gut aber wenn der Strom mal mitten beim Autofahren Leer wird dann steht man da. Klar passiert das auch beim Benziner oder Diesel aber wie lange hält denn das Umweltfreundliche Auto?

    Lg
    David

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