München will den Kauf von Elektroautos mit bis zu 5.500 Euro bezuschussen

3 Minuten Lesezeit

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Die bayerische Landeshauptstadt will Unternehmen den Kauf von Elektroautos schmackhaft machen, diese können einen Zuschuss in Höhe von bis zu 5.500 Euro erhalten.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

(Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken). So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Wieder einmal gehen Privatleute bei einer Kaufförderung für Elektrofahrzeuge leer aus, aber zumindest die Unternehmen haben die Möglichkeit, eine Subvention in Höhe von bis zu 5.500 Euro zu erhalten.
So soll es für den Kauf eines entsprechenden Fahrzeugs eine Grundförderung in Höhe von 4.000 Euro geben, zusätzlich ist eine Art »Abwrackprämie« in Höhe von bis zu 1.000 Euro geplant. Wenn Fahrzeug dann noch per Ökostrom aufgeladen wird, kann das Unternehmen einen weiteren Zuschuss in Höhe von 500 Euro beantragen.

Münchens Umweltreferentin Frau Stephanie Jacobs teilte der Süddeutschen Zeitung mit, dass bei der Förderung die Unterscheidung zwischen Pkw, leichten Liefer-Lkw und Taxis entfällt.

Die Stadt München will in den kommenden zwei Jahren bis zu 22,2 Millionen Euro für das Elektro-Förderprogramm zur Verfügung stellen. Allerdings müssen manche Unternehmen noch überzeugt werden, so haben diese -wie die Privatleute – das Problem, dass es noch zu wenig öffentliche Ladestationen gibt. Auch verfügt in München nicht jede Firma über ein eigenes Grundstück, auf welchem eine Stromtankstelle installiert werden könnte.

In den Genuss der Kaufförderung kommen grundsätzlich nur Unternehmen, welche ihren Sitz in München haben. Allerdings bilden große Firmen, wie die Deutsche Post , UPS eine Ausnahme – hier reicht es, wenn das zu fördernde Firmenfahrzeug in München angemeldet ist. Pro Jahr und Unternehmen können nur bis zu 20 E-Autos gefördert werden.

Ob das Förderprogramm danach nochmal fortgesetzt wird, steht nicht fest.

Meine Meinung zur bayerischen Elektroauto-Förderung

Es ist schade, dass wieder einmal nur Unternehmen in den Genuss einer Kaufförderung für Elektroautos kommen. Denn es gibt sicherlich ein hohes Potenzial bei den Privatleuten, welche ein E-Auto bisher nur nicht gekauft haben, weil der Preisunterschiedes zwischen einem Verbrenner und eine PKW mit einem Elektromotor bei etwa 7.000 Euro liegt.
Bei der Abwrackprämie vor ein paar Jahren wurden auch Privatleute unterstützt, warum sich die Regierung trotz ihres bisher unrealistischen Ziels von einer Million E-Autos und Plug-In Hybridautos nicht zu der Kaufförderung durchringen konnte, bleibt wohl ein Geheimnis der Politiker. Denn ehrlich gesagt hatte ich bis vor ein paar Jahren angenommen, dass es in Deutschland nur noch keine Kaufförderung gäbe, da es keinen deutschen Autohersteller mit Elektroautos im Angebot gibt – allerdings haben nun die meisten großen Autobauer entweder ein Elektro- oder ein Plug-In Hybridauto auf dem Markt.

Via: Süddeutsche Zeitung

3 comments on “München will den Kauf von Elektroautos mit bis zu 5.500 Euro bezuschussen”
  1. Jürgen Kohl says:
    3. Oktober 2015 at 01:20

    Na, was erwartet man denn? Lobbygesteuerte Politiker, die ihr Klientel bedienen, sonst nichts!

  2. fred says:
    3. Oktober 2015 at 08:56

    Es wird ja noch nicht einmal ein elektrischer Turbolader in die TDI’s TSI’s usw. eingebaut.
    Warum soll man dann erwarten, dass die den ganze Antrieb auf rein elektrisch umstellen?

    Je komplizierter eine Sache ist je mehr Geld kann man damit verdienen.

  3. Stoner says:
    3. Oktober 2015 at 22:15

    Kaufförderung ist unnötig ,weil das dann von der Industrie vorher eingepreist wird. Sollen lieber das Ladenetz mit Schnelllladern für alle Systeme ausbauen dann haben alle was davon. Außerdem ist jetzt sowieso kein Geld mehr für solche Späße da, wird für die Flüchtlinge gebraucht.

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