Panasonic unterstützt Tesla bei seiner Gigafactory

Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors bekommt bei seiner Gigafactory Unterstützung von Panasonic, die Hilfe erfolgt in Form von einigen Hundert Experten, welche extra in die USA reisen.

In seiner Gigafactory will Tesla Motors Batterieeinheiten für bis zu 500.000 Elektroautos produzieren. Bildquelle: Tesla Motors
In seiner Gigafactory will Tesla Motors Batterieeinheiten für bis zu 500.000 Elektroautos produzieren. Bildquelle: Tesla Motors

Panasonic ist der bisherige Batterielieferant von Tesla Motors, gleichzeitig ist das Unternehmen einer der Investoren der Gigafactory. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Elektronikkonzern plant, hunderte Experten zu der im Bau befindlichen Batteriefabrik zu schicken.

Die Batterieproduktion soll spätestens Anfang 2016 starten, die dort produzierten Lithium-Ionen Akkuzellen sind vor allem für die Elektroautos und Stromspeichergeräte für Privathaushalte und Unternehmen gedacht.

Die Japaner wollen sich in Zukunft verstärkt auf den Automotive-Sektor konzentrieren, daher investiert Panasonic etwa 478 Millionen Dollar in die Auto-Sparte, ein Teil davon fließt in die Zusammenarbeit mit dem US-Autohersteller Tesla.

Die Experten von Panasonic sollen in der Gigafactory die Produktion der Akkumulatoren vorbereiten, hierfür werden die entsprechenden Fachkräfte aus Japan nach Nevada (USA) reisen.

Wenn die Arbeit getan ist, wird ein Großteil der Mitarbeiter wieder zurück nach Japan fliegen – allerdings ist wohl geplant, dass eine niedrige zweistellige Anzahl an Experten in den USA bleiben wird.

Nach der Fertigstellung der Gigafactory wird diese die weltweit  größte Lithium-Ionen Akkufabrik sein.
Mit dem Bau der Batteriefabrik will der Autobauer die Stromspeicher 30 Prozent günstiger herstellen, als die bisherigen Anschaffungskosten betragen. Dies soll vor allem durch eine Massenproduktion realisiert werden, gleichzeitig werden die Kosten durch den technischen Fortschritt stetig günstiger.

Laut Tesla sollen später 6.000 Menschen in der Fabrik arbeiten, mindestens die Hälfte der Jobs soll mit Menschen aus Nevada besetzt werden – dies war einer der Bedingungen für die Subventionen seitens des US-Bundestaates Nevada.

Via: Automobilwoche

 

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Kai

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