Batterien für Elektroautos halten viel länger als angenommen

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So wird die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf produziert. Bildquelle: Nissan

Die Batterieeinheiten in den Elektroautos sorgen immer wieder für spannende Diskussionen, denn da die Stromer erst seit ein paar Jahren wieder verstärkt gekauft werden, gibt es kaum Erfahrungswerte mit modernen Akkuzellen.

So wird die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf produziert. Bildquelle: Nissan

Dies ist ein Teil der Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan

In modernen E-Autos werden Lithium-Ionen Akkuzellen als Stromspeicher eingesetzt, diese haben den Vorteil, dass sie viele Ladevorgänge schadlos überstehen, bevor die Kapazität spürbar sinkt.
Wenn die Kapazität der Elektroautobatterie sinkt, macht sich dies durch eine geringere Reichweite bemerkbar. Innerhalb der Garantiezeiten erhält man vom Autohersteller eine neue Batterieeinheit, wenn die Kapazität auf unter 75 bis 80 Prozent fällt.

Die gute Nachricht ist, dass die Autoindustrie hohe Anforderungen an die Lebensdauer der Batterien hat. So sagte ein Bosch-Sprecher gegenüber Zeit.de, dass die Batterieeinheiten Bestehens aus Lithium-Ionen Akkuzellen für eine Laufleistung von mindestens 150.000 Kilometern bzw. 15 Jahre ausgelegt sind.

Die wenigsten werden ihr Auto wirklich 15 Jahre fahren, aber wer sich sorgen um die Batterieeinheit macht, kann auf ein Elektroauto kaufen, bei dem man den Stromspeicher mietet.
Denn wenn dieser veraltet ist, bekommt man eine neue Batterie.

Hier geht es zu dem entsprechenden Zeit.de-Artikel: Batterie-Upgrade? Unwahrscheinlich!

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