In Zukunft könnten immer mehr Fahrer von Elektroautos unter dem Kupferdiebstahl leiden, denn zumindest in Kanada haben die Kupferdiebe die Kabel der Ladestationen als eine lohnende Beute ausgemacht.

Bei dieser Ladestation wurde das Ladekabel geklaut. Bildquelle:  transportevolved.com

Bei dieser Ladestation wurde das Ladekabel geklaut. Bildquelle: transportevolved.com

Wenn man mit seinem Elektroauto unterwegs ist, gibt es nichts ärgerliches, als eine Ladestation, die nicht funktionsfähig ist.

In Vancouver (Kanada) scheinen sich manche Kupferdiebe auf die Ladestationen für Elektrofahrzeuge spezialisiert zu haben, denn seit einem Jahr werden bei den öffentlichen Stromtankstellen die Ladekabel abgeschnitten und geklaut.
So kam es schon häufiger vor, dass Fahrer von E-Autos irgendwo gestrandet waren, weil sie nicht rechtzeitig ihr Fahrzeug aufladen konnten.

Für die Diebe scheint sich der Diebstahl zu lohnen, denn die Kabel sind meistens ein paar Zentimeter dick und enthalten dementsprechend viel Kupfer. Denn das Qualitäts-Kupfer kostet in Kanada derzeit bis zu vier kanadische Dollar pro Pfund (2,75 Euro).

Es wird vermutet, dass Drogensüchtige mit dem Kabeldiebstahl ihre Sucht finanzieren.

Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland Kupferdiebe auf die Idee kommen, die Ladekabel von Ladestationen zu klauen.

Die so beschädigten Stromtankstellen fallen oft Monate lang aus, weil die Kabel erst wieder bestellt und dann installiert werden müssen.

Leider ist es recht schwer, die Kabel vor einem Diebstahl zu schützen, denn künstliche DNA lässt sich nur auf das leicht zu entfernende Isoliermaterial auftragen. Daher bleibt in der Regel nur die Videoüberwachung.

In Zukunft wird wird sich dieses Problem einfach lösen lassen, in dem man induktive Ladestationen (kabellose Ladestationen) verwendet.

Via: ADAC Blog

 

 

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Kai
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