Gastartikel: Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 (Leider ohne Range Extender)

2 Minuten Lesezeit

[Dieser Gastartikel stammt von unserem Leser James, der Artikel wurde Rahmen unserer Aktion „Neue Aktion: Schreib einen Gastartikel und nimm an der Verlosung teil“ eingereicht.]

Neulich dürfte ich den BMW i3 Probe fahren zurück. Mitgefahren ist übrigens eine Rallypilotin!

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Der Wagen hat einen enormen Durchzug und das mit Hinterradantrieb. Ich bin ein Fan von hinterradgetriebenen Autos. Leider haben die meisten Elektroautos Vorderradantrieb. Der Elektromotor ist etwas lauter als beim Ford Focus Electric.  Die Rekuperation ist – meiner Meinung nach – etwas schwächer wie beim Ford Focus Electric. Innen und außen ist der BMW sehr gewöhnungsbedürftig.

Bildquelle: James

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Verwundert hat mich die schwergängige Lenkung trotz des niedrigen Gewichts und den schmalen Reifen. Die Sitzposition ist recht hoch und man hat trotz der guten Straßenlage das Gefühl, dass der Wagen schwankt. (Bin auch kein Fan von SUVs)

Im Innenraum ist für die Länge von knapp 4 m wirklich viel Platz. Unpraktisch ist nur der Zustieg nach hinten. Dieser ist beschwerlich und man muss warten bis die Passagiere in der ersten Reihe die Türe geöffnet haben, erst dann kann man die hintere Türe öffnen.

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Der Automatikhebel ist am Lenkrad was mir persönlich nicht so gut gefällt.

Die Verarbeitung ist wie bei den anderen BMW Modellen nämlich sehr gut. Die Materialien wirken hochwertig.

Sonderbarerweise bringt der Leichtbau nicht viel Vorteil für die Reichweite. (Laut den meisten Vergleichstests)  Anscheinend ist der Motor einfach stark (170 PS ist wirklich viel und die Beschleunigung ist Top, nur der Tesla ist schneller.) und braucht deshalb doch recht viel Energie.

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Elektroauto BMW i3. Bildquelle: James

Wir warten jedoch auf einen sportlicheren (auch optisch gesehen) BMW mit Elektroantrieb. Der Active E hat uns bis dato am besten gefallen. Leider wurde dieser nur in Deutschland jedoch auch nur für 2 Jahre verleast. Vielleicht kommt der 2er mit E-Antrieb?!

Bildquelle: James

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Nachsatz: Der Range Extander wird von BMW nicht gerne erwähnt.  Gerne hätte ich diesen auch noch probiert und gehört wie er klingt. Die Meinungen gehen von kaum hörbar bis nervend.

7 comments on “Gastartikel: Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 (Leider ohne Range Extender)”
  1. Haytree says:
    26. März 2014 at 23:37

    Fahre den i3 mit Range Extender (REX) seit 2 Wochen täglich, bald 1000 km. Zweifellos eines der ganz wenigen PKW, die in dieses Jahrhundert passen. Mit einem Viertel (!) der Batterie des Tesla S kommt der i3 unter Zuhilfenahme des REX 300 km weit. Dann tankt man 9 Liter Super und fährt weiter. Wenns sein muss. Reichweite ist mit diesem Wagen kein Thema, die allermeisten Fahrten rein elektrisch (ohne 800 Kilo Batterie zum Bäcker zu schleppen und zurück wie der Tesla), seltene weitere Fahrten zusätzlich mit REX. Und für den winzigen Rest der Autofahrerei leih ich mir einen Boxter, einen X1,2,3,4,5,6 oder so. Wenn ich nicht fliege, nach Miami führt nun mal keine Autobahn von D aus. So fährt sich’s immer grad so, wie es Freude macht und Sinn! Die Grundlage dazu ist der i3, damit ist er der Erstwagen. Das ist die Erfahrung der letzen Wochen.

  2. Micha says:
    27. März 2014 at 10:45

    ein BMW mit FORD zu vergleichen hingt ja für`s Erste schon mal

    Geschmack und Handling ist das EINE aber

    schwergängige Lenkung ?
    Wagen schwankt ?

    BMW mit Rex ist ne Notlösung und deshalb ein „leider“ zu setzen, zeigt in vielen Fällen das e mobilität nicht verstanden wurde

  3. James says:
    27. März 2014 at 12:06

    Ad Micha:

    Schwergängig bezog sich auf die schmalen Reifen. (Wunderte mich einfach)
    Habe selbst 2 BMWs.

    Wollte den Rex einfach testen, darum leider…

    Wie gesagt sobald ein schöner Elektrobmw kommt (Der I8 wäre ok, leider etwas teuer) wird er gekauft.

  4. kalle says:
    27. März 2014 at 18:40

    „Range Extander“ – wie in der Überschrift geschrieben – ist falsch! Es muss Expander heissen… : ) hihi

    1. KaiDomroese says:
      27. März 2014 at 20:17

      @Kalle: BMW schreibt selbst Range-Extender, siehe: http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw-i/i3/2013/antrieb.html
      Das mit Extander war von mir falsch abgeschrieben, als ich den Artikel von James in eingefügt habe.

  5. James says:
    28. März 2014 at 08:38

    Sehr interessante Studie: (Leider in Englisch und sehr komplex)
    http://iet.jrc.ec.europa.eu/about-jec/sites/iet.jrc.ec.europa.eu.about-jec/files/documents/wtw_report_v4a_march_2014_final.pdf
    Uns von wurde Technikern gesagt, dass bei Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellenfahrzeugen zwar der Wirkungsgrad bis auf das Niveau von Diesel/Benzinfahrzeugen sinkt, aber bei Erzeugung durch Wind oder Wasserkraft (das ist generell wichtig) enorme Einsparungen von Abgasen erzielt werden können.

  6. photonenbertq says:
    9. April 2014 at 14:22

    ich verstehe nicht ganz wieso Leute die hintere tür und ihr „einstiegproblem“ als, nunja, problem ansehen.
    Die äußere Erscheinung zeigt die zweite tür gar nicht mal so direkt und im grunde muss man es als 2türer behandeln. da muss vorne auch zuerst ausgestiegen werden bevor man hinten einsteigen kann. ist das ein problem? nicht wirklich. das dauert 5 Sekunden länger und wenn eben hinten einer sitzt der mal aufs Klo muss steigt der vorher eben kurz aus. das als problem darzustellen ist wirklich eher eine frage der Bequemlichkeit.
    ich wüsste nicht das der i3 ganz groß als 4 Türen angeworben wird, wie gesagt: von außen sieht man schon gar nicht wirklich dass es überhaupt eine zweite tür gibt.

    Was das Design angeht. das ist natürlich geschmackssache, aber ich denke ebenfalls dass man keine futuristischen Designstudien braucht nur weil es ein E-Auto ist. Der Tesla hat perfekt gezeigt wie es funktionieren sollte. Das auto könnte auch einfach ein Benziner/Diesel aus dem Jahr 2012 von einer neuen forma sein und niemand würde sich über das design beschweren.

    Dass das design des i3 dem einen oder anderen doch gefällt ist eigentlich Wurscht, es geht darum möglichst wenig Risiko einzugehen und wenn man sich das ziel setzt möglichst schnell viele E-Autos zu verkaufen dann sollte man doch niemals so mit dem design rumspielen und viel zu viel riskieren (mir persönlich gefällt der i3 übrigens 😉 )
    selbes ding beim i8 (wieso ist der nicht rein elektrisch??? bzw wieso gibts nicht beide Versionen?)

    trotzdem kann ich nicht ganz verstehen wieso so ein kleines spritziges Fahrzeug…so wuchtig daherkommt. es ist nicht slim, nicht unbedingt schlüpfrig oder sportlich anzusehen. Die batterie kann wohl kaum der Grund dafür sein dass er so Hoch ist und die Motorhaube fast schon auf jeep höhe anzutreffen ist. Hätte auch als Hatchback-Design gereicht, das hier ist SUV/Hatchback/Coupe mit 3 1/2 Türen-Mix.

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