Elektroauto Rinspeed XchangE zeigt, wie man im Roboterauto seine Zeit verbringen kann

(02.01.2013)

In Zukunft werden Elektroautos (und PKW mit anderen Antrieben) autonom durch die Straßen fahren, nun hat sich das Unternehmen Rinspeed Gedanken gemacht, was die Menschen in dem sogenannten Roboterauto machen könnten.

 

Elektroauto Rinspeed XchangE. Bildquelle: Rinspeed
Elektroauto Rinspeed XchangE. Bildquelle: Rinspeed

In der nahen Zukunft soll „autonomes Fahren“ Realität werden, so will der Autokonzern spätestens im Jahr 2020 ein Elektroauto auf den Markt bringen, welches ohne Fahrer auskommt.
Die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed hat nun den Menschen im Auto ins Zentrum beim selbst fahrenden Auto gesetzt, Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht:

„Bis heute hat kaum jemand das Thema aus Sicht des Fahrers konsequent zu Ende gedacht. Schließlich muss ich während der autonomen Fahrt nicht weiter wie gebannt auf die Straße schauen, sondern kann mich anderweitig sinnvollen Dingen hingeben.“

Das Unternehmen hat sich die Frage gestellt, wie der Fahrzeuginnenraum gestaltet sein muss, damit der „nun weitgehend entlastete Fahrer den Zugewinn an Zeit optimal nutzen kann?“

Elektroauto Rinspeed XchangE. Bildquelle: Rinspeed
Elektroauto Rinspeed XchangE. Bildquelle: Rinspeed

Natürlich liefert Rinspeed auch gleich die Antwort, hierbei handelt es sich um das Elektroauto Rinspeed XchangE – diese Reise-Limousine gibt es bisher nur als Konzept.

Bei den Details fühlt man sich eher an eine Oberklasse-Limousine erinnert:

  • Relax-Sitze, welche an die Business Class erinnern
  • ein völlig neues Bedien-und Anzeigekonzept mit zahlreichen innovativen Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen

So soll man während der Fahrt besonders bequem arbeiten oder entspannen können, damit das Lenkrad nicht stört, soll man dies in der Fahrzeugmitte „verstauen“ können – dies wird durch eine „Steer-by-Wire“-Technologie wie sie auch in modernen Jets zum Einsatz kommt möglich.

Rinspeed ist davon überzeugt, dass der individuelle Reiseverkehr durch das autonome Fahren gegenüber Bahn, Flugzeug oder Fernbus sogar noch attraktiver wird. So Rinderknecht:

„Ich bekomme Zeit geschenkt, die ich ganz für mich nutzen kann während mich Sensorik und Konnektivität sicher und verlässlich zum Ziel chauffieren.“

Das Konzept soll man auf dem Genfer Auto-Salon sehen können, welcher vom 6. bis 16. März 2014 stattfindet.

Bei dem Elektroauto Rinspeed „XchangE“ handelt es sich bereits um das zwanzigste eigene Konzeptfahrzeug des eidgenössischen „Think Tanks“ und „Mobility Labs“.

Es wird also spannend, wie wir in 10 oder 20 Jahren wirklich auf den Straßen fahren werden. Wobei Roboterautos nicht automatisch die Stauproblematik lösen können, denn es wird sicherlich eine sehr lange Übergangsphase geben, in der sich von Menschen gesteuerte Autos und die autonom fahrenden Autos die Straßen teilen werden, bis in weiter Zukunft die Roboterautos Pflicht werden könnten.

Bis dahin werden sich vor allem Unternehmen und Menschen mit einem hohen Einkommen so einen autonom fahrenden PKW kaufen (können), interessant wird es dann werden, wenn ein „Roboterauto“ und ein Auto (welches ein Mensch gesteuert hat) einen Unfall miteinander haben.
Da die autonom fahrenden Autos wahrscheinlich per Gesetz eine sogenannte Blackbox haben müssen, welche alle Daten aufzeichnet, wird wahrscheinlich der Fahrer des autonom fahrenden PKW vor Gericht recht bekommen, wenn es ansonsten Aussage gegen Aussage lauten würde.

Via: Rinspeed

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Kai

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