Japanisches Unternehmen hat die Reichweite von Elektroautos verdreifacht und die Kosten um zwei Drittel gesenkt

(06.12.2013)

Elektroautos könnten bald über 600 Kilometer weit fahren und gleichzeitig viel günstiger werden.

Durchbruch für Lithium-Ionen-Akkus? Foto: Sekisui/dpp-AutoReporter Anhang
Durchbruch für Lithium-Ionen-Akkus? Foto: Sekisui/dpp-AutoReporter
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Dem Unternehmen Sekisui Chemical ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Kapazität von Lithium-Ionen Akkuzellen zu verdreifachen und die Produktionskosten zu dritteln. Dies soll durch den Einsatz von Silikon für die negative Elektrode und ein neues, festes Polymer-Elektrolyt-Material möglich werden.

Durch eine neue Bauweise sollen die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) um 60 Prozent sinken. Das Unternehmen hat inzwischen entsprechende Meldungen bestätigt.

Die neuartigen Lithium-Ionen Akkus benutzen Silizium statt Kohlenstoffmaterialien für die negative Elektrode. Eine spezielle Legierung soll das bisherige Problem der kurzen Haltbarkeit von Siliziummaterialien beseitigen. Gleichzeitig entwickelte Sekisui Chemical ein festes Polymer-Elektrolyt-Material, dieses wird statt den bisher benutzten gelartigen Elektrolyten eingesetzt.
So müssen die Batterien nicht mehr mit einer Flüssigkeit gefüllt werden, was die Produktionsgeschwindigkeit der Batterien um das 10-fache erhöht.

Laut einem Bericht der Finanzzeitung Nikkei schätzt das Unternehmen die Kosteneinsparungen um drei Fünftel. Eine Kilowattstunde Leistung wird 30.000 Yen (215 Euro) kosten. Heute muss man dafür 100.000 Yen bezahlen. Nach Einschätzung von Autoingenieuren müssen die Batteriekosten für ein wettbewerbsfähiges Elektroauto unter 215 Euro pro Kilowattstunde liegen.

Schon alleine die dreifache Reichweite bei Elektroautos würde sicherlich dafür sorgen, dass diese mehr Käufer finden.

Via: DPP (dpp-AutoReporter) und CNet

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Kai

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4 Gedanken zu „Japanisches Unternehmen hat die Reichweite von Elektroautos verdreifacht und die Kosten um zwei Drittel gesenkt

  • 6. Dezember 2013 um 15:25
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    Irgendetwas stimmt bei diesem Artikel nicht.
    Oder der Vorherige ist falsch.
    215 Euro pro KWh sind ja nicht günstig wenn derzeit nur mehr 200 Euro bezahlt werden….

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  • 6. Dezember 2013 um 16:39
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    mehr reichweite und weniger kosten – den meisten würde schon eines davon gefallen.
    leider liest man solch schier unglaubliche verbesserung immer wieder im laufe der jahre, doch aus welchen gründen auch immer hört man danach rein gar nichts mehr davon…

    ob es hier anders sein wird?
    wohl kaum.
    schade.

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  • 6. Dezember 2013 um 18:34
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    @James:
    Das mit den 215 Euro schreiben zwei Quellen (unter anderem CNet, ich den Artikel von CNet mal unten verlinkt).
    Die Autohersteller sagen leider noch nicht immer, wieviel sie pro Batterie bezahlen müssen.
    Bei Tesla sollen es bereits unter 200 Euro pro kWh sein: https://www.mein-elektroauto.com/2013/08/tesla-motors-senkt-die-batteriekosten-fuer-seine-elektroautos-auf-178-euro-kwh/10589/

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