Die Batterien für Elektroautos sind günstiger und halten länger als viele denken

(05.12.2013)

Derzeit gelten die Batterieeinheiten bei Elektroautos als einer der hauptsächlichen Kostenposten, allerdings sollen sie laut einem Experten erheblich günstiger sein, als viele es vermuten würden.

Symbolbild. Dies ist das Tunnelbatteriesystem mit 80 Makrozellen. Nennspannung 144 V, Energiegehalt: 15,4 kWh. Es gibt 2 unabhängige Batteriesysteme, Modulintegriertes Kühlkonzept. Das Gesamtsystem ist deformierbar, so kann die Aufprallenergie abgeleitet werden, ohne das die einzelnen Zellen beschädigt werden.
Symbolbild. Dies ist das Tunnelbatteriesystem mit 80 Makrozellen. Nennspannung 144 V, Energiegehalt: 15,4 kWh.
Es gibt 2 unabhängige Batteriesysteme, Modulintegriertes Kühlkonzept.
Das Gesamtsystem ist deformierbar, so kann die Aufprallenergie abgeleitet werden, ohne das die einzelnen Zellen beschädigt werden.

Der Batterieexperte Prof. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen) sagt, dass die Kosten in den letzten Jahren für die Stromspeicher erheblich gesunken sind. So müsse die Industrie pro Kilowattstunde Speichervermögen nicht mehr als 200 Euro bezahlen, vor ein paar Jahren waren es noch über 800 Euro pro kWh.
Insbesondere bei Batterieeinheiten, wie sie von Tesla Motors eingesetzt werden, sind die Preise noch niedriger. Denn Tesla Motors setzt die handelsübliche Batteriezellen (Stichwort Notebookakkuzellen) statt spezieller Batterieeinheiten ein, welche extra für Elektrofahrzeuge entwickelt worden sind
Laut Sauer verstecken sich manche Autobauer hinter den Batteriekosten – während japanische und koreanische Speicherhersteller die Preise sehr günstig halten würden, um möglichst viel vom Markt zu erobern.
In Zukunft könnte es nur noch etwa 6 bis 7 Lieferanten von Akkuzellen geben, da es sich nicht viele Hersteller leisten können, für längere Zeit nur knapp oder sogar unter der Kostengrenze zu produzieren.

Die Lebensdauer der Akkuzellen soll mittlerweile bei mindestens 1.000 (bei geringer Entladetiefe) und bis zu 5.000 vollen Ladezyklen liegen. Dies ist ungefähr ein Autoleben, allerdings empfielt der Sauer modular aufgebaute Stromspeicher.

Laut des Experten muss aber noch an der Kältefestigkeit, der Lebensdauerabschätzung der Akkuzellen sowie der Maximierung des Betriebsfensters (dies ist der Unterschied zwischen minimalem und maximalen zulässigen Ladezustand) geforscht werden.

Via: kfz-betrieb

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Kai

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3 Gedanken zu „Die Batterien für Elektroautos sind günstiger und halten länger als viele denken

  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 05.12.2013 › "Auto .. geil"

  • 6. Dezember 2013 um 10:41
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    Verstehe nicht warum die Autohersteller die Kosten für Elektrofahrzeuge so hoch halten. Die Firmen-Historie z.b. bei dem Kroaten Rimac zeigt wie aus einer Garagen Werkstatt das schnellste Elektrofahrzeug mit 1088 PS entstehen kann. Davor ziehe ich meinen Hut. Das besondere bei Rimac sind die selbst entwickelten Technologien und Herstellungsverfahren in Kohlefaser und Carbon Leichtbau.

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  • 6. Dezember 2013 um 11:01
    Permalink

    „Die Lebensdauer der Akkuzellen soll mittlerweile bei mindestens 1.000 (bei geringer Entladetiefe) und bis zu 5.000 vollen Ladezyklen liegen???“

    Andersherum macht mehr Sinn…

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