Das Elektroauto Opel Ampera gibt es nun schon seit 2 Jahren

2 Minuten Lesezeit

(21.11.2013)

Das Elektroauto Opel Ampera gibt es nun bereits seit fast zwei Jahren zu kaufen.

Plug-In Hybridauto Opel Ampera schräg vorne links

Das Elektroauto Opel Ampera.

General Motors nennt den Chevrolet Volt und den baugleichen Opel Ampera ein Elektroauto mit Reichweitenverlängerung, die meisten sagen hierzu Plug-In Hybridauto. Mittlerweile ist der Kaufpreis auf 38.300 Euro gesunken, was wohl vor allem an der Konkurrenz in Form des Elektroauto BMW i3 liegen dürfte, denn dieser wird mit Range-Extender für etwa 39.000 Euro angeboten.

Inzwischen sind die Ampera-Besitzer etwa 100 Millionen rein elektrisch gefahrene Kilometer gefahren, was schon ein sehr stolzer Wert ist.

Auch 2013 ist der Anteil von Elektroautos am europäischen Gesamtmarkt noch zu niedrig. Zwar hat sich die Quote im Vergleich zum Vorjahr von 0,15 Prozent auf 0,19 Prozent leicht erhöht, doch hinkt diese Entwicklung weit hinter der öffentlichen Erwartungshaltung und den Prognosen zahlreicher Experten her.

Wobei Opel die Elektromobilität weiterhin nach allen Kräften unterstützt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann sagt daher auch klipp und klar: „Der Opel Ampera war das erste Elektroauto eines europäischen Herstellers im Handel. Auch zwei Jahre später zeigen wir Geradlinigkeit und setzen unsere Strategie der nachhaltigen Mobilität konsequent fort. Wir bei Opel investieren weiter in Elektroantriebe und glauben an eine emissionsfreie automobile Zukunft – nicht irgendwann, sondern bereits heute.“

Insgesamt 7.700 Kunden setzen bislang auf den zukunftsweisenden Opel. 2012 war der Ampera das am meisten verkaufte E-Auto Europas und wurde von einer Fachjury zum Car of the Year gewählt. In diesem Jahr liegt der Opel Ampera auf dem dritten Platz der europäischen Zulassungsstatistik – mit einem Marktanteil von knapp zehn Prozent. In den Niederlanden – Europas größtem und wichtigsten Markt für Elektroautos – ist der Stromer mit einem überzeugenden Anteil von 40 Prozent unangefochtener Marktführer.

In Deutschland, dem einzigen relevanten Markt für Elektrofahrzeuge ohne Förderprogramme in Europa, sind es beachtliche zehn Prozent – Tendenz steigend. Denn seit der Preissenkung im September 2013 auf 38.300 Euro haben sich die Auftragseingänge nahezu verdoppelt – eindeutiges Indiz wie preissensibel der Markt von Elektrofahrzeugen nach wie vor ist.

Wer einmal ein Elektrofahrzeug gefahren ist, wird schnell ein Fan von der leisen Art zu fahren. Da ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Menschen mit ihrem Ampera rein elektrisch fahren, was in der Regel wohl daran liegen dürfte, dass

Via: dpp-AutoReporter/hhg

4 comments on “Das Elektroauto Opel Ampera gibt es nun schon seit 2 Jahren”
  1. Chris says:
    21. November 2013 at 20:42

    Steigende Marktanteile des Amperas in Deutschland? Also von Januar bis einschließlich September waren es 285, im Oktober dann grandiose 16 Zulassungen. Beim i3 waren es allein 195 im Oktober! Im September waren es übrigens 24, im August 20. wo ist da der Anstieg? Das sind doch in dieser Größenordnung nicht mehr als statistische Schwankungen, oder nicht?

    Ganz ehrlich, der Ampera ist im deutschen Markt eine riesen Enttäuschung! Wahrscheinlich ein Auto mit zu wenig Emotionen für den gewöhnlichen Autokunden, dabei sind Plug-Ins eine feine Sache.

  2. Richie says:
    23. November 2013 at 12:34

    Der Ampera ist den anderen weit voraus. Was soll ich mit einem reinen Elektroantrieb oder einem I3. Die bescheidene Reichweite reicht einfach nicht aus und erfordert das man noch ein zweites Auto hat. Ich habe nur den Ampera und fahre damit auch in den Urlaub. Dabei ist eine Reichweite von mehr als 600 km ohne Tanken oder Laden überhaupt kein Problem . Ansonsten fahre ich fast immer rein elektrisch. Der Ampera ist bei den derzeitigen technischen Möglichkeiten perfekt.

  3. Michael says:
    25. November 2013 at 10:03

    Das der i3 im Oktober „so viele“ Zulassungen hat, wird wohl daran liegen, dass BMW die Vorführwagen zugelassen hat.
    Merke: glaube keiner Statistik …..

    Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung anstatt über die Straßenmaut zu palavern endlich eine brauchbare E-Auto-Förderung beschließt.

    Aber die mit dem Stern, die mit den vier Ringen und die Wölfe sind wohl noch nicht weit genug mit der Entwicklung, so dass der Druck aus der Industrie (oder deren Lobbyisten) noch nicht hoch genug ist. Preinlch, peinlich …..

  4. mainhattan says:
    8. Dezember 2013 at 07:19

    Warte mal ab, bis e-Golf, i5 etc. da sind! War es nicht schon einmal eine schwarz-rote Regierung, welche der Autoindustrie einen Bärendienst erwiesen hat (Stichwort Abwrack-Prämie….)

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