(18.01.2013)

In Berlin werden in einem Projekt nachts Waren mit einem elektrisch angetriebenen LKW ausgeliefert.

20130118-144609.jpg (Bildquelle: Daimler)

Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) hat in Berlin ein Elektromobilitätsprojekt gestartet, im Rahmen des Projektes beliefert ein Logistikunternehmen seine Kunden nachts mit einem Elektrotransporter.

Das Ziel des Projekts „Nachtbelieferung mit elektrischen Nutzfahrzeugen“ (Na Nu) ist, Kaufhäuser zu den Zeiten zu beliefern, wenn auf den Straßen kein (oder kaum) Berufsverkehr herrscht.
So soll der Verkehr besser verteilt werden und auch die Lieferanten sollen so ihre Fahrtzeiten verkürzen können.
Die Elektromobile werden genutzt, weil sie kaum Verkehrslärm belästigen.

Bei dem Lieferunternehmen handelt es sich um ein Unternehmen, welches Berliner Textilgeschäfte beliefert. Für das Projekt wurden die Versuchsfahrzeuge umgebaut worden, so hat das Fraunhofer IPK ein System entwickelt, welches einen schnellen Akkuwechsel ermöglicht.

Der Wechselakku ist relativ klein und leicht, denn er soll keine Ladefläche wegnehmen und auch das Fahrzeuggewicht nicht unnötig erhöhen.

Die geringere Reichweite wird durch den schnellen Akkuwechsel wieder ausgeglichen, denn wähend der LKW beladen wird, wird auch die Batterieeinheit gegen eine volle ausgetauscht.

So hören die Nachbarn nachts nur noch das Be- und Entladen am Geschäft.
Das System des Wechselakku ist nicht neu, so gibt es bereits von dem Unternehmen Better Place ein solches System – bloß werden hier die Akkus bei Elektroautos getauscht.

Via: http://www.golem.de/

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Kai
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