Nissans neustes Elektroauto lädt kabellos auf und findet den Ladepunkt

(30.10.2012)

In Japan hat Nissan eine Weiterentwicklung seines Elektroauto Leaf präsentiert, diese kann per Induktion aufgeladen werden und hilft dem Fahrer dabei, dass Fahrzeug über die Induktionsplatte zu positionieren.

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(Bildquelle: Nissan)

Wer sich ein Elektroauto kaufen möchte, der muss derzeit noch überlegen, wie er das Ladekabel anschließt. Nun will Nissan endlich seine E-Autos vom Kabel befreien und testet das induktive (kabellose) aufladen des Leaf.
Der einzige nennenswerte Nachteil beim Aufladen per Induktion ist, dass sich das Fahrzeug mit seiner Induktionsspule direkt über der Induktionsplatte befinden muss. Um zukünftig hier dem Fahrer zu helfen, hat Nissan eine Möglichkeit entwickelt, dass sich das Elektrofahrzeug autonom über dem Ladepunkt begibt.

Das System des Test-Leaf nutzt zur Orientierung Kameras, dass System übernimmt nur die Kontrolle, wenn man den Knopf drückt. Die Lenkung muss man nach wie vor selbst übernehmen.

Die Idee ein Elektroauto per Induktion aufzuladen ist nicht neu, so gibt es bereits verschiedene Projekte, unter anderem in London und auch Google arbeitet an einer solchen Idee.

Nissan wird das Induktive Lade wahrscheinlich ab 2015 bei seiner Edelmarke Infiniti LE anbieten.

Es wäre schön, wenn diese Ladetechnik schnell Einzug hält, denn der große Vorteil ist, das man so auch in der Stadt Ladestationen vandalismussicher aufbauen kann. Denn wo es kein Ladekabel gibt, können auch keine Menschen daran „rumspielen“. Zum Bezahlen könnten Automaten, welche wie Parkuhren aussehen eingesetzt werden. Denn so können dann auch Menschen ohne Einfamilienhaus und/ oder Garage ihr Elektromobil sicher aufladen.

Zum Anschluss noch das Video, in dem man sehen kann, wie das System arbeitet:

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Ein Gedanke zu „Nissans neustes Elektroauto lädt kabellos auf und findet den Ladepunkt

  • 30. Oktober 2012 um 21:57
    Permalink

    Die wirklich nennenswerten Nachteile der Induktionstechnik sind der bescheidene Wirkungsgrad und der deutlich höhere Installationsaufwand (dicke Spule im Garagenboden)!

    Für mich beides absolute KO-Kriterien. Ich hab doch kein Elektrofahrzeug gekauft um Energie zu verschwenden!

    Außerdem bereitet mir das Einstecken des Ladekabels in die Steckdose noch jedes Mal Freude, nicht absehbar dass mir das irgendwann über wird.

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