Deutsches Elektroauto PG Elektrus ist ein echter Sportwagen

(24.01.2012)

Wer an ein Elektroauto denkt, der kombiniert dies in der Regel mit Sparsamkeit, einem behutsamen Fahren und vielleicht auch Gemütlichkeit – das Elektroauto PG Elektrus zeigt das Gegenteil.

Von dem Elektroauto PG Elektrus gibt es nur 667 Exemplare, eins davon soll Brad Pitt besitzen. Bildquelle: PG

Das ein Elektrofahrzeug das Gegenteil sein kann, demonstriert der nun der Düsseldorfer Autohersteller Michael Fröhlich; Denn er hat mit dem Elektrosportwagen PG Elektrus auf Basis des Sportwagens Lotus Elise ein sportliches Elektromobil entwickelt.

Der E-Roadster kann in nur 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist laut Unternehmensangaben bei 300 km/h abgeriegelt, die Reichweite soll bei 350 Kilometer liegen.
Als Stromspeicher dient eine 200 kg schwere Batterieeinheit mit 100  Lithiumionen-Akkumulatorn (mit a 4 Volt), diese treibt einen 200 kW starken Elektromotor an.
Die Bordbatterie, welche neben dem Motor auch Licht, Musik und Innenraumequipment mit Strom versorgt, wird bei genügend Tageslicht über das Solarpanel auf dem Heck nachgeladen.

Damit das Elektroauto nur 900 Kilogramm wiegt, kam für Teile der Karosserie Glasfaserverstärkter Kunststoff (GfK) zum Einsatz.

Die Manufaktur des Autodesigners Michael Fröhlich in Düsseldorf-Lohnhausen baut den PG Elektrus indem die gelieferten Lotus Elise demontiert und zu dem Elektro-Roadster umgebaut werden. Es werden nur 667 Stück des Sportwagens hergestellt und einer der prominenten Käufer soll der US-Filmstar Brad Pitt sein.

Der Elektrosportwagen wurde Mitte Januar 2012 im Rahmen einer glanzvollen Präsentation von Erfinder und Konstrukteur, Michael Fröhlich, sowie Manuel Ostner, dem Geschäftsführer von PG, in Berlin der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde.
Die Kooperation mit dem Unternehmen PG, das bisher als Hersteller exklusiver Cruiser und E-Bikes auftritt, zeigt, dass der Elektroantrieb inzwischen auch bei Autos für Lifestyle, Individualität und Einzigartigkeit steht.

Hierzu tragen auch der mögliche Wechsel zwischen Automatik- und Schaltgetriebe bei, wer trotz des Elektromotors in seinem Elektroauto einen knackigen Motorensound hören will, der kann auf Knopfdruck ein Soundsystem aktivieren, welches das Bollern eines V-Motors oder das Kreischen eines Formel-1-Rennwagens imitiert.

Notstrompaket für das Elektroauto

Falls mit seinem Elektroauto liegen geblieben ist, gibt es eine Art Reservekanister. Dieser wird per Schalter im Kofferraum aktiviert, dann kann ein etwa fußballgroßes Kästchen den Elektrosportwagen mit Strom für weitere 15 Minuten Fahrt bei Tempo 50 versorgen. Zusätzlich ist im Kofferraum aber noch genug Platz für einen Koffer, wie zum Beispiel für einen Koffer der Marke Titan. Denn man will ja nicht irgendein Reisestück in sein sündhaft teures E-Auto transportieren, dazu passen nur welche mit dem Edelmetall Titan

Der Kaufpreis des PG Elektrus beläuft sich auf rund 286.000 Euro, dafür weiß man, das man eins von insgesamt nur 667 Elektroautos seiner Art besitzt.

 

Weiterführende Links:

Hersteller PG

Seite des PG Elektrus

 

(Dieser Artikel wurde gegen 11:06 am 24. Januar 2012 aktualisiert, es wurde die Anzahl der Akkuzellen hinzugefügt und auch die Notstromversorgung wurde erwähnt)

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3 Gedanken zu „Deutsches Elektroauto PG Elektrus ist ein echter Sportwagen

  • 24. Januar 2012 um 17:47
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    Also so was teures kaufen also 667 Reiche ,
    die armen Reichen müßen dann noch Knopf einschalten um so zu tun als hätten
    Sie einen Verbrenner im Motor . Na ja ob die Endgeschwindigkeit erreicht
    wird und wie lange wissen wir auch noch nicht , schon bei den E-Bikes
    wurden nie offizielle 100 km/h Messung dokumentiert von Herr Ostner .
    Ich gebe Herrn Fröhlich den elektromobilen Rat sich nicht zu sehr
    von PG beinflussen zu lassen .
    Mit elektromobilen E-Bike Gruß vom Hubert

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  • 24. Januar 2012 um 23:33
    Permalink

    Ich finds gut, wenn sich in Deutschland was tut bzgl. E-Sportautos. Aber ganz ehrlich – schön ist der Wagen nicht. Schaut sehr selbst gebastelt aus.

    Für das Geld würde ich dann doch lieber den Tesla Roadster nehmen und für den Rest meinen Caddy auf Elektroantrieb umbauen lassen. Leider geht sich derzeit aber weder das eine noch das andere aus. 🙁

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  • 25. Januar 2012 um 10:10
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    Mein Geschmack ist der PG auch nicht, aber ich würde ihn schon gerne fahren. Ansonsten hast Du recht Volker, der Tesla Roadster ist schon klasse.
    Ansonsten sieht der BMW i8 Concept auch sehr schick aus = https://www.mein-elektroauto.com/?s=i8+concept&submit=Suchen

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