(16.08.2011)

Dem Elektroauto hängt der Ruf an, das es mit einer Akkuladung keine große Reichweite hätte. Nun hat am vergangenen Wochenende das Versuchsfahrzeug Schluckspecht E der Hochschule Offenburg mit einer Batterieladung die Reichweite von 1631,5 km erreicht und somit einen Weltrekord erzielt.

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Das Schluckspecht-Team um Prof. Ulrich Hochberg konnte mit seinem Elektrofahrzeug auf einer Teststrecke von Automobilzulieferer Bosch am Boxberg (Main-Tauber-Kreis, BW) den neuen Reichweitenrekord für Elektroautos aufstellen. Die Fahrt haben sich insgesamt vier Fahrer geteilt, bisher hielt der Japan Electric Vehicle Club mit einer Reichweite von 1.003 Km den Reichweitenrekord, das Schluckspecht-Team konnte den bisherigen Rekord um ganze 600 Kilometer übertrumpfen. Gleichzeitig war das Deutsche Elektromobil mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h schneller als das der Japaner (40 km/h).

Entwickelt wurde der Schluckspecht E neben dem Team der HS Offenburg – welches für das Batteriemanagement verantwortlich war – zusammen mit dem Frauenhoferinstitut EMI, welches für das Chassis zuständig war. Das E-Auto wurde mit 12 handelsüblichen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 14 kWh und zwei Radnabenmotoren angetrieben, nach 36 Stunden waren Akkus des Schluckspecht E leer und der Rekordversuch war erfolgreich.

Wir von Mein-Elektroauto.com gratulieren zu diesem Erfolg mit dem Elektroauto Schluckspecht E!

Dieser Versuch zeigt, das auch Elektrofahrzeuge eine hohe Reichweite haben können, wie teuer die Stromspeicher insgesamt waren, wurde leider nicht mitgeteilt.

Hier geht es zu der aktuellen Projektseite zu den Schluckspecht-Fahrzeugen: Schluckspecht

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Kai
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