(18.01.2011)

Das Elektroauto „Lekker Mobil“, welches mit einem Akku von DBM Energy mehr als 600 Kilometer von München nach Berlin gefahren ist, ohne dass der Akku nur einmal nachgeladen werden musste, ist im Dezember ein Opfer eines Lagerbrandes geworden.
Bei dem Elektroauto handelte es sich um einen umgebauten A2, das Berliner Startup-Unternehmen hatte zusammen mit dem regionalen Energieversorger lekker Energie laut eigenen Angaben einen Weltrekord aufgestellt, allerdings wurde dieser Rekord von verschiedenen Seiten – unter anderem dem ADAC angezweifelt.
Laut DBM Energy konnte das Elektroauto so weit fahren, weil ein sogenannter Kolibri-Akku verwendet worden war, dessen Qualitäten unter Experten nach wie vor höchst umstritten ist. Der Akku basiert auf einer Lithium-Polymer-Technologie.

Lekker Mobil Reichweitenrekord Elektroauto Feuer DBM

Das Lekker Mobil ist durch einen Lagerbrand komplett zerstört worden, nur der Akku war nicht in der Halle und wurde so nicht vom Feuer zerstört. In der Zielstadt Berlin gab es auch einen Fototermin vor dem Brandenburger Tor. Bildquelle: Lekker Mobil

Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium mit 275 000 Euro bezuschusst, nun ist das Elektroauto offenbar in der Nacht vom 12. Dezember 2010 beim Brand einer historischen Lagerhalle komplett zerstört worden. Allerdings soll sich zum Zeitpunkt des Feuers der Kolibiri-Akku nicht in dem Elektromobil befunden haben, sondern eine nicht brennbare Ersatz-Batterie. Die Brandursache ist bisher unbekannt, jedoch laufen zur Zeit noch die Ermittlungen.

DBM Energy arbeitet nach eigenen Angaben bereits an einem neuen Trägerfahrzeug für die Akku-Technologie, im ersten Quartal von 2011 soll es umfassende Testserien geben.

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Kai
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