(21.12.2010)

Seit diesem Jahr gibt es die ersten Elektroautos in Serienfertigung zu kaufen, jedoch werden Privatleute mit längeren Wartezeiten rechnen müssen, da die Autohersteller vorrangig an Flottenbetreiber (wie DB Car Sharing, Sixt, Rent, etc.) ihre Elektroautos verkaufen werden. Auch haben die Autohersteller ihre Finanzierungsmodelle vorerst hauptsächlich auf das Leasingmodell aufgebaut.

Die Elektroautos sollen bei den Flottenbetreibern als Werbeträger und Markenbotschafter dienen, derzeit werden vor allem Citroen, Peugeot und Mitsubishi mit seinem Elektroauto i-MiEV als Botschafter der Elektroautos im Leasingpaket angeboten.

Der Peugeot Ion, der im Dezember 2010 auf den Markt kam, soll im Full-Service-Leasing inklusive Wartung, Garantie und Peugeot Assistance, aber ohne Anzahlung angeboten werden. Ein Ion kostet pro Jahr 491 Euro netto (bei 10.000 Kilometer Laufleistung pro Jahr und einem Zeitraum von 48 Monaten), insgesamt also 582,29 Euro pro Monat.

Im Jahr 2011 ist ein Kontingent von 800 Elektroautos für den deutschen Markt geplant,europaweit sind 3.500 vorgesehen – bereits jetzt gibt es 600 Vorbestellungen. Über 1600 Ion-Interessierte haben sich auf der Homepage von Peugeot im Bereich „Vorreservierung“ angemeldet und werden bereits regelmäßig über Neuigkeiten per Newsletter informiert. Wer schon bald privat einen Ion, einen Citroen C-Zero oder einen Mitsubishi i-MiEV fahren möchte, muss sich beeilen. Beim i-MiEV wird übrigens auch Leasing angeboten, aber in einem normalen Rahmen. Mitsubishi nennt dafür für seinen Elektro-Kleinwagen einen Verkaufspreis: 34.390 Euro.

Das sieht auch bei den anderen Herstellern von Elektro-Autos nicht anders aus. Die Serien sind noch klein, und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich das rasch ändern kann, denn die Hersteller werden die Lerneffekte aus den ersten Serienmodellen abwarten. Der eigentliche Engpass liegt aber in der Akkufertigung. So wird Mitsubishi erst ab 2012 in der Lage sein, rund 70.000 Akkus pro Jahr zu bauen.

(Via: ampnet)

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Kai
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