Wenn man an Elektroautos denkt, denken die meisten spätestens beim Aufladen des Akku für das Elektroauto an ein Ladekabel. Derzeit ist eines der Hauptprobleme, das mangelnde Netz an Ladestationen. Auch wenn laut einer aktuellen Studie von BMW viele Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge zu Hause aufladen würden, muss man auch an die Menschen denken, welche von einer Stadt mit dem Elektroauto zur nächsten Stadt fahren und der Akku dann leer ist.
Derzeit müssen so gut wie alle frei verfügbaren Elektroautos per Ladekabel aufgeladen werden, dies mag vielen recht umständlich erscheinen und vor allem kann man sich nie sicher sein, das es auch noch freie Ladeplätze gibt. Hier eignet sich das Aufladen per Induktion – wie es schon bei manchen kabellosen Zahnbürsten, manchen Handys etc. möglich ist.
Der  TÜV NORD startete dafür einen Dialog unter dem Motto “Induktives Laden – der Königsweg für die Elektromobilität?“ in dieser Woche in Berlin. Bei diesem Dialog wurden Alternativen zum Akku-Ladevorgang mit Kabel und Stecker erörtert.

Ein Aufladen per Induktion könnte an vielen möglichen Plätzen geschehen, zum Beispiel:

  • Taxiständen (Für Taxis mit Elektroantrieb)
  • Bestimmten Bereichen von Supermarkt-, Kino- oder sonstigen Parkplätzen
  • Fuhrparks (sei es für Unternehmen, Städte oder Gemeinden)

Das Aufladen per Induktion hätte den sehr großen Vorteil, das man mit seinem Elektroauto einfach nur auf einem Induktionsparkplatz parkt und sich das Elektromobil automatisch auftankt, die Steuerung und Identifizierung könnte beispielsweise per Transponder (zum Beispiel RFID) erfolgen.

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Kai
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