Sozialwissenschaftler wollen die Fahrer von Elektromobilen erforschen

In der Rhein-Main-Region gehen Sozialwissenschaftler systematisch der Hauptfrage nach, wie zufrieden sind Fahrer von Elektromobilen mit ihren Fahrzeugen?

Die weiteren Fragen sind:

  • Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen?
  • Sind „Elektromobilisten“ tatsächlich umweltbewusster als der Durchschnittsautofahrer?
  • Wer ist überhaupt für Elektrofahrzeuge zu begeistern?
  • usw.

Die breit angelegte Untersuchung wird von der Fachhochschule Frankfurt der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen „e-hoch-3“. durchgeführt, dazu werden die Wissenschaftler in den kommenden Wochen Nutzer verschiedenster elektrischer Fahrzeuge, wie zum Beispiel Elektroautos, E-Bikes, E-Roller und Elektrobusse  in der Rhein-Main-Region nach ihren Alltagserfahrungen und Wünschen befragen.

Acht Modellregionen nehmen Bundesweit an dem Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität in Deutschland“ teil. Die regionale Projektleitstelle für die Modellregion Rhein-Main ist bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) angesiedelt. Von dort aus werden Projekte koordiniert, die nahezu alle Formen der Elektromobilität einschließen: von Elektrorollern und -fahrrädern (Pedelecs) über Elektro- und Hybridbusse sowie Elektroautos bis hin zur Erprobung von Hybridnutzfahrzeugen.

Durchgeführt wird die Untersuchung von der Fachhochschule Frankfurt, die Ergebnisse sollen dabei helfen Elektromobilitätsangebote zu optimieren und sie besser an den Praxis-Bedürfnissen der Menschen auszurichten.

Die sozialwissenschaftliche Begleitstudie ist Teil des bundesweiten Programms „Modellregionen Elektromobilität in Deutschland“, welches mit 115 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird.

Kontakte:

Fachhochschule Frankfurt:
Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Petra Schäfer, E-Mail: petra.schaefer@fb1.fh-frankfurt.de

Goethe-Universität Frankfurt:
Birgit Blättel-Mink, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, E-Mail: b.blaettel-mink@soz.uni-frankfurt.de und Martin Lanzendorf, Institut für Humangeografie, E-Mail: lanzendorf@em.uni-frankfurt.de

Quelle: business-panorama.de und innovations-report.de
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Ein Gedanke zu „Sozialwissenschaftler wollen die Fahrer von Elektromobilen erforschen

  • 29. November 2010 um 10:17
    Permalink

    Sozialforscher scheinen schlechte Rechner zu sein:
    Wenn ich mir einen 4kW Roller anschaffe um zur Arbeit zu fahren und 4Stk 100W Solarpanels mit Netzeinspeisung, habe ich bei einer Km-Leistung von 50Km/Tg meine „Solarkraft-Tankstelle“ nach ca. 30’000km oder 3Jahren Benzinersparnis amortisiert.
    Wenn ich dann noch 3 Jahre weiterfahre habe ich weitere 4 dieser Panels für meinen Stromverbrauch daheim amortisiert.

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