BMW investiert in Carbon für Elektroautos

Der Konzern BMW stellt die Weichen für seine Serienproduktion von Elektroautos in Leipzig. Insgesamt wird BMW 60 Millionen Euro in seine Werke in Wackersdorf und Landshut investiert, um dort von 2013 an die nötigen Carbon-Komponenten herzustellen. 40 Millionen Euro sollen im Landshuter BMW-Werk in den kommenden Monaten investiert werden und in Wackersdorf baut der Konzern gemeinsam mit dem Carbon-Spezialisten SGL die Produktion für 20 Millionen Euro aus. In drei Jahren wird in Leipzig das neue Leichtbauauto montiert, das zurzeit unter dem Arbeitstitel ‚Megacity Vehicle‘ bekannt ist.

Somit ist BMW der erste Autobauer, der die komplette Produktionskette der Leichtbau-Materialien von der Faserproduktion im US-Bundesstaat Washington bis hin zum Autobau aufgereiht hat. So soll das Ziel erreicht werden, so schnell wie möglich eine große Stückzahl zu erzielen.‘

Der Konzern wird seine neuen Leichtbaumaterialien ganz bewusst Dritten nicht anbietet. Zurzeit produziert BMW am Standort Landshut bereits Carbon-Dächer für sein Sportauto M3.

In Landshut und Wackersdorf will BMW jeweils 100 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, um in die neue Produktion einzusteigen. Die Zielverkaufszahlen nennt BMW noch nicht, schließlich hängt dies auch stark davon ab, ob es staatliche Kaufanreize für Elektroautos geben wird.

Ich frage mich, wie BMW die Batteriethematik lösen wird, schließlich ist dies einer der teuersten und anfälligsten Bauteile in einem Elektroauto.

Quelle: sueddeutsche
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Kai

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