Joachim Löw startet die Produktion des Elektroauto VW ID.3 dabei

4 Minuten Lesezeit

[23.09.2020] Am Mittwoch hatte unter anderem Fußball-Bundestrainer und Volkswagen Markenbotschafter Joachim Löw die Vorproduktion des Elektroauto VW ID.3 gestartet.

In der Gläsernen Manufaktur nahm Joachim Löw sein Exemplar des neuen Elektroauto ID.3 in Empfang. Bildquelle: VW AG

Der Countdown für die Fahrzeugfertigung des vollelektrischen ID.3 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden (GMD) hat begonnen: Fußball-Bundestrainer und Volkswagen Markenbotschafter Joachim Löw hat am Mittwoch gemeinsam mit Thomas Ulbrich, Vorstand für Elektromobilität der Marke Volkswagen, und dem Dresdner Standortleiter Danny Auerswald das erste Vorserienfahrzeug des ID.3 in der GMD-Fertigung auf das Montageband aufgesetzt.

Thomas Ulbrich (Markenvorstand für Elektromobilität) sagt:

„Heute beginnt am Standort Dresden die Vorserien-Produktion des ID.3. Ein weiterer Meilenstein für Volkswagen – und ebenso für den Freistaat Sachsen. Hier wird der Wandel hin zur Elektromobilität weiter forciert: vom Phaeton über den e-Golf zum ID.3“

Ab dem Februar 2021 startet die reguläre Produktion des Elektroauto VW ID.3

Aktuell produziert Volkswagen den ID.3 noch ausschließlich am Standort Zwickau. Nach dem bereits beschlossenen Produktions-Auslauf des e-Golf zum Jahresende 2020 erfolgt eine kurze Umbauphase in der GMD, bevor ab Februar 2021 dann die Serienproduktion des ID.3 startet. Die Gläserne Manufaktur ist damit nach dem Fahrzeugwerk Zwickau der zweite deutsche Standort, der Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) fertigen wird.

Für Fußball-Bundestrainer Joachim Löw war der Besuch in der GMD eine Premiere, so sagte er:

„Ich war zwar schon mehrfach in Dresden im Stadion, aber noch nie in der Gläsernen Manufaktur. Es ist spannend zu sehen, wie Volkswagen den Wandel auch an diesem Standort vorantreibt.“

Wie es sich für einen echten Markenbotschafter gehört, wird Löw zukünftig selbst in einem ID.3 unterwegs sein. Von Markenvorstand Thomas Ulbrich höchstpersönlich bekam Löw in Dresden eine Einführung in seinen neuen Dienstwagen, Farbe Mangangrau Metallic.

So meinte Löw:

„Ich konnte mich schon immer für technische Neuerungen begeistern. Die E-Mobilität ist sogar eine Revolution: Denn sie bringt einen großen Fortschritt für die Umwelt und damit für die ganze Gesellschaft. Vergangenes Jahr hatte ich vor dem Pokalfinale in Berlin schon mal die Gelegenheit, einen damals noch in der Entwicklung befindlichen ID.3 in Berlin Probe zu fahren. Da habe ich einen ersten Vorgeschmack bekommen, was es heißt, elektrisch unterwegs zu sein. Jetzt bin ich neugierig, wie sich das Fahrzeug in meinem Alltag bewährt.“

Mit dem Center of Future Mobility will Volkswagen seine Fahrzeuge endgültig in die elektrische Zukunft teleportieren

Thomas Aehlig, Betriebsratschef der Gläserne Manufaktur, sagte:

„Nach der jüngsten Produktionssteigerung von arbeitstäglich 74 auf 80 e-Golf ist der Start der Vorserienmontage des ID.3 in Dresden der nächste große Schritt für die Zukunft des Standorts und der Belegschaft. Wir freuen uns alle über diese sehr positive Entwicklung. Dass Fußball-Bundestrainer Löw heute aktiv dabei ist, ist ein Highlight für unsere Mannschaft.“

In der Gläsernen Manufaktur liefen seit Eröffnung 2001 die Oberklassenlimousine Phaeton (84.235 Einheiten, 2001-2016), der Bentley Flying Spur2 (2.186 Einheiten, 2005/2006 und 2013/2014) sowie seit 2017 der e-Golf (bislang ca. 45.300 Einheiten) vom Band. Mit Anlauf des e-Golf erfolgte zudem die strategische Neuausrichtung zum „Center of Future Mobility“. Durch innovative Geschäftsfelder wie den „Future Mobility Incubator“, dem Startup-Gründerprogramm von Volkswagen, und den „Future Mobility Campus“, ein Lernlabor für Aus- und Weiterbildung, die Ausweitung der Fahrzeug-Auslieferung, das Testfeld für die Produktion 4.0 sowie das „Software Development Center Production“ wurde der Standort zukunftsfähig ausgerichtet. Diese erfolgreiche Transformation wird mit der baldigen Serienfertigung des ID.3 ab Februar 2021 mit Hochdruck weiter vorangetrieben.

Andere Autohersteller setzen ihre Stromspeicher auch als stationären Stromspeicher ein

Andere Autohersteller, wie zum Beispiel Tesla bieten die Akkuzellen, welche sie auch in ihren Elektroautos einsetzen, auch in stationären Stromspeichern ein. Hier kann zum Beispiel der Strom gespeichert werden, welchen man mit seiner eigenen Photovoltaikanlage erzeugt hat.

2 comments on “Joachim Löw startet die Produktion des Elektroauto VW ID.3 dabei”
  1. Fritz Timm says:
    24. September 2020 at 07:44

    Hallo,
    es ist bedauerlich, dass so viel Wirbel um den VW E Golf gemacht wird , dass Deutschland die Elektromobilität und besonders der VW Konzern, verschlafen haben muss eigentlich bekannt sein. Ich fahre schon fünf Jahre ein Elektroauto mit positiven Erfolg . Leider konnte ich vor fünf Jahren noch keinen deutschen Automobilhersteller finden der mir ein elektrisch angetriebenes Auto verkaufen konnte. Also wieder die Japaner , fahre seid fünf Jahren einen Nissan Leaf und bin begeistert, fahre das neueste Modell.

  2. Marco says:
    2. Oktober 2020 at 13:43

    H’ögschde Konzentration auf die E-Modelle – Wie es der Jogi sagen würde!

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