Der Elektrorennwagen VW ID.R kehrt zur Titelverteidigung nach Goodwood zurück

[13.06.2019] Der Elektrorennwagen VW ID.R. wird beim „Goodwood Festival of Speed“ seinen Titel verteidigen, dass prestigeträchtige Rennen in Südengland findet vom 4. bis 7. Juli 2019 statt.

Das Elektroauto Volkswagen ID.R, hier wird es von dem Rennpiloten Romain Dumas gefahren. Bildquelle Volkswagen AG

Bei dem Elektroauto VW ID.R handelt es sich um einen rein elektrisch angetriebenen Rennwagen, inklusive der Akkuzellen, 2 Elektromotoren und dem Fahrer wiegt der Stromer weniger als 1.100 Kilogramm.

Die Konfiguration des ID.R kann für jede Art von Rennen angepasst werden, so hat allein schon die Anzahl der Akkumulatoren eine große Auswirkung auf ein Rennen. Denn jede installierte Akkuzelle bedeutet eine etwas höhere Reichweite, gleichzeitig steigt so das Gewicht an.

Die Systemleistung der E-Motoren liegt bei 500 kW (680 PS), der Energiespeicher besteht aus 8 mal 56 Zellen, welche in zwei Blöcken neben dem Fahrer und hinter dem Monocoque untergebracht sind.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 km/h, die Beschleunigung aus dem Stand bis Tempo 100 km/h schafft das Elektroauto in 2,25 Sekunden.

Der Volkswagen ID.R ist bereit für die Titelverteidigung beim „Goodwood Festival of Speed“ (4. bis 7. Juli). Im vergangenen Jahr hatte Romain Dumas am Steuer des rein elektrisch angetriebenen Rennwagens in 43,86 Sekunden einen neuen Elektro-Rekord bei dem prestigeträchtigen Rennen in Südengland aufgestellt. Beim Goodwood Hillclimb fuhr der Franzose auf dem nur 1,86 Kilometer langen Kurs die schnellste Zeit seit 15 Jahren. Der ID.R, sportliche Speerspitze der elektrisch angetriebenen Serienfahrzeuge der ID. Familie, stellt sich damit rund fünf Wochen nach dem Rundenrekord für E-Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife der nächsten Herausforderung.

Das Elektroauto VW ID.R kann für jede Art von Rennen angepasst werden

Dr. Frank Welsch (Entwicklungsvorstand Volkswagen Pkw) sagt:

„Der Elektro-Antrieb läutet bei Serienfahrzeugen eine neue Ära ein. Volkswagen leistet mit der vor der Markteinführung stehenden ID. Modellfamilie einen wichtigen Beitrag dazu.

Das ‚Goodwood Festival of Speed‘ als faszinierende Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Automobils ist die perfekte Bühne, die Leistungsfähigkeit der Elektrotechnologie von Volkswagen unter Beweis zu stellen.“

Sven Smeets (Volkswagen Motorsport-Direktor) ergänzt:

„Im vergangenen Jahr standen wir nur drei Wochen nach der Rekordfahrt am Pikes Peak in Goodwood am Start und haben die technische Konfiguration vom Bergrennen benutzt. In diesem Jahr treten wir erstmals mit einem speziell für Goodwood vorbereiteten ID.R an.“

Das Hauptaugenmerk der Ingenieure liegt auf einer speziell für die kurze Strecke ausgelegten Antriebskonfiguration.

François-Xavier Demaison (Technischer Direktor Volkswagen Motorsport) sagt:

„Wir haben eine weitere Evolutionsstufe des ID.R entwickelt, eine Sprintversion mit kleinerer Batterie, um das Gewicht weiter zu senken.

Außerdem haben wir für die sehr kurze Distanz eine viel aggressivere Strategie für das Energiemanagement gewählt. Für den Sprint in Goodwood ist sehr hohe Leistung über einen sehr kurzen Zeitraum gefordert.“

Tradition trifft Moderne: das „Goodwood Festival of Speed“

Seit der Premiere 1993 hat sich das „Goodwood Festival of Speed“ zu einer der weltweit größten Motorsport-Veranstaltungen mit jährlich rund 180.000 Besuchern entwickelt. Sie erleben ein Wochenende mit Demonstrationsfahrten und gezeiteten Wertungsläufen von Motorrädern, Rallyeautos sowie Renn- und Formelfahrzeugen aus allen Epochen der Motorsport-Geschichte. Auf einer 1,86 Kilometer langen Sprintstrecke und einer Schotterpiste über 2,5 Kilometer messen sich Motorsport-Legenden mit aktuellen Profi-Rennfahrern.

Romain Dumas (Volkswagen Pilot) sagt:

„Die Atmosphäre in Goodwood ist einzigartig. Nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele berühmte Fahrer und legendäre Rennautos an einem Ort versammelt.“

Und bei kaum einer anderen Veranstaltung lässt sich der technische Fortschritt des Automobils im Verlauf der Jahrzehnte so gut beobachten.

Via: VW AG

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Kai

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