Innogy erhält Förderzusage für 1245 Ladestationen für Elektroautos

3 Minuten Lesezeit

[14.09.2017] innogy erhält größte Förderzusage des Bundes für neue Ladesäulen für Elektroautos, so wird der Bau von 1.245 Ladesäulen gefördert.

private Ladestation (die innogyebox) für Elektroautos, die geförderten Ladesäulen werden allerdings größer ausfallen. Bildquelle: innogy

private Ladestation (die innogyebox) für Elektroautos, die geförderten Ladesäulen werden allerdings größer ausfallen. Bildquelle: innogy

Ein guter Tag für Deutschlands Autofahrer und die Elektromobilität: Die innogy SE, Deutschlands führender Ladenetzbetreiber, erhält Fördermittel für den Aufbau von 1245 neuen Ladesäulen (entspricht 2490 Ladepunkten) aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat damit den bisher umfangreichsten Förderantrag bewilligt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Norbert Barthle überreichte heute in Berlin die Förderzusage an die innogy SE.

Norbert Barthle (Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)) sagte:

„Mit unserem Förderbescheid kann die innogy SE ihr Angebot für die Ladeinfrastruktur um 2490 Ladepunkte weiter ausbauen. Damit trägt die innogy SE dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.“

Hildegard Müller (Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE) ergänzt:
„Wir freuen uns, dass auch die Politik dieses große Infrastrukturprojekt engagiert vorantreibt. Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. Wir als innogy werden den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderung ist ein starkes Signal und Bestätigung für unsere Pionierleistung.“

In Deutschland betreibt innogy bereits heute 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden. Davon sind rund 2200 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Martin Herrmann (Vorstand Vertrieb der innogy SE) weiter:

„Mit unserem Netz an Ladestationen für Elektroautos sind wir heute schon Marktführer in Deutschland. Mit der Förderung des Bundes für 1245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der innogy mehr als verdoppeln. Wir haben unseren Kunden und den Menschen in Deutschland versprochen, die klimafreundliche Elektromobilität voranzutreiben ­– wir halten unser Versprechen.“

Die neuen Ladesäulen werden in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen. Ein Schwerpunkt liegt in den nordrhein-westfälischen Ruhrmetropolen Essen und Mülheim sowie Dorsten. Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Elke Temme (Leiterin Elektromobilität bei innogy):
„Unsere neuen 22 kW-Ladesäulen stehen im öffentlichen Straßenraum, sie können also rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche genutzt werden. Technisch gehen die innogy-Ladesäulen über die im Förderprogramm geforderten Voraussetzungen noch hinaus: Für maximale Transparenz erfolgt die Abrechnung des Ladevorgangs eichrechtkonform. Aktuell ist innogy das einzige Unternehmen, das diese Leistung bietet.“
Darüber hinaus werden alle neuen Ladesäulen in das innovative IT-Backend von innogy eingebunden und somit untereinander vernetzt. Das ermöglicht zentral gesteuerte Servicedienstleistungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden

innogy ist schon in den vergangenen Jahren beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Vorleistung gegangen. Das Ziel: Ein Elektrofahrzeug sollte immer dann laden können, wenn es ohnehin parkt. Gemeinsam mit mehr als 150 Stadtwerke-Partnern hat das Unternehmen in Deutschland ein großes, zusammenhängendes Ladenetz aufgebaut. Die staatliche Förderung durch das Bundesverkehrsministerium gibt dieser Entwicklung zusätzlichen Schwung.

Via: innogy

 

2 comments on “Innogy erhält Förderzusage für 1245 Ladestationen für Elektroautos”
  1. Bordt says:
    15. September 2017 at 07:46

    Der Förderbetrag ist lächerlich niedrig. 22 kW = semischnell, von gestern!! 150 kW wären zeitgemäß. Kann D nur noch halbe Sachen machen?

  2. Alexander says:
    15. September 2017 at 22:49

    22 kW wären OK, wenn darunter an jedem Parkplatz mindestens eine DC-Säule mit dieser Leistung wäre.
    Ansonsten kann die Hälfte der E-Autos nur mit Schnarladung laden, was in der Regel auf ca. 3 kW hinausläuft (16A 220V einphasig).

    Gerade mal recherchiert, ob es einen Ladetarif mit KWh-Abrechnung gibt. Ja für 0,60€ mit NewMotion-Karte. Naja, wenigstens kann man als Gelegenheits-Nutzer damit leben.

    Klasse wäre es, wenn jetzt die Ladesäulen auch auf Parkplätzen stehen, wo ein Dauer-Laden über Nacht von der Parkzeit her erlaubt ist. Dann haben auch Stadtnutzer etwas davon, denn die können nicht mal eben um 02:00 morgens das Auto umparken, weil die Parkuhr abgelaufen ist.

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