Bei Kauf und Haltung von Elektroautos sparen: 4 Tipps

Dass man mit einem Elektroauto viel Geld sparen kann, ist kein Geheimnis. Geringe Strompreise anstelle teuren Benzins, niedrigere Steuern und ein am 2. Juli in Kraft getretener Umweltbonus, mit dem die Anschaffung eines Elektroautos durch einen finanziellen Zuschuss gefördert soll, sprechen für sich.

Elektroauto BMW i3
Elektroauto BMW i3

Doch die Anschaffungskosten der umweltfreundlichen Fahrzeuge sind im Vergleich zu herkömmlichen Autos immer noch höher, und auch relativ geringe Reichweiten bei langen Ladezeiten sprechen für viele gegen die Anschaffung. Die CosmosDirekt hat 25 Tipps zusammengetragen, mit denen man bei Kauf, Haltung und Versicherung eines Autos Geld sparen kann. Wir beleuchten, welche davon in hohem Maße auf Elektroautos zutreffen und ergänzen um eigene Ratschläge:

  1. Günstigen Gebrauchtwagen finden: Zunächst waren Elektroautos Nischenfahrzeuge. Erst seit 2006, als der Sportwagen Tesla Roadster vorgestellt wurde, erhalten sie größere Aufmerksamkeit. Mittlerweile bauten viele Herstellern Elektromodelle.

    Trotzdem: Um einen guten und günstigen Gebrauchtwagen zu finden, braucht es einiges an Recherchearbeiten. Prognosen haben jedenfalls ergeben, dass ein Elektroauto nach etwa vier Jahren nur noch die Hälfte kostet. Der Preis ist im Gegensatz zu einem Hybrider dann zwar immer noch stattlich (unter anderem würde ein VW e-Golf anstatt knapp 35.000 Euro immerhin noch 18.750 Euro kosten), Einsparungen erfolgen trotzdem, da Elektroautos weniger schnell verschleißen. Günstige Gebrauchtwagen findet man vor allem im Internet auf Webseiten wie faircar.de
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  2. Konditionen vergleichen: Seit Sommer 2016 erhält jeder Käufer eines Elektroautos eine Prämie in Höhe von 4.000 Euro – eine Reaktion der Bundesregierung auf die schleppende Nachfrage nach den umweltfreundlichen Autos. Wenn das gewünschte Fahrzeug in die Prämienliste fällt, muss man vor dem Kauf nur das Antragsformular online ausfüllen.
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  3. Steuervorteil ausnutzen: Bis 2015 hatten alle Besitzer eines Elektroautos eine Steuerfreiheit von 10 Jahren. Seitdem beläuft sich diese auf 5 Jahre. Danach orientiert sich die Höhe der Steuer an der Gesamtmasse des Autos. Bei 1.000 Kilogramm fallen knapp 30 Euro pro Jahr an –immer noch die Hälfte im Vergleich zu einem Hybridauto.
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  4. Schneller aufladen: In Deutschland gibt es knapp 4.000 Ladestationen für Elektroautos. Genauso wie bei herkömmlichen Tankstellen sind die Preise nicht einheitlich. Da Elektroautos mit einer durchschnittlichen Reichweite von 160 bis 180 Kilometern relativ häufig an die Zapfsäule müssen, kann jeder, der einige Tricks kennt, bares Geld sparen. An Schnellladestationen ist der Akku innerhalb von 30 Minuten voll aufgeladen, wofür im Schnitt neun Euro fällig werden. Je länger man lädt, desto teurer wird es. Seit 2015 kann man an einigen Aldi-Supermärkten kostenlos tanken. Zudem gibt es auf der Route zwischen Leipzig und München einige Schnellladestationen, an denen man kostenlos Strom zapfen darf.

 

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Kai

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