Der Erfolg des Elektroautos hängt von der OPEC ab

Heute haben die Verantwortlichen der OPEC entscheiden, dass die Ölfördermenge gleich bleibt. Diese Entscheidung wird sich auch auf das Wachstum der Elektromobilität auswirken. Denn durch die niedrigen Spritpreise ist die Nachfrage nach Elektroautos weniger stark gestiegen und es wird sich zeigen, wie sich die weiterhin niedrigen Benzinpreise weiter auf die Stromer auswirken werden.

Strom-Parkplätze am Sitz von Toyota Deutschland. Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota
Strom-Parkplätze am Sitz von Toyota Deutschland.
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Auto-Medienportal.Net/Toyota

Hätte sich die OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) dazu entschieden, die Ölfördermenge zu verknappen, wäre der Ölpreis wieder steigen. Und von dem Ölpreis hängen auch die Spritpreise ab, da Benzin hauptsächlich aus Öl raffiniert wird.

Wenn der Preis für das Superbenzin wieder auf 1,80 Euro je Liter steigen wird, würden sich auch Menschen für ein E-Auto entscheiden, welche es bisher nicht in Betracht gezogen haben, da eine vergleichbare Verbrennerversion in der Anschaffung günstiger ist.

Denn bisher haben sich in Deutschland die Menschen einen Stromer oft aus ideologischen Gründen angeschafft.

Das die OPEC die Fördermenge im letzten Jahr nicht gesenkt hat, liegt laut Experten daran, dass man unliebsamen Konkurrenten das Geschäft verderben wollte. Diese Taktik hat sich für die OPEC bereits ausgezahlt, denn in den USA ist für viele Betriebe, welche Öl durch Fracking oder Ölschiefer gefördert haben, das Geschäft unrentabel geworden und sie haben die Produktion eingestellt.

Nun steht aber erst einmal fest, dass die Ölpreise in den nächsten Monaten gleich bleiben. Aber die Elektromobilität kann in Deutschland doch noch in Schwung kommen, da die Bundesregierung die Elektromobilität fördern will.

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Kai

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