Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass man sein Elektroauto lieber nicht aufladen sollte, wenn ein Gewitter droht.

Elektroauto Tesla Roadster

Symbolbild. Elektroauto Tesla Roadster

Mit einem E-Auto kann man problemlos durch ein Gewitter fahren, da die Karosserie in der Regel wie ein faradayscher Käfig wirkt.
Problematisch wird es für das E-Auto, wenn es aufgeladen wird, während ein Blitz im Haus (oder der unmittelbaren Nachbarschaft) einschlägt.
In der Nähe von Hamburg hat nun ein Besitzer eines Tesla Roadster erfahren müssen, dass sich Versicherungen gerne quer stellen, wenn ein Stromer aufgrund eines Gewitters in Mitleidenschaft gezogen wird.
Denn Karsten Ziems hatte sein elektrisch angetriebenes Auto gerade aufgeladen, als im Mai 2014 ein Blitz direkt in seinem Haus eingeschlagen hat.
In Folge der Überspannung wurde auch die Elektronik des Roadster teilweise zerstört, so stand nach dem Malheur im Display des PKW »Fehler – Code 247«.
Den Schaden hatte er dem zuständigen Versicherungsmakler gemeldet, die Schadenshöhe wurde aufgrund einer ersten Diagnose auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Der Wagen wurde nun in eine Werkstatt abgeschleppt, wo der Klimakompressor ersetzt worden ist.
Laut Ziems steht in den AGB der Kasko-Versicherung, dass solche Schäden abgedeckt sind.

Allerdings war es nicht wie zuvor vermutet der Klimakompressor, sondern die teure Batterieeinheit war defekt. Ein Gutachter bestätigte, dass der Schaden durch den Blitzeinschlag im Haus verursacht worden ist. Allerdings weigert sich die Kasko-Versicherung, den Schaden zu übernehmen und fordert sogar die 3.000 Euro zurück.
Jetzt befindet sich der Tesla-Besitzer mit seiner Versicherung im Rechtsstreit.


Dieses Beispiel zeigt, dass man im Zweifelsfall lieber den Ladestecker vom Elektroauto trennen sollte, wenn ein Gewitter droht.

Via: BR

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Kai
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