Mit dem Elektroauto gegen das Tempolimit

Mancherorts wird die Höchstgeschwindigkeit begrenzt, damit der Schadstoffausstoß nicht so hoch ist -nun stellt sich die Frage, ob Elektroautos von einem solchen Verbot ausgenommen sind.

Symbolbild. Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault
Symbolbild. Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Es gibt verschiedene Gründe eine Höchstgeschwindigkeit auf bestimmten Streckenabschnitten einzuführen, in Salzburg (Österreich) wurde auf der Westautobahn ein Tempolimit von 80 erlassen, damit der Schadstofftaufstoß gesenkt wird.

Nun stellt sich die Frage, ob Fahrer von Elektrofahrzeugen von einem solchen Verbot nicht betroffen sind, weil Stromer keine Abgase ausstoßen.

Dietmar Emich (Chef der Elektroauto-Firma „Electro Drive“) hat es darauf angelegt und ist mit seinem E-Auto absichtlich zu schnell gefahren und wurde auch prompt geblitzt – gegen den Strafzettel legte er einen Widerspruch ein, worauf dieser in eine Verwarnung umgewandelt worden ist.
Aber auch dagegen will Emich vorgehen und nach eigenen Angaben bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

Ich bin mal gespannt, wie die Angelegenheit weiter geht, denn elektrisch angetriebene Autos stoßen bei der Fahrt kein CO2 aus und müssten so eigentlich von solchen Tempolimits ausgenommen sein.
Aber wahrscheinlich werden die Gemeinden das Tempolimit einfach erlassen, ohne dieses mit dem Schadstoffausstoß zu begründen.

Via: Heute.at

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Kai

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2 Gedanken zu „Mit dem Elektroauto gegen das Tempolimit

  • 20. November 2014 um 20:48
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    Soweit mir bekannt geht es nicht nur um die Abgase, sondern auch um den Lärm und die Geschwindigkeit an sich. Also wenig Chancen durchzukommen.

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  • 21. November 2014 um 16:14
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    Neben den Fahrgeräuschen, die auch ein Elektroauto bei hoher Geschwindigkeit hat spielt auch der Reifenabrib beim „Schadstoffausstoß“ (Feinstaub) eine nicht zu unterschätzende Rolle

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