Gastartikel: Ein e-mobiler Testbericht

[Dieser Gastartikel stammt von unserem Leser Thomas H., der Artikel wurde im Rahmen unserer Aktion “Neue Aktion: Schreib einen Gastartikel und nimm an der Verlosung teil” eingereicht.]

Ein e-mobiler Bericht: Samstag 20. September.

Rechts ist das Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (vorher wurde es i-MiEV genannt) zu sehen, links im Bild steht wahrscheinlich ein Exemplar des Elektroauto BMW i3. Bildquelle: Thomas Hochreiter
Rechts ist das Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (vorher wurde es i-MiEV genannt) zu sehen, links im Bild steht wahrscheinlich ein Exemplar des Elektroauto BMW i3. Bildquelle: Thomas Hochreiter

Ein etwas früher Morgen. Um 4:30 begann mein heutiger Tag, ich fahre im Auftrag des Bundesverbands nachhaltige Mobilität (externer Link) nach Wels zum Mobilitätstag. Eigentlich wollte ich um 4 Uhr wegfahren, über die Bundesstraße, doch da ich mit den Vorbereitungen etwas in Verzug war, nutzte ich für die erste Tagesetappe die Autobahn bis nach St.Pölten zur CHAdeMO Schnellladestation, wo 2 Carsharingfahrzeuge (Elektroauto Renault Zoe, Elektroauto VW e-up!) bereits Ladeplätze besetzten, durch eine Baustelle fällt sowieso schon ein Ladeplatz weg. Ganz knapp schaffte ich es doch.

Nach einer 30 minütigen Schnellladung auf 80% ging meine Reise weiter zur Smatrics Stromtankstelle in Amstetten bei der WestSide City, wo ich statt der ursprünglich geplanten 2 Stunden nur 1,5 Stunden laden konnte, was meine Reichweitenplanung etwas durcheinander brachte. Um bis spätestens 8:30 Uhr abzufahren und noch rechtzeitig zur Messe zu kommen, musste ich die Ladung schneller als geplant abbrechen, die Reichweitenanzeige zeigte nun 65 km, die zu bezwingende Strecke betrug aber laut Navi noch 81 km.

Da heißt es nun: Augen zu… in Richtung Reichweitenanzeige und den Stromfuß im Zaum halten, um die knapp 20 fehlenden Kilometer hereinzuspielen nutzte ich jede einzelne Möglichkeit die ich bekommen konnte, um zu Rollen. Eine Fahrweise, die mir auf den ersten 30 Kilometern schon einmal 5 Kilometer mehr Reichweite brachte. Knapp vor dem Ziel ging es noch einmal steil bergauf. Da begleitete mich dann auch die Schildkröte, jeder Berg der hinauf geht führt bekanntlich auch wieder hinunter, das hatte ich zum Glück schon vorher in
der Topografietabelle im goingelectric Forum heraus gefunden und so rollte ich die restlichen 9 Kilometer mit „—“ und der Schildkrötenbegleitung den Berg hinunter, einige kleinere Steigungen gab es dann aber doch noch, die ich aber mit entsprechendem Gleiten statt Hetzen wieder ausbügeln konnte. Zum Schluss kam ich mit 1,5% SoC und zur rechten Zeit, um Punkt 10:00 Uhr direkt am Stadtplatz in Wels an, wo ich dann wieder Strom bekommen habe.

 Bildquelle: Thomas Hochreiter
Bildquelle: Thomas Hochreiter

Der Mobilitätstag begann offiziell um 10:00 Uhr. Die ersten Besucher trafen aber erst um 10:45-11:00 Uhr ein. Der große Ansturm blieb jedoch aus, leider war es eine etwas magere Besucherzahl, die in Wels unterwegs war, obwohl einige Stände absolute Highlights boten. Wahrscheinlich war die Wetterlage nicht ganz optimal.

Danach ging es um etwa 15:00 Uhr wieder nach Hause. Die Zwischenladung erfolgte wieder an der Smatrics in Amstetten und in St.Pölten an der CHAdeMO. Leider waren immer noch oder schon wieder 2 Parkplätze von den Carsharingfahrzeugen besetzt! Zuhause war ich dann mit einer 1-stündigen Relax-Schlafpause in Steinhäusl um 01:00 Uhr und hatte insgesamt 444,4 km zurückgelegt.

 

Im Großen und Ganzen war es für mich eine weitere Erfahrung, die zeigt, dass mit ein bisschen Geduld auch Langstrecken mit einem E-Fahrzeug möglich sind, auch wenn es noch an einer größeren Anzahl an Schnellladestationen fehlt.

Passende Fahrzeuge

Elektroauto Mitsubishi i-MiEV

Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV)

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Kai

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