Gastartikel: Erfahrungen mit dem Elektroauto Ford Focus Electric nach über 10.000 km

2 Minuten Lesezeit

Symbolbild. Elektroauto Ford Focus Electric. Bildquelle: Ford

Dieser Gastartikel stammen von unserem Leser James, der Artikel wurde im Rahmen unserer Aktion „Neue Aktion: Schreib einen Gastartikel und nimm an der Verlosung teil“ eingereicht.]

 

Symbolbild. Elektroauto Ford Focus Electric. Bildquelle: Ford

Elektroauto Ford Focus Electric. Bildquelle: Ford

Erfahrungen mit dem Elektroauto Ford Focus Electric nach über 10.000 km:

 

  1. Der von Ford angegebene Normverbrauch liegt bei 15,4 kWh. Wir konnten mit 14,6 kWh auf 100 km auskommen. (Obwohl wir auch Autobahn etc. gefahren sind.)
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  2. Da wir viel in der Stadt fahren ist die Benzinersparnis für uns besonders hoch. (Kurzstrecke) Die Verbrenner werden nur mehr Überland bei weiteren Strecken eingesetzt.
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  3. Erstaunen: Obwohl der Wagen außen optisch unauffällig ist, werden wir immer wieder angesprochen was das für ein Ford Focus ist. Viele wussten nicht einmal, dass es bereits einen Elektroford gibt.
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  4. Überlandfahrten sind immer interessant und ein bisschen spannend und meistens kann man sogar kostenlos laden.
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  5. Je jünger mitfahrende Passagiere sind, desto interessierter sind diese.
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  6. Wenn wir jemanden mit dem Auto eine Probefahrt machen ließen, war die Begeisterung immer sehr groß. Nur der Preis muss noch fallen. (Bei unter 30.000,– würden sicherlich viele Elektroautos der Golf-Klasse gekauft werden.)
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  7. Bis dato sind wir noch nie mit dem Auto liegen geblieben.
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  8. Der Bordcomputer ist sehr genau. Zusätzlich haben wir immer nachgerechnet. Es passt einfach.
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  9. Trotz der nicht so großen Reichweite konnten sogar schon Ausflüge in Nachbarländer (Tschechien und Slovakei) gemacht werden. Eine normale Steckdose tut es dort notfalls auch.
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  10. Eine richtige Schnellladung gibt es zwar nicht, aber nach 3,5 Stunden ist der Wagen bei einer 22 kW – Ladestation wieder komplett geladen.
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  11. Das Elektroauto VW e-Golf ist mit dem Ford vergleichbar. Jedoch hat dieser nur ein langsameres Ladegerät verbaut. (Drehstromstationen gibt es in Ö kaum welche.) So gesehen sind wir mit dem Ford in diesem Punkt besser bedient.
5 comments on “Gastartikel: Erfahrungen mit dem Elektroauto Ford Focus Electric nach über 10.000 km”
  1. Plug in says:
    16. August 2014 at 09:59

    Danke Klasse 🙂

    Da muss ich auch sagen das besonders bei den Renault Zoe das gut geregelt ist das man bei verschieden Lademodus laden kann 3,7KW, 11KW, 22KW und 43KW, für alle was dabei. Bei VW hat man das sehr vergessen oder verschlafen keine Ahnung.
    Trotzdem überlege ich gerade mir ein eUP oder Zoe zu kaufen, habe gestern an beide Händler Angebotsschreiben eingefördert per e-Mail mal schauen was ich bekomme da 🙂

  2. Michi says:
    16. August 2014 at 16:14

    „Eine richtige Schnellladung gibt es zwar nicht, aber nach 3,5 Stunden ist der Wagen bei einer 22 kW – Ladestation wieder komplett geladen.“

    Hat er etwa eine 75kWh Batterie? Oder kann der Charger nicht die 22kW nutzen? Mit wieviel kW kann der Lader dann maximal laden?

    „Der von Ford angegebene Normverbrauch liegt bei 15,4 kWh. Wir konnten mit 14,6 kWh auf 100 km auskommen. (Obwohl wir auch Autobahn etc. gefahren sind.)“

    Wie hoch ist der Verbrauch ab Steckdose? Wie hoch ist der Verbrauch in kW bei welcher Geschwindigkeit? Wie hoch sind die Ladeverluste?
    Ein paar WIRKLICHE Informationen wären nett, wenn man solche Artikel verfasst.

  3. James says:
    17. August 2014 at 07:57

    Charger kann rund 6,6 KW je Stunde laden !

    Nettobatterie sind 20 kWh.

    Ladeverluste selbst nicht gemessen. (Kein Subzaehler vorhanden)

    Laut externem Test ca. 10 – 15%.

  4. James says:
    17. August 2014 at 08:01

    80 km / 14
    90 km / 14,5
    100 km / 16
    110 km / 17
    120 km / 18
    130 km / 19 – 20

  5. Christian says:
    18. August 2014 at 09:55

    3,5 Stunden sind ja schon richtig schnell im Vergleich zu den meisten anderen Elektroautos, die teilweise 8-9 Stunden an der normalen Ladestation brauchen. Trotzdem natürlich immer noch viel zu viel, denn für eine längere Urlaubsfahrt sind wohl höchstens 30 Minuten an der Schnellladestation akzeptabel. Kaum jemand möchte für 3,5 Stunden eine Pause einlegen, geschweige denn mit Kindern an Bord. Was den Preis betrifft, kann ich nur zustimmen. Ein Focus Electric, der teurer ist als der i3 in der Grundausstattung, wird auf wenig Kaufinteresse treffen.

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