GM nächstes Elektroauto könnte fast 400 Kilometer Reichweite erreichen

2 Minuten Lesezeit

(28.09.2013)

Die wenigsten Elektroautos verfügen über eine Reichweite jenseits der 200 Kilometer, aber GM will einen Batterietyp so verbessern, dass er auch günstig in PKW eingebaut werden kann.

Symbolbild. Dies ist das Tunnelbatteriesystem mit 80 Makrozellen. Nennspannung 144 V, Energiegehalt: 15,4 kWh. Es gibt 2 unabhängige Batteriesysteme, Modulintegriertes Kühlkonzept. Das Gesamtsystem ist deformierbar, so kann die Aufprallenergie abgeleitet werden, ohne das die einzelnen Zellen beschädigt werden.

Symbolbild.Dies ist das Tunnelbatteriesystem mit 80 Makrozellen. Nennspannung 144 V, Energiegehalt: 15,4 kWh.Es gibt 2 unabhängige Batteriesysteme, Modulintegriertes Kühlkonzept.Das Gesamtsystem ist deformierbar, so kann die Aufprallenergie abgeleitet werden, ohne das die einzelnen Zellen beschädigt werden.

Wenn die Batterieeinheit eines Elektrofahrzeug leer ist, gibt es derzeit für die meisten zwei Möglichkeiten:

  1. die Batterie wieder aufzuladen oder sie zu wechseln. Das erste dauert zwischen 30 Minuten bis acht Stunden.
  2. Die zweite Möglichkeit ist ein Batteriewechsel an einer Batteriewechselstation, aber diese gibt es sehr, sehr selten, da sie sich nicht flächendeckend durchsetzen konnten.

General Motors (GM) arbeitet an einem Batterietxyp, wo einfach die Flüssigkeiten (anodische und kathodische Flüssigkeit) in den Tanks gewechselt werden. Weiterhin kann dieser Typ von Akku auch an der normalen Steckdose (oder Ladestation) aufgeladen werden.

Die Redox-Flow-Batterie von GM könnte mit einer Ladung etwa 400 Kilometer weit fahren, ohne dass sie aufgeladen werden muss oder das die Flüssigkeiten gewechselt werden müssen.
An dieser Art von Batterien wird schon seit vielen Jahren gearbeitet, da sie die Vorteile von Elektroautos und Verbrennern kombinieren, denn so würde man statt Benzin oder Diesel an einer Tankstelle einfach die Batterieflüssigkeiten tanken.
Das erste Hauptproblem war, dass sie sich selbst entladen haben – dieses Problem ist bereits behoben. Ein weiterer großer Nachteil ist, dass die Batterien noch zu groß und zu schwer sind, so konnten sie bisher nur in LKW oder Bussen eingesetzt werden.

Vor kurzem ist es Forschern des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) in Oberhausen gelungen, die Batterien kleiner zu machen, so erreichen sie bei gleicher Größe die zehnfache Leistung im Vergleich zu einer kommerzieller Batterien dieses Typs.

Derzeit beträgt die Energiedichte der Batterie laut GM 1,35 Kilowattstunden pro Kilogramm Gewicht (ohne die Tanks). Dies ist das zehnfache von dem, was derzeit eine Lithium-Ionen Akkuzelle speichern kann.
Gleichzeitig soll die Flow-Batterie nach Unternehmensangaben 25 Prozent günstiger als eine vergleichbare Lithium-Ionen Batterie sein soll.
Wann sie auf den Markt kommt, hat GM noch nicht mitgeteilt, wann sie marktreif sein wird. Dies kann aber noch etwas dauern, da es zur Zeit noch nicht mal ein Labormuster geben soll.

 

2 comments on “GM nächstes Elektroauto könnte fast 400 Kilometer Reichweite erreichen”
  1. Jokko says:
    28. September 2013 at 18:10

    Bitte nochmal überabeiten, liest sich grauenhaft…. Danke!

  2. Martin says:
    30. September 2013 at 10:53

    schade! GM’s „nächstes“ Elektroauto kommt als erst 2025 oder noch später. Das wären dann runde 30 (!) Jahre nach dem bisher letzten E-Auto von GM – dem EV1. Der Volt bzw. Ampera ist übrigens KEIN Elektroauto sondern ein Plugin-Hybrid.

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