Elektroautos verstopfen die Busspuren in Oslo

(03.09.2013)

In Oslo dürfen Fahrer von Elektromobilen auch die Busspuren nutzen, um schneller voran zu kommen. Nun scheint es allerdings zu viele Elektroautos zu geben, denn jetzt regt sich für die Sondererlaubnis für die Stromer Widerstand.

Nissan hat in nur 6 Monaten 1000 seiner Elektroautos in Norwegen verkaufen

Fast alle der 2.700 in Norwegen verkauft Elektrofahrzeuge sind in der Region Oslo zugelassen, die Besitzer eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs dürfen unter anderem mit ihrem PKW die Busspuren in Oslo benutzen, nun scheint es die ersten negativen Auswirkungen zu geben.

Laut Ivar Christiansen (Chef der Straßenbehörde in Oslo) behindern die vielen E-Autos auf den Busspuren mittlerweile die Busse und sorgen dafür, dass diese ihre Fahrpläne nicht einhalten können und so zu spät an den jeweiligen Bushaltestellen ankommen.

Bis zum Jahr 2017 brauchen sich die Fahrer der Elektromobile noch keine Sorgen zu machen, auch scheint man derzeit noch nicht über ein Verbot nachzudenken.

Die Abteilung von Christiansen wird das Problem nun aber genauer beobachten und nach Maßnahmen suchen, um den reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen.
Norwegen hat den Kauf von Elektrofahrzeugen seit vielen Jahren mit einer Kaufprämie und anderen Vorteilen bezuschusst und die Politik hat gesehen, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat. Da die Zahl der Käufe von Elektroautos und Plug-In Hybridautos den Stadtrat von Oslo positiv überrascht hat, sollen nun 200 statt 100 Ladestationen pro Jahr in der Stadt gebaut werden.

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Plug-In Hybridauto Toyota Prius, er wird auch als Prius Plug-In Hybrid oder auch als Prius PHV bezeichnet. Bildquelle: Toyota

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Kai

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