Ein Elektroauto finanzieren

(22.10.2012)

Das Umweltbewusstsein der Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Recycling, Ökostrom, private Solaranlagen und das vermehrte Setzen auf Pfandflaschen sind deutliche Zeichen für den Drang zu Nachhaltigkeit. Nun steht allmählich die Reduzierung der Kraftfahrzeuge an, die täglich erhebliche Mengen Schadstoffe in die Luft pumpen.

© altrendo images/Stockbyte/Thinkstock

Der Markt an Elektroautos wächst

Gelingen soll dies durch die Etablierung von Elektroautos im Straßenverkehr. Zurzeit sieht man sie leider noch nicht so zahlreich auf den Straßen, in zehn Jahren bereits könnten sie aber schon einen nicht zu unterschätzenden Anteil der verkauften Neuwagen ausmachen. Elektromobile verursachen keine Schadstoffe und sind nicht mehr auf die Betankung mit herkömmlichen Kraftstoffen angewiesen.
Stattdessen verfügen Sie über Stromspeicher, welche meistens aus Lithium-Ionen Akkuzellen bestehen. Derzeitig hält eine Batterieladung für eine Reichweite durchschnittlich 150 Kilometern, jedoch hängt die Reichweite vor allem davon ab, wie viel man für ein Elektroauto ausgeben kann und will.
Wer sich für den Kauf eines Elektrofahrzeug entschieden hat, der spart in Zukunft viel Geld, weil das tanken vom teuren Benzin entfällt, manche Hersteller wie Tesla Motors bieten sogar an, dass man kostenlos sein E-Auto aufladen kann (was derzeit nur für das Model S von Tesla Motors gilt).

Ein Autokredit ermöglicht die Finanzierung

Noch sind die Preise für Elektroautos hoch und stellen für viele einen Grund dar, erst einmal weiter mit Benzin oder Diesel zu fahren. Dank eines Autokredits lässt sich aber schon jetzt die neue Technik kennenlernen, ohne dabei die eigene finanzielle Situation unnötig zu strapazieren. Zweckgebundene Kredite, die auf den Kauf eines Autos zugeschnitten sind, werden von nahezu allen Kreditinstituten und vielen Autohändlern angeboten. Dabei spielt es im Grunde keine Rolle, ob es sich um einen Neuwagen oder einen Gebrauchten handelt, einen Benziner oder ein Elektroauto. Man wählt einen bestimmten Geldbetrag, der erforderlich ist, nutzt diesen für den Fahrzeugkauf und zahlt ihn dann in verträglichen Monatsraten über mehrere Jahre wieder ab. Ein Vorteil stellt das Vorhandensein von Eigenkapital dar. Hat man in den vergangenen Jahren schon ein nettes Sümmchen angehäuft, dann sind der aufgenommene Kredit sowie die veranschlagten Zinsen deutlich niedriger.

© Jupiterimages/Pixland/Thinkstock

Schnelle Kreditaufnahme über das Internet

Um den optimalen Partner für die Autofinanzierung zu finden, lohnt ein Blick ins Internet. Neben dem Vergleich von Kreditanbietern gibt es hier auch viele hilfreiche Finanzierungstipps auf dem Weg zum eigenen Traumauto. Da es sich bei den Kreditgebern häufig um Direktbanken handelt, verläuft die Aufnahme eines Darlehens zumeist bequem per Internet. Nur wenige Tage vergehen vom Kreditantrag bis zur letztendlichen Auszahlung der entsprechenden Summe. Schneller als auf diesem Wege lässt sich der persönliche finanzielle Spielraum nur durch einen plötzlichen Lottogewinn verbessern.

 

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3 Gedanken zu „Ein Elektroauto finanzieren

  • 22. Oktober 2012 um 10:06
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    „Elektromobile verursachen keine Schadstoffe…“

    Ich bin ein großer Verfechter von Solarenergie und Elektroautos, obwohl viele Politiker und „Experten“ beiden Technologien eher pessimistisch gegenüber stehen. Diese Leute versuchen heute schon (aus lobbyistischen Gründen oder Fehleinschätzungen ihrerseits) totzureden, was morgen erst so richtig beginnen anlaufen wird, wenn technische Verbesserungen die Effizienz und Effektivität erhöht haben.
    Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Solarmodule eine Effizienz von über 40% erreichen können, oder E-Autos Distanzen von München bis Berlin schaffen. In der Pipeline der Entwickler stehen noch so viele Projekte, z. B. neue Akkusysteme für E-Autos (bisher die Achillesferse), dass die Kritiker mit ihren Scheuklappen bald Lügen gestraft werden.

    Dennoch ist es gewagt, bei Elektormobilen von schadstofffreien Autos zu sprechen. Der gesamte Produktionsprozess verschlingt eine Unmenge an Energie, die erst über den gesamten Lebenszylklus des Wagens wieder „eingespielt“ werden kann. Und das ist auch noch nicht ausreichend belegt, um eine nachhaltige Energiebilanz „amtlich“ zu machen. Desweiteren sind teure „Seltene Erden“ notwendig, deren Gewinnung teilweise sehr problematisch und umweltschädigen ist. Und wie jedes andere Auto haben auch viele Elektoautos Verschleißteile, die Schadstoffe wie z. B. Feinstaub verursachen (Bremsen).

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  • 23. Oktober 2012 um 10:43
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    Man kann auch EV’s OHNE „SELTENE ERDEN“ bauen !!!

    Fremderregter Gleichstrommotor (wurde z.B. von ABB im Clio ELECTRIQUE verbaut)
    der nur aus Std.-Metall und Kupfer besteht und dazu einen ZEBRA AKKU ( sozusagen SALZLAUGE) und FERTIG ist das EV (grob gesagt).

    Und das ein EV seine BRODUKTIONS-ENERGIE wieder (durch SPAREN beim FAHREN ?) „reinholt“ ist halt ein RECHENEXEMPEL … aber welches ander Teil macht dies auf
    dieser Erde …

    UND – WER BREMST VERLIERT … (ENERGIE 😉 )
    wer vorrausschauend faehrt bremst zu 99% nur per REKU – es gibt 15 Jahre alte
    ELECTRIQUES von PSA die haben noch die gleichen Bremsbelaege (auch DICKE) wie
    bei ihrer Auslieferung drauf (sofern der TUEV nicht auf altersbedingten Austausch draengt ;-).

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  • 25. Oktober 2012 um 08:53
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    Danke für die Ausführung. Schadstofffrei sind Elektroautos trotzdem nicht.
    Zwischen KÖNNEN und WOLLEN besteht ein großer Unterschied. Die E-Autos am Markt sind ausnahmslos alle noch problematisch. Akku ist nicht gleich Akku. Was hilft uns eine Batterie ohne Seltene Erden, die vielleicht nur einen Bruchteil der Leistung erreicht. Und wenn es überspitzt so einfach wäre, hätten wir das Problem doch gar nicht, weil sich irgendein Entrepreneur mit der Geschäftsidee unterwegs wäre.

    Ja, wer bremst verliert! 😉
    Sie haben Bremsbeläge und Bremssscheiben, die sich aneinander reiben.
    Wenn ihre Bremsbeläge nicht abgenutzt werden, dann schauen sie sich mal die Bremsscheiben an.
    Es sollte sich nur um ein Beispiel handeln, für meine Aussage von oben.:-) Es ist mit den heutigen Methoden schlichtweg unmöglich ein schadstofffreies Auto zu bauen. Sie wissen ja nicht einmal unter welchen umständen das Metall für die gesamte Elektronik gewonnnen wird.

    Meine Vision:

    Sie habe hocheffiziente mobile Solarpanels, die man sogar in D an der Aussenwand von z. B. Mietwohnungen befestigen könnte. Der Strom wird direkt ins intelligente zentrale Stromnetz eingespeist aus dem wiederum tagsüber der (moderne, schadstofffreie, leistungsfähige) Elektroakku des EV geladen wird. Nachts dient der Speicher des Wagens als Energiequelle für den Haushalt, wenn der Wagen nicht gefahren wird. Das wäre super, wird in den Ansätzen erforscht.

    Ansonsten:

    Schön weiter Rad fahren, dann kriegen wir das mit der Energiebilanz auch hin. 🙂

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