(21.08.2012)

In der letzten Zeit sind 2 Elektroautos des Hersteller Fisker Automotive in Flammen aufgegangen, nun wurde die Ursache gefunden.

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(Bildquelle: Screenshot von Youtube.com)

Der Autohersteller Fisker Automotive hat nun die Ursache für den Brand -zumindest bei dem letzten Elektroauto des Modells Fisker Karma – gefunden: Ein defekter Lüfter war die Ursache.
Genauer handelt es sich um einen Niedertemperatur-Lüfter, welcher durch internen Ausfall das Feuer verursachte.

Nun hat der Autohersteller eine Rückrufaktion gestartet, betroffen sind ca. 2.400 Stück – 1.400 befinden sich in privaten Händen und weitere 1.000 wurden an Unternehmen usw. verkauft. Der entsprechende Lüfte soll nun ausgetauscht werden, zusätzlich wird es für den entsprechenden Stromkreislauf eine eigene zusätzliche Sicherung geben.

Henrik Fisker zu dem Vorfall:

“Dieser Vorfall resultierte aus einer einzelnen, fehlerhaften Komponente und nicht aus dem einzigartigen Elektro-Antriebsstrang oder der Konstruktion des Karma. Wie diese Situation beweist, ist Fisker Automotive bemüht, alles nötige zu tun, um die Sicherheits- und Qualitätszweifel auszuräumen.”

Ich frage mich gerade, ob eine solche Rückrufaktion bei Elektroautos mehr Beachtung geschenkt wird, als der eines Autos mit einem Verbrennungsmotor?
Das ein Auto – sei es ein Elektromobil oder ein anderes Fahrzeug ohne durch den normalen Autofahrer erkennbaren Grund anfängt zu brennen ist keine gute Sache, aber es kamen bei den 2 Bränden keine Menschen ums Leben.
Solche Vorfälle sollten nicht verharmlost werden, dennoch sollte man nicht anfangen, Elektroautos zu verteufeln.
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Kai
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