(30.08.2012)

Ein Elektroauto soll möglichst leicht sein, denn je leichter das Elektrofahrzeug ist, um so weiter kann man mit einer Batterieladung fahren – moderne 3D Drucker können dabei helfen.

Das Elektroauto Areion und das Team Formula Group T. Bildquelle: Formula Group T

Die 3D-Drucker halten immer mehr Einzug in unser Leben, nun wurde mit einem sogenannten 3D Drucker die Karosserie eines Elektroautos produziert. Das Elektroauto trägt den Namen Areion und wurde demnach nach dem Wunderpferd aus der griechischen Mythologie benannt, welches sehr schnell war (und sprechen konnte).

Das Elektrofahrzeug ist im Rahmen der Formula entstanden, in dessen Rahmen Studenten ein funktionstüchtiges E-Auto entwickeln und bauen.
Das belgische Team hat sich nun dazu entschlossen, die Karosserie per 3D-Drucker herzustellen.

Damit die Karosserie aus einem Stück besteht, musste ein entsprechend großer 3D Drucker her, welcher  die 3D-CAD-Daten aus dem Computer mit Hilfe der Stereolithografie herstellt.
Bei der Stereolithografie (STL) wird ein lichtaushärtender Kunststoff von einem Laser in dünnen Schichten (Standardschichtstärke im Bereich 0,05-0,25 mm, bei Mikrostereolithografie auch bis zu 1-Mikrometerschichten, Quelle: Wikipedia) ausgehärtet.

Das Innenleben des Elektroauto Areion ist unter anderem ein Elektromotor von EVO Electric, der bei nur 40 kg Gewicht eine Leistung von maximal 167 kW liefert.

Insgesamt wiegt das Elektromobil nur 280 kg, dank dieses geringen Gewicht des Fahrzeug, beschleunigt es in beeindruckenden 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 141 km/h. Bei dem Energiespeicher handelt es sich um eine 8 Kilowattstunden (kWh) große Batterieeinheit bestehend aus Lithium-Polymere Akkuzellen. Auch wenn die Reichweite so recht gering ist, spart man hier wieder an Gewicht.

Es ist ein interessanter Ansatz, die Karosserie eines Elektroauto einfach per 3D Drucker herzustellen und ich bin schon jetzt auf die Ideen der anderen Teilnehmer gespannt.

Und ich frage mich, ob die Haifischhaut-Optik wirklich einen Geschwindigkeitsvorteil bringt… aber wenn Schwimmer so etwas benutzen, kann es so verkehrt nicht sein…

Hier sind wie versprochen die 2 Videos, welche doch sehr interessant sind:

Zuerst die Autopräsentation:

Und hier das Business-Plan Promovideo:

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Kai
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