(15.04.2012)

Immer mehr Hersteller produzieren Elektroautos und das Öl wird immer knapper und dadurch teurer.

Dr. Ulrich Hackenberg gibt das VW-Ziel vor: Jedes Fahrzeug von VW soll in seinem Segment das umweltfreundlichste werden. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Daher lautet die Frage:

„Hat der Verbrennungsmotor eine Zukunft?“

Diese Frage ist ebenso provokant wie interessant, nicht nur für Autofahrer, sondern für Automobilhersteller gleichermaßen. Immerhin investiert die Autoindustrie Milliarden Euro, um den Wirkungsgrad herkömmlicher Verbrenner Stück für Stück zu optimieren. Hinter den absoluten Zahlen der Verbrauchsreduzierung verbergen sich unzählbare Ingenieursstunden, raffinierte Technologien und Nachjustierungen an zahlreichen „Stellschrauben“.

Aktuell setzen sich Fachleute auf dem 3. „auto motor und sport“-Kongress in Stuttgart mit dem Potenzial des Verbrennungsmotors auseinander. Diskutiert werden dabei nicht nur die Möglichkeiten zur Verbrauchs- und CO2-Reduzierung, sondern auch alternative Antriebe und die ab 2015 geltende strenge EU6-Abgasnorm. Wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte, darauf gibt VW-Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg einen Ausblick und ist sich mit seinen Branchenkollegen einig, dass auch in herkömmlichen Motorkonzepten noch bemerkenswertes Potenzial steckt.

So will der Autobauer in jedem Segment und jeder Fahrzeugklasse, in der er antritt, das umweltfreundlichste Modell bieten. Durchschnittlich wollen die Wolfsburger jedes Fahrzeug zehn bis 15 Prozent effizienter machen. Schließlich bekenne sich das Unternehmen „offensiv zum 120-Gramm- CO2-Ziel bis zum Jahr 2015“, betont Hackenberg. In puncto Ökologie nehme Volkswagen eine führende Rolle unter den Automobilherstellern ein.

Insgesamt arbeiten weltweit mehr als 35.000 Entwickler für Volkswagen an neuesten Technologien und werden jährlich mehr als sieben Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Hackenberg sieht noch zahlreiche Ansätze, die individuelle Mobilität in der Zukunft umweltschonender möglich zu machen. Dabei beherrsche Volkswagen bereits heute viele Schlüsseltechnologien von morgen. Neben alternativen Antrieben, innermotorischen Maßnahmen und einem intelligenten Energiemanagement geht es laut Hackenberg auch um die Zusammensetzung und Verfügbarkeit künftiger Kraftstoffe.

Ideen und Konzepte für den künftigen mobilen Alltag zeigt die Sonderausstellung „i-Mobility“ am Rande des Kongresses auf dem Messegelände am Stuttgarter Flughafen vom 12. bis 15. April.

(Auto-Reporter.NET/arie)

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