(04.03.2012)

Nach etwa 5 Jahren Entwicklungszeit, wurde nun endlich das Elektroauto Roding Roadster auf der Siemens-Hauptversammlung  vorgestellt.

Bildquelle: Roding

Vor 5 Jahren haben sich in Roding (Bayern/Deutschland) ein paar Enthusiasten getroffen und sich vorgenommen,  einen Sportwagen aus Carbonfaserverstärktem Kunststoff zu entwickeln. Am Anfang war geplant, den Sportschlitten nur mit einem konventionellem Antrieb -sprich einem Verbrennungsmotor- auszurüsten.

Zur Überraschung wurde am 24. Januar 2012 auch eine batterieelektrische Version des Roding Roadster 23 präsentiert, welche in Kooperation mit dem Elektronikkonzern Siemens entstanden ist.

Das Unternehmen Siemens hat schon bei der Zusammenarbeit mit anderen Herstellern Erfahrungen im Bereich Elektromobilität sammeln können, darunter waren große Autobauer wie z.B. Porsche und Volvo.
Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein Roding Roadster als Elektroauto, welcher mit zwei Radnabenmotoren an den beiden Hinterrädern mit jeweils 120 kW (163 PS) -also einer Systemleistung 240 kW (326 PS) angetrieben wird; dies entspricht einem maximalen Drehmoment von 2.500 Nm.
Die Dauerleistung des Antriebes liegt bei 63 kW (86 PS) und 1.000 Nm Drehmoment, der Elektrosportwagen hat ein Leergewicht von 1.125 kg. Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit von Siemens, welche über eine Kapazität von 19,4 kWh verfügt. Über die Reichweite wurden leider noch keine Angaben gemacht, das Elektroauto Roding Roadster wird man auf dem Autosalon in Genf bewundern können.

Wer sich das schnelle Gefährt kaufen will, kann jetzt bereits eine Option zeichnen – allerdings wird diese vorerst nur einen Verbrennungsmotor haben.

No votes yet.
Please wait...
Kai on FacebookKai on InstagramKai on TwitterKai on Youtube
Kai
Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.