Das Elektroauto durch Wärme mit Strom versorgen

(05.03.2012)

Im Sommer mangelt es den Autos (auch den Elektroautos) vor allem nicht an Wärme.

Das Elektroauto durch Wärme mit Strom versorgen
(Doktorant Corey Hewitt arbeitet mit der thermoelektrischen Fabrik im Westentadchenformat im Labor für Nanotechnologisch.Bildquelle: Wake Forest University)

Die Wake Forest University hat ein Verfahren entwickelt, mit welchem durch Nanoröhren Wärme in Strom umgewandelt werden kann. Diese Wärme könnte zum Beispiel genutzt werden, um das Elektroauto zu kühlen oder die Batterieeinheit nachzuladen.

Dank „Power Felt“ der Wake Forest University soll es bald möglich sein, alle Arten von Wärme (als zum Beispiel Körperwärme, beim kochen, etc.) zur Stromerzeugung zu nutzen.

An der Wake Forest Universität in North Carolina (USA) gibt es bereits einen Prototypen dieses besonderen Materials, der Wärme in Strom umwandelt. Power Felt fühlt sich wie normaler Stoff an, nutzt aber die Temperaraturdifferenz zwischen den beiden Stoffseiten um Strom abzugeben.

In Power Felt sind winzige Karbonröhren in einen flexiblen Plastikstoff eingearbeitet, in dem derzeitigen Entwicklungsstadium reicht die erzeugte Energie leider noch nicht aus, um zum Beispiel eine Klimaanlage zu betreiben.

Bei der bisherigen Entwicklungsstufe erzeugen 72 Schichten 140 Nanowatt (nW), es zwar schon ähnliche Verfahren wie zum Beispiel Bismuth telluride, um Wärme in Strom umzuwandeln – diese kosten jedoch über 700 Euro pro Kilogramm – Power Felt soll später für eine Handy zum Beispiel nur 1 Euro zusätzlich kosten und so das Handy zusätzlich mit Strom versorgen können, wenn es zum Beispiel in der warmen Hosentasche liegt.

In einem Elektroauto könnte zum Beispiel der Innenbezug oder die Sitzbezüge aus dem Material bestehen, so würde zum Beispiel Strom erzeugt werden, während man in seinem Elektrofahrzeug sitzt.

Die Leistung der Wake Forest University liegt darin, dass man dort ein Verfahren entwickelt hat, um mehrere Schichten übereinander zu legen. Damit summiert sich die Leistung auf, leider reicht es immer noch nicht für den Alltag.

Der Leiter des Projektes hat bereits folgende Vorstellung von der Nutzung von Power Felt:

„I imagine being able to make a jacket with a completely thermoelectric inside liner that gathers warmth from body heat, while the exterior remains cold from the outside temperature. If the Power Felt is efficient enough, you could potentially power an iPod, which would be great for distance runners. It’s definitely within reach.“

(Corey Hewitt)

Auch in Katastrophengebieten würden stromerzeugende Stoffe große Dienste leisten, sie könnten die Menschen wärmen und gleichzeitig mit Strom erzeugen.

Wenn man ein Elektroauto mit Power Felt und Solar ausrüsten würde, könnte man in Zukunft sicherlich dafür sorgen, dass in ein gut gekühltes und vollkommen aufgeladenes E-Auto steigen kann.

Hier gibt es ein Video, welches das ganze in bewegten Bildern erklärt:

Weiterführende Links:

ScienceDaily

Wake Forest University

Erläuterungen zu dem Thermoelektrik-Projekt direkt von der Wake Forest University

Wikipedia

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Kai
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2 Gedanken zu „Das Elektroauto durch Wärme mit Strom versorgen

  • 6. März 2012 um 21:56
    Permalink

    … man man man … was soll diese TRAUMEREI ….

    DENKFEHLER 1. (mal unter ENERGIEERHALTUNGSSATZ nachschauen)
    „Auch in Katastrophengebieten würden stromerzeugende Stoffe große Dienste leisten, sie könnten die Menschen wärmen und gleichzeitig mit Strom erzeugen.“

    Denkfehler 2. von NANO-WATT zu KILO-WATT ist’s ein weiter Weg …

    „Wenn man ein Elektroauto mit Power Felt und Solar ausrüsten würde, könnte man in Zukunft sicherlich dafür sorgen, dass in ein gut gekühltes und vollkommen aufgeladenes E-Auto steigen kann.“

    … Wieviele hundert Meter Stoff benoetigt man fuer 1WATT …

    Damit kann man evtw. mal das Mobil-Tel. NACHLADEN …
    im EV ist’s die gleiche Spinnerei wie ein Windrad waehrend der Fahrt (Perpetuummobile)

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  • 9. März 2012 um 06:35
    Permalink

    Danke eDriver!

    Ich wollte gerade etwas ähnliches schreiben. Der Autor hat nicht die geringste Ahnung von Physik.

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