Elektroauto Tesla Roadster gewinnt zum zweiten mal die e-miglia

2 Minuten Lesezeit

(10.08.2011)

Das Elektroauto Tesla Roadster von Tesla Motors hat zum zweiten mal die Rallye e-miglia gewonnen, der Fahrer war Tim Ruhoff vom Team Energiebau.

Am 2. August 2011 startete die e-miglia 2011, als erster Fahrer startete der Vorjahressieger Tim Ruhoff vom Team Energiebau mit der Startnummer 1 im Tesla Roadster. Die anderen 30 Teilnehmer starteten mit ihren Elektrofahrzeugen nach und nach, die Teams stammen aus sieben Nationen. Bei der Strecke durch die Alpen geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, die Leistungsfähigkeit von Elektromobilen unter Beweis zu stellen.

Da alle Teilnehmer ans Ziel kamen, können sich vor diesem Hintergrund alle Teilnehmer der e-miglia 2011 als Gewinner bezeichnen.

Die beste Zeit legte wie im Vorjahr Tim Ruhoff vor, in einem Elektroauto vom Typ Tesla Roadster gewann er jede einzelne Etappe, holte sich somit den Sieg und die Prämie von 5.000 Euro.

Lars Krüger und Copilot sowie Jetcar Erfinder Christian Wenger-Rosenau belegten mit dem Elektrofahrzeug Jetcar Elektro den zweiten Platz, von dem bisher in einer Kleinauflage erst 5 Stück verkauft wurden. Mit einem Kaufpreis von 84.000  Euro liegt es auch fast um das Doppelte über dem Jetcar 2.5 mit Dieselmotor.

Den dritten Platz belegte im Think City Elektroauto Fahrer Walter Fuzzy Kofler und seine Tochter Claudia. Ein mehr als positives Ergebnis, bedenkt man den hohen Leistungs- und damit auch Kostenunterschied zwischen den angetretenen Fahrzeugen und die Tatsache, dass der Think City vor allem als Stadtfahrzeug geplant wurde.
Auf dem vierten und fünften Platz landeten dann wieder Teams in Tesla Roadster Modellen.

In diesem Winter folgt die erste e-miglia “snow”, mit dem neuen Härtetest soll bewiesen werden, dass Elektroautos nicht nur Schönwetter-Fahrzeuge sind, sondern auch bei extremen Temperaturen funktionieren.
Die Sommer e-miglia wird dann in 2012 mit einem strafferen Reglement noch sportlicher werden. Ob eine Zeitprüfung dabei sein wird, wie sich einige Teilnehmer wünschen, wird sich Richard Schalber vielleicht noch überlegen.

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