So will die Bundesregierung das Elektroauto fördern

(16.05.2011)

In Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos fahren, um das zu erreichen, wurden von der Nationalen Plattform Elektromobilität folgende Tipps gegeben, wie das Elektroauto seinen Siegeszug in Deutschland antreten soll. Die Bundesregierung wird die Ratschläge fast so übernehmen, so könnten Elektroautos mit folgenden Maßnahmen gefördert werden:

1. Steuern:

– Alle Autos mit einem CO-2-Ausstoß unter 50g/km sollen 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden. Voraussetzung: Das Fahrzeug muss bis zum 31.12. 2015 angeschafft werden.

– Die Dienstwagenbesteuerung soll mit dem Ziel geändert werden, Wettbewerbsnachteile zu beseitigen. Grund: Elektroautos sind teurer als herkömmliche Pkw, das schreckt Dienstwagen-Nutzer ab, weil sie private Fahrten (geldwerter Vorteil) nach dem Bruttolistenpreis versteuern müssen.

So will die Bundesregierung das Elektroauto fördern
(Bildquelle: Epyon)

2. Versicherung:

– Wer sich ein Elektroauto als Zweitwagen kauft, braucht wahrscheinlich nur ein Nummernschild. Die Bundesregierung prüft die Einführung von „Wechselkennzeichen“ (wahlweiser Betrieb von zwei Fahrzeugen mit einem Nummernschild). So müsste nur noch für ein Auto die Versicherungsprämie bezahlt werden.

3. Strassenverkehr:

– Es sind Sonderparkflächen sowie Lockerungen von Zufahrtsverboten (z.B. Fußgängerzonen) für Elektroautos geplant, außerdem sollen die Kommunen vor Ort ermächtigt werden, die Mitbenutzung von Busspuren zu erlauben. Auch Sonderfahrspuren nur für Elektroautos sollen möglich sein.

4. Fuhrpark der Bundesregierung, Länder und Kommunen:

– Ab dem Jahr 2013 will die Bundesregierung für ihren Fuhrpark sicherstellen, dass mindestens zehn Prozent der Neufahrzeuge weniger als 50g/km CO2 verursachen. Länder und Kommunen sollen ähnlich verfahren. Geplant sind einheitliche Beschaffungsregeln. Bedeutet: Minister können auf Elektroautos bzw. Hybridautos umsteigen.

5. Wirtschaft:

– Elektroautos sollen auch in den Unternehmen stärker vertreten werden, so sollen Betriebe, welche ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umrüsten, „unterstützt“ werden, heißt es in dem Regierungsprogramm. Wie und in welcher Höhe ist noch offen.

Es bleibt nun zu hoffen, das dass Elektroauto jetzt endlich seinen großen Siegeszug antreten kann – hoffen wir das beste.

Passende Fahrzeuge

Elektroauto Citroen C-Zero

Citroën C-Zero

Elektroauto iOn. Bildquelle: Peugeot

Elektroauto Peugeot iOn

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5 Gedanken zu „So will die Bundesregierung das Elektroauto fördern

  • 16. Mai 2011 um 21:13
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    ICh finde diese e-autos so sch…. aber wenn man sich mal überlegt wer hat denn dann wieder keine wenn der deutsche staat will dass am besten alle deutschen so nen scheiß fahren dass sind dann wieder unsere netten politiker die keine fahren und die netten freunde der polizei weil was machen die die fahren ja mehr wie 200 oder 300 km und dann ist die karre leer wollen sie dann ne kuh davor stellen die ne runde zieht oder macht dass die merkel selber?? am besten noch mit ner klocke um dem hals 🙂

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  • 17. Mai 2011 um 23:06
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    Ich persönlich versteh die Jammerei nicht! Wenn bei Deinem Benziner oder Diesel der Tank leer ist, fährst doch bestimmt an die Tankstelle, oder? Mit einem eigenen Elektroauto kannst direkt zuhause „tanken“, musst also nicht mal extra losgurken. Und ob Du nun Benzin/Diesel oder Strom „tankst“ ist doch letzten Endes egal. Hört auf zu jammern, der Verbrennungsmotor ist in 50 Jahren das, was heute das Pferd ist – egal, ob sich nun das E-Auto durchsetzt oder nicht…

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  • 30. August 2011 um 10:48
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    Ich habe letztens auch einen Artikel über das Förderungspaket der deutschen Regierung gelesen.
    http://www.q-charge.de/blog/2011-05-17/bundesregierung-veroffentlicht-forderprogramm-fur-elektro-autos/

    Christian,
    ich teile deine Meinung bzgl. der Tatsache, dass die Politiker und die Polizei wahrscheinlich die letzten sein werden die ein E-CAR fahren werden/müssen. Doch welcher deutsche Bürger ist denn dazu verpflichtet ein E-CAR zu fahren?
    Außerdem würde ich es nicht für gut heißen, wenn die Polizei bei Einsätzen evtl. nicht vom Fleck kommt, weil der Akku gerade leer ist.

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  • 9. September 2011 um 09:06
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    Ich finde E-Autos super und hoffe, dass die bald von der Technik, Reichweite und Auflademöglichkeiten so weit sein werden, dass möglichst viele sich ein solches Auto zulegen. Ich überlege schon lange welche Alternative ich als Vielfahrer zum herkömmlichen Diesel fahren könnte.

    Im Übrigen: Die Bundespolizei hat gerade einen Prototyp (E-Auto) von VW im Gebrauch. So viel zu der hintergrundlosen Vorab-Meckerei! Wartet doch erst mal ab!

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  • 15. September 2011 um 14:01
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    Nur weil das Auto als Prototyp im Gebrauch ist, heißt es doch nicht dass es für gut empfunden werden muss.

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