TÜV Süd will Elektroautos noch sicherer machen

2 Minuten Lesezeit

(26.01.2011)

Elektroautos müssen auch mal zum TÜV, um nicht den Trend der Zeit zu verpassen passt sich TÜV Süd an und aus diesem Grund stehen Prüflabore beim TÜV SÜD ganz oben auf der Dringlichkeitsliste. In seinem Abgaslabor Heimsheim stellte der Dienstleister das Elektroauto i-MiEV von Mitsubishi auf den Prüfstand.

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Eines der Kernthemen des TÜV SÜD sind Elektroautos und andere Elektromobile, und der Prüf- und Zertifizierdienstleister deckt bereits die gesamte Wertschöpfungskette rund um alle Sicherheitsfragen auf diesem Gebiet ab. Jetzt erweitern die Münchner ihr weltweites Netz an Prüfeinrichtungen, indem TÜV SÜD Canada die Innovative Testing Solutions (ITS) übernommen hat. Ziel ist die Marktführerschaft auf diesem Gebiet.

Erst vor Kurzem hatte TÜV SÜD den Bau eines Prüflabors in Garching bekannt gegeben, das 2011 in Betrieb gehen soll. Bereits bestehende Prüflabore unterhält das Unternehmen in Singapur und Auburn Hills/ USA. Die jüngste Investitionen im Bereich Batterie- und Akkuprüfung mit jetzt vier Laboren hält der Chef des Dienstleisters, Axel Stepken, für einen wichtigen Schritt, um international die Nummer 1 bei allen Sicherheitsfragen im Bereich der Elektroautos und anderer Elektromobile zu werden.

ITS ist ein diversifiziertes, am Markt etabliertes und nach ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor für Batterien und elektrische Produkte. Die Kanadier führen Umweltprüfungen und mechanische Prüfungen zur Ermittlung der Lebensdauer dieser Produkte durch. Das in Newmarket/Ontario ansässige Labor verfügt über alle Einrichtungen, die zur Prüfung der Haltbarkeit und Lebensdauer von Batteriezellen, -modulen und -Packs sowie für die sogenannten Abuse-Tests (Untersuchung von Risiken bei Fehlbedienung oder missbräuchlicher Nutzung) benötigt werden.

Mit der Übernahme von IST will TÜV SÜD seinen Anspruch unterstreichen, „als erster unabhängiger Prüfdienstleister über ein international flächendeckendes Netz an Batterie-Prüflaboren für E-Fahrzeuge zu verfügen“. Die Prüfeinrichtungen werden so ausgestattet und die Prüfverfahren so durchgeführt, dass nach einheitlichen Standards getestet und zertifiziert wird und die Ergebnisse dadurch weltweit reproduzierbar sind. Das sei letzten Endes auch Bedarf der Industrie, unterstreicht der Vorstandschef des Dienstleisters.

(Bei Auto-Reporter gefunden)

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