Elektroautos mit weniger Seltenerdmetallen

2 Minuten Lesezeit

(23.01.2011)

Das Elektroauto enthält unter anderem im Akku und im Elektromotor seltene Erden, der japanische Autobauer Toyota will zukünftig weniger Seltenerdmetalle in seinen Elektroautos verwenden.

„Zu den Metallen der Seltenen Erden gehören die chemischen Elemente der 3. Gruppe des Periodensystems (mit Ausnahme des Actiniums) und die Lanthanoide – insgesamt also 17 Elemente. Nach den Definitionen der anorganischen Nomenklatur heißt diese Gruppe chemisch ähnlicher Elemente Seltenerdmetalle.
Dies sind die Elemente Scandium (Ordnungszahl 21), Yttrium (39) und Lanthan (57) sowie die 14 auf das Lanthan folgenden Elemente, die Lanthanoide: Cer (58), Praseodym (59), Neodym (60), Promethium (61), Samarium (62), Europium (63), Gadolinium (64), Terbium (65), Dysprosium (66), Holmium (67), Erbium (68), Thulium (69), Ytterbium (70) und Lutetium (71).“ (Quelle: Wikipedia)“

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Um dieses Ziel zu erreichen, will Toyota zukünftig an Stelle von Dauermagneten – Elektromagnete verwenden, hier wird durch elektrische Induktion ein Magnetfeld erzeugt.

Einer der Hauptgründe für die Entscheidung von Toyota, in Zukunft Elektroautos mit weniger Seltenerdmetallen zu verwenden, ist das China den Export der seltenen Elemente begrenzen will. Auch ist Japan so abhängig von China, diese Abhängigkeit soll durch den Einsatz der Seltenerdmetalle verringert werden.

Während die Japaner seither die Förderindustrie der Seltenerdmetalle beispielsweise in Ländern wie Vietnam unterstützt, sind einheimische Großunternehmen um deren effizienteren Einsatz bemüht. Die Rohstoffe sind unverzichtbar u.a. für Computer, Batterien oder auch Elektromotoren für Elektroautos. China ist weltweit Hauptlieferant, derzeit fördert China ca. 97 Prozent aller Seltenerdmetalle.

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