Elektroautos als Lieferboten: Projekt E-Stadtlogistik in Berlin gestartet

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(01.01.2011)

Elektroautos sind derzeit hauptsächlich für die Stadt geeignet, dies liegt zum einen an der Reichweite, welche durchschnittlich bei 150 Kilometern liegt und an der Tatsache, das bei den meisten Elektroautos ein schnelles Fahren dafür sorgt, das der Akku in kurzer Zeit leer ist.

In der Stadt machen Elektroautos gerade für gewerbliche Nutzer, wie für für Post-, Liefer- oder Kurierdienste Sinn, da diese in der Regel nur in der gleichen Stadt unterwegs sind. Um weiter zu prüfen, wie sehr Logistikunternehmen von Elektromobilen profitieren können, hat der Bundesverkehrsminister hierzu ein Projekt namens E-Stadtlogistik in Berlin gestartet.

Im Rahmen des Projektes soll getestet werden, wie Kurier-, Express- und Paketsendungen mit Elektro-Lkw und Elektro-Transportern den sauberen Weg zum Kunden finden können. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit 1,3 Millionen Euro. Projektpartner die die Spedition Meyer & Meyer, die Deutsche Post DHL sowie die Fraunhofer-Gesellschaft. Konventionelle Nutzfahrzeuge erzeugen gerade in dicht besiedelten Stadtteilen aufgrund der häufigen Stopps überdurchschnittlich hohe Emissionen. Ziel des Projektes E-Stadtlogistik ist es, die Vorteile und Möglichkeiten von elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen im innerstädtischen Belieferungsverkehr zu erproben und zu demonstrieren. Hierzu werden zwei Feldversuche durchgeführt.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Berlin/Potsdam ist eine der Modellregionen Elektromobilität.
Hier werden Projekte im Umfang von rund 12,5 Millionen Euro gefördert. Mit der Beteiligung der Projektpartner ergibt sich ein Gesamtbudget von rund 27 Millionen Euro. Die weiteren Regionen sind: Rhein-Main, Hamburg, Bremen/Oldenburg, München/Allgäu, Stuttgart, Rhein-Ruhr und Sachsen.

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