Elektroauto i-MiEV ist lauter als Gedacht

Am Dienstag wurde im Wiener Technischen Museum offiziell das „Elektroauto-Zeitalter“ eingeläutet. Seit dem 7. September 2010 kann man das Elektroauto i-MiEV bestellen, dies ist einer der ersten Elektromobile, welche in einer Serienproduktion gefertigt werden.
Die Käufer sollen ihr Elektroauto dann noch vor Weihnachten erhalten. Der i-MiEV kostet in Österreich 35.900 Euro (alternativ kann er für 500 Euro pro Monat geleast werden), übrigens kann man den i-Miev bisher nur in Japan, Schweiz und Österreich regulär vom Autohändler kaufen kann.

i-MiEv von Mitsubishi. Bildquelle: Mitsubishi

Für diesen Preis erhält man ein Fahrzeug in der gleichen Klasse wie den VW Polo, dafür hat man allerdings alle Extras schon mit dabei, angefangen von der Klimaanlage, Airbag bis hin zum Stabilitätsprogramm. Die Beschleunigung liegt bei 13 Sekunden auf Tempo 100 und durch die Batterie hat das Elektroauto einen niedrigeren Schwerpunkt und somit eine bessere Straßenlage.

Allerdings ist der i-MiEV nicht so flüsterleise wie man es von einem Elektroauto erwarten würden. Bei niedriger Geschwindigkeit kann man die Batteriekühlung deutlich hören, bei höheren Geschwindigkeiten kommen die natürlichen Rollgeräusche durch die Reifen und später Fahrtwind dazu. Wer 130Km/h (Höchstgeschwindigkeit) fährt hat bis zu 70 Dezibel im Innenraum. Wer sich daher den i-MiEV kaufen will, sollte definitiv eine Testfahrt absolvieren, um gucken, ob die Geräuschkulisse im Innenraum nicht doch zu laut ist.

Laut Mitsubishi soll man mit dem i-MiEV 150 Kilometer weit kommen, allerdings sinkt die Reichweite bei aktiver Klimaanlage, Radio und Licht schnell mal auf 80 Kilometer. Derzeit gibt es in Österreich ca. 2.000 Stromtankstellen, falls man keine Schnellladestation hat, dauert das Aufladen des Akku ca. 7 bis 8 Stunden.

Auch wenn der i-MiEV derzeit recht teuer ist, soll er in zwei bis drei Jahren so viel wie ein normaler VW Golf Kosten (je nach Ausstattung etwa ab 18.000 Euro). Mitsubishi will bis 2020 bis zu 135.000 Elektroautos verkaufen, die Zahl wirkt subjektiv etwa gering.

Quelle: kurier.at

(Änderung am 9.9.2010: Den i-MiEV kann man offenbar auch schon in der Schweiz kaufen und im i-MiEV ist in der Regeleine Schnellladefunktion eingebaut.)

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Kai

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3 Gedanken zu „Elektroauto i-MiEV ist lauter als Gedacht

  • 9. September 2010 um 15:36
    Permalink

    Nachlössig recherchierter Artikel von kurier.at

    “ übrigens ist Österreich das erste Land nach Japan, in welchem man den i-MiEV regulär vom Autohändler kaufen kann.“
    Den i-MiEV kann man seit dem 1.September 2010 auch in der Schweiz beim Händler kaufen bzw. bestellen.

    „Bei niedriger Geschwindigkeit kann man die Batteriekühlung deutlich hören“
    Speziell am MiEV ist, dass er keine Batteriekühlung benötigt.

    „Stromtankstellen, zur Zeit ist allerdings noch keine Schnellladefunktion eingebaut“
    Der i-MiEV kommt ab Werk mit 2 Lademöglichkeiten: Haushaltstrom (100 / 220 Volt) UND einer Schnellladefunktion.

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  • 9. September 2010 um 17:22
    Permalink

    Vielen Dank für den Hinweis, ich werde den Artikel mal ändern.

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