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Tag: Höchstgeschwindigkeit

[15.02.2017] In Nordamerika wird Daimler in Zukunft nur noch Smart mit einem Elektroantrieb verkaufen. Damit wird Smart zu einer der ersten Marken, welche in einer bestimmten Region nur noch Elektroautos verkauft.

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Kanada und den USA stoppt Daimler den Verkauf von PKW mit einem Verbrennungsmotor des Tochterunternehmens Smart, stattdessen wird es in Nordamerika in Zukunft noch noch Smarts mit einem Elektroantrieb geben.

Was erst einmal wie ein großes Ding kling, wirkt beim Betrachten der Absatzzahlen eher wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn in den USA lag der Absatz von Fahrzeugen der Marke Smart im Jahr 2016 bei nur 6.211 Autos, in Kanada wurden im Jahr 2016 nur etwa 1.000 PKW abgesetzt.
Ab September 2017 können die Händler dann nur noch die Smarts bestellen, welche es als Elektroauto gibt.

Allerdings war der Anteil der wenigen verkauften Smart mit einem Elektroantrieb in Nordamerika relativ hoch, so verfügte  jeder Vierte verkaufte Smart in den USA über einen Elektroantrieb, im Jahr 2015 war in Kanada jeder zweite Smart ein E-Auto.

In Nordamerika werden ab September 2017 nur noch die Elektroautos Smart Fortwo und Fortwo Cabriolet angeboten

Das heißt, dass ab dem September 2017 in den USA und Kanada nur noch die zwei Elektroautos Fortwo und Fortwo Cabriolet von Smart gekauft werden können. Wer sich vorher ein Modell mit einem Verbrennungsmotor gekauft hat, kann noch die nächsten 10 Jahre Ersatzteile und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.
Die Reichweite liegt bei bis zu 160 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben.
Aufgrund der geringen Fahrzeuggröße ist auch die mögliche Größe der Batterieeinheinheit begrenzt, beim Smart wird ein Energiespeicher mit einer Kapazität von 17,6 kWh bestehend aus Lithium-Ionen Akkuzellen verwendet.
In Deutschland wurden im Jahr 2016 weniger als 100 Einheiten des Elektroauto Smart Fortwo verkauft, da die Konkurrenzfahrzeuge (Nissan Leaf, Renault Zoe, etc.) auch immer günstiger werden und man gleichzeitig eine höhere Reichweite hat, wird es hoffentlich bald ein Reichweitenupdate geben.

Die Lebenshilfe Erfurt setzt ab sofort 9 Elektroautos bei ihrer Arbeit ein, zum Einsatz kommen der Renault Zoe und der Kangoo Z.E.

Die Lebenshilfe Erfurt setzt 9 Elektroautos ein, dazu gehören 8 Renault Zoe und 1 Renault Kangoo Z.E.. Bildquelle: Renault / Lebenshilfe Erfurt

Immer mehr Betriebe und Einrichtungen nutzen die umweltfreundlichen Elektroautos, um damit die alltäglichen Fahrten zu erledigen. Nun gehört auch die Lebenshilfe Erfurt zu den sozialen Einrichtungen, welche Stromer einsetzt.

So wurden dem gemeinnützige Verein von Renault 9 Elektroautos vom Typ Zoe und Kangoo Z.E. überreicht. Die 8 Zoe werden künftig für die Fahrten des ambulanten Pflegedienstes und der 1 Kangoo Z.E. mit Kühlaufbau wird als Kühlfahrzeug eingesetzt, um Lebensmittel und Mahlzeiten zu den Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Lebenshilfe Erfurt transportieren.

Der Einsatz der Z.E.-Elektrofahrzeuge („Zero Emission”) im Dienst der Lebenshilfe Erfurt ist für mindestens fünf Jahre geplant.

Matthias Kaspar (Geschäftsführer Autohaus Kaspar) sagte anlässlich der Fahrzeugübergabe an Uwe Kintscher Geschäftsführer der Lebenshilfe Erfurt:

„Die Renault Elektrofahrzeuge eignen sich optimal für Fahrten im städtischen Umfeld. Sie bieten eine uneingeschränkt alltagstaugliche Reichweite, sind leise und komfortabel und machen Fahrten in der City entspannter.”

Bereits die Elektroautos, welche heute im Handel sind, verfügen über eine Reichweite, welche für die meisten alltäglichen Fahrten ausreicht. So bietet das Elektroauto Renault Zoe eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern an, die Reichweite des Elektroauto Renault Kangoo Z.E. liegt bei 170 Kilometern.
Damit die Reichweite beim Einsatz als Kühlfahrzeug nicht geschmälert wird, wurde eine Zusatzbatterie für die Kältetechnik eingebaut.

Renault hat das beliebteste Elektrofahrzeug Deutschlands von Anfang an ausschließlich für den Elektroantrieb konzipiert. Dank des patentierten Ladesystems „Chameleon® Charger” kann die Batterie auf verschiedene Arten mit Energie versorgt werden – darunter per Schnellladung an einer 400-Volt-Station in nur einer Stunde auf 80 Prozent der Batteriekapazität.

Zu dem dritten Elektrofahrzeug aus dem Hause Renault gehört der Twizy, dieser wird in Deutschland als Quad eingestuft. Den Twizy gibt es einmal mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 und 80 km/h, die Reichweite liegt bei bis zu 100 Kilometern.

Via: Pressemitteilung von Renault

Das Elektroauto Tesla Model S gibt es ab sofort wieder mit der 60 kWh großen Batterieeinheit, leider ist der Erfolgsstromer mit einem Verkaufspreis von 76.600 € zu teuer für die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Tesla Motors hat das Model S wieder mit einem 60 kWh großen Stromspeicher und einer Reichweite von etwa 400 km auf den Markt gebracht, erst im letzten Jahr hatte die Variante mit der 70 kWh Batterie den 60er ersetzt.

Als Grund für das Umdenken führt Tesla an, dass sich viele potenzielle Kunden eine „günstige“ Einstiegsvariante gewünscht hätten. So kann man sich das Model S nun für bereits 76.600 Euro kaufen oder ab 469 Euro monatlich (inkl. 30% Anzahlung) leasen.

Mit der Einstiegsversion kann man in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h und die Reichweite liegt bei ca. 400 Kilometer.

Die Allrad-Variante Model S 60D bietet sogar noch mehr Reichweite und beginnt bei 82.100 €. Und wie jedes Fahrzeug von Tesla kommen auch die neuen Varianten serienmäßig mit aktiven Sicherheitsfeatures und der Autopilot Hardware.

Zu teuer für die Elektroauto-Kaufprämie

Leider ist das Model S von Tesla mit einem Einstiegspreis von 76.600 Euro noch zu teuer für die Kaufprämie für Elektroautos in Deutschland, denn damit man die E-Auto-Prämie erhalten kann, darf der PKW höchstens 60.000 Euro kosten.
Gleichzeitig müsste sich Tesla an dem Förderprogramm der Bundesregierung beteiligen, denn der Autobauer muss 50 Prozent der 4.000 Euro hohen Prämie bezahlen.

Via: Tesla Motors.

 

Der Preis für die Einstiegsvariante des Elektroauto Tesla Model X ist mit 80.000 US-Dollar wesentlich günstiger, als angenommen.

Elektroauto Tesla Model X P90D. Bildquelle: Tesla Motors

Anlässlich des Produktionsstarts seines Elektro-SUV hat Tesla Motors auch die Einstiegspreise für das Model X veröffentlicht, so kann man das Fahrzeug bereits ab 80.000 US Dollar ( ca. 75.138,56 Euro) kaufen.

Das neuste E-Auto des US-Herstellers gibt es laut Bloomberg in 3 Varianten:

  • 70D
  • 90D
  • P90D

Wie schon bei dem Model S verraten die Zahlen die Batteriegröße, dass D steht für Dualdrive (Allradantrieb) und das P steht für Performance. Das Model X 70D kostet 80.000 Dollar und verfügt über eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer, den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft man mit ihm in etwa 6 Sekunden – die Maximalgeschwindigkeit wird mit 225 km/h angegeben.

Wer mehr Leistung haben will, der kann sich die 90D-Variante kaufen. In dieser ist ein 90 kWh großer Stromspeicher verbaut. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft man in ca. 4,9 Sekunden, die Reichweite liegt bei 410 km und die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h. Für diese Version ist der Preis noch nicht bekannt.

Das Maximum bietet die P90D-Version für 132.000 Euro: Hier liegt die Reichweite bei 400 Kilometer, dafür schafft man den Sprint von 0 auf 100 km/h in ca. 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Die Lieferzeiten betragen bis zu einem Jahr, denn laut Ars Technica wird die günstigste Version (70D) erst Ende 2016 ausgeliefert. Zuerst werden die teuren P90D-Modelle gebaut, anschließend die 90D-Variante und zum Schluss die 70D Version.

Die markanten Flügeltüren sind in allen Varianten vorhanden, diese öffnen in 5 bis 7 Sekunden. Damit sie nicht gegen andere Fahrzeuge, Garagendächer, etc. stoßen, verfügen sie über Sensoren.

Wie teuer die einzelnen Optionen des Model X in Deutschland werden, steht noch nicht fest. Allerdings muss man beachten, dass die US-Preise in der Regel ohne eine vergleichbare Mehrwertsteuer genannt werden.

Das Elektro-SUV wurde Ende September diesen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt, bereits kurze Zeit später gab es die ersten Videos mit den Tests der ersten Fahrer, welche das Fahrzeug testen durften: Das Elektroauto Tesla Model X ist sehr sicher und sehr teuer

Via: Golem

 

Das Elektroauto VW e-Golf wird in immer mehr Ländern populär, nun sieht man in einem aktuellen Video, wie die Batterieeinheit des Stromers aussieht.

Das Elektroauto VW e-Golf

Im Gegensatz zu den Dieselmotoren ist bei den E-Autos keine Software nötig, um die Abgaswerte besser aussehen zu lassen – denn Elektroautos erzeugen direkt keine Abgase (indirekt erzeugen sie auch keine, wenn der Strom gegenerativ über Solar-, Windstrom, etc. erzeugt wird.

Ein paar Autoschrauber haben den Stromspeicher des e-Golf ausgebaut, hier ein paar technische Daten zu der Batterieeinheit:

  • Speichervermögen: 24,2 kWh (Lithium-Ionen Akkuzellen)
  • Es werden 264 Zellen verwendet
  • Pro Modul kommen 6 oder 12 Zellen zum Einsatz

Auch wenn es in dem Video leicht und ungefährlich aussieht, sollte man nur mit einer speziellen Ausbildung oder Weiterbildung Arbeiten an der Batterieeinheit am Elektroauto vornehmen. Denn es besteht im Gegensatz zu der 12Volt Batterie Lebensgefahr, wenn man die Arbeiten ungeschützt vornimmt.

Elektroauto VW e-Golf Mudularer Fahrwerksrahmen

Die Reichweite des Volkswagen e-Golf liegt bei 190 Kilometern und die Höchstgeschwindigkeit ist bei 140 km/h abgeregelt, damit die Reichweite nicht unter einem Gasfuß leidet.
Mit einem Anschaffungspreis von 34.689 Euro ist der Elektro-Golf nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber es kann davon ausgegangen werden, dass der Preis in den nächsten drei Jahren günstiger wird, da die Preise für die Stromspeicher immer weiter fallen. (Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Tesla Motors in seiner Gigafactory genannten Batteriefabrik viele Akkuzellen produzieren wird und somit ein Überangebot entstehen könnte und gleichzeitig die Forschung auf dem Gebiet der Akkuzellen weiter voranschreitet.)

Die technischen Daten zum Elektroauto VW e-Golf:

  • Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO2-Emission in g/km: 0 (kombiniert)
  • Gewicht: 1,5 Tonnen
  • Leistung: 85 kW / 115 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
  • Maximale Reichweite: 190 Kilometer
  • Kofferraumvolumen: 275 Liter
  • Preis: 34.900 Euro

Hier ist das Video:

Und hier ist noch ein älteres Video, in dem man den Ausbau des Stromspeichers sieht:

 

Via: Insideevs

Das Elektroauto Tesla Model X kommt bald auf den Markt, nun können die Frühbesteller der Sonderedition »Signature« auf das virtuelle Designstudio von Elektroauto Tesla Model X zugreifen, um die gewünschten Optionen auszuwählen und so die Bestellung abzuschließen.

Elektroauto Tesla Model X Signatur verfügt über eine Reichweite von 386 Kilometer 0. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

In dem Internetforum Tesla Motors Club haben die Besteller des SUV die Fotos aus dem Designstudio des US Autoherstellers veröffentlicht. So erfährt man, dass die Signatur Serie über eine Reichweite von 240 Meilen (386 Kilometern) verfügt, in ca. 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt werden kann und 132.000 US-Dollar (ca. 117.123 Euro) kostet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 155 mph (249 km/h).

Elektroauto Tesla Model X Signatur verfügt über eine Reichweite von 386 Kilometer 0. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

Das die Besteller der Signature-Version zuerst ihr Fahrzeug konfigurieren können, liegt wahrscheinlich daran, dass diese 40.000 Dollar als »Rerservierungsgebühr«, welche mit dem Kaufpreis verrechnet wird hinterlegt hatten.
Bei der normalen Model X Variante mussten nur 5.000 Dollar hinterlegt werden.

Elektroauto Tesla Model X Signatur verfügt über eine Reichweite von 386 Kilometer 0. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

Dank der geleakten Bilder erfährt man auch, dass das Anhängerpaket 750 US-Dollar (665 €) kostet. Das Ludicrous-Speed Upgrade kostet 10.000 Dollar (8.873 €), dafür kann man dann in etwa 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
Wer das »Subzero Weather Package« (unter 0 Wetterpaket) haben möchte, muss 1.000 Dollar mehr bezahlen.

Elektroauto Tesla Model X Signatur. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

Elektroauto Tesla Model X Signatur. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

Elektroauto Tesla Model X Signatur. Bildquelle: Screenshot Teslamotors.com Via: Teslamotorsclub.com

Zu den Standartequipment gehört zum Beispiel:

  • Flacon Wings (Flügeltüren)
  • 8 Jahre Garantie auf das Fahrzeug und die Batterie
  • Parksensoren

Bei der Signature-Serie gibt es folgende Punkte:

  • Autopilot, welcher auch selbst einparken kann
  • Ultra High Fidelity Sound
  • Premium Interior und Lichtpaket

Via: Teslamotorsclub

Seit kurzem kann man das Plug-In Hybridauto Volkswagen Passat GTE vorbestellen. Mit dem als Variant und Limousine angebotenen Fahrzeug führt VW die Reihe der Plug-In-Hybrid-Modelle fort.

Das Plug-In Hybridauto Volkswagen Passat GTE kann seit Anfang Juni 2015 bestellt werden. Bildquelle: Volkswagen AG

Wer sich ein neues Plug-In Hybridauto kaufen will, kann ab sofort den Passat GTE bestellen.

Nach dem Golf GTE wurde nun auch Passat GTE elektrisiert, so steht das Kürzel GTW bei den Wolfsburgern für (teilweise) elektrisierte PKWs.
Der Plug-In Antrieb besteht aus einer Kombination aus Turbobenzindirekteinspritzer (TSI) und Elektromotor, das Zusammenspiel der beiden Antriebsarten ist laut VW innovativ, effizient und nachhaltig.
Die Lithium-Ionen-Batterieeinheit, welche den e-Motor mit Strom versorgt, wird während der Fahrt u.a. über Rückgewinnung der Bremsenergie aufgeladen. Der Ladevorgang kann aber auch zu Hause per Ladekabel an einer Steckdose erfolgen. Rein elektrisch und lokal vollständig emissionsfrei legt der Passat GTE bis zu 50 Kilometer zurück.

Das zweite GTE-Serienmodell von Volkswagen wird von einem 1,4 Liter großen TSI-Motor mit 115 kW (156 PS) und einer E-Maschine mit 85 kW (115 PS) angetrieben. Beide Motoren sind perfekt aufeinander abgestimmt und fusionieren zu einer Systemleistung von 160 kW (219 PS).
Das maximale Drehmoment des Plug-In-Hybridsystems beträgt 400 Newtonmeter, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 225 km/h. Bei aller Dynamik bleibt der Passat eines der weltweit effizientesten Autos, weil Leistung und Kraft extrem umweltschonend und effizient genutzt werden: Der NEFZ-Verbrauch (für Hybridfahrzeuge) liegt bei 1,6 l/100 km und 12,2 kWh/100 km; diese Werte entsprechen einer CO2-Emission von 37 g/km.
In Kombination mit dem TSI ergibt sich bei einem komplett gefüllten 50-Liter-Tank und voll aufgeladener Batterie eine Reichweite von 1.114 Kilometern.

Die (teil-)elektrisch angetriebenen PKWs von Volkswagen erkennt man an den C-förmigen LED-Tagfahrlichtern und einer, bis in die Scheinwerfer hinein laufenden, blauen Kühlergrill-Querspange zu erkennen.
Aber auch im Fahrzeuginnenraum finden sich GTE-typische Besonderheiten, dazu gehören Kombiinstrument mit Powermeter und Infotainmentsystem mit einer Menümatrix für antriebsspezifische Funktionen und Anzeigen.

Der Passat GTW lässt sich optional via Smartphone über die App „Car-Net e-remote« bedienen und ermöglicht u.a. das Laden der Batterieeinheit, die Aktivierung der Klimafunktionen oder das Abrufen der letzten Parkposition.

Der Passat GTE ist ab sofort bei allen deutschen Volkswagen Händlern bestellbar. Die Preise beginnen ab 45.250 Euro für den Variant und 44.250 Euro für die Limousine.

Via: VW AG

Der Autohersteller Mitsubishi hatte mich zu der Pressekonferenz für sein neues Plug-In Hybridauto Outlander PHEV in die „Mühle der schönen Künste“ in Walluf eingeladen*, neben der Pressekonferenz gab es auch die Möglichkeit von Probefahrten (inklusive einem kleinen Parcours über unwegsames Gelände).

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Am 17. Mai 2014 findet die Markteinführung des Plug-In Hybrid Mitsubishi Outlander in Deutschland statt, hierbei handelt es sich derzeit um den einzigen frei verkäuflichen Plug-In Hybrid SUV der Welt.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Bei der Veranstaltung konnte ich mich sowohl von den On- als auch den Offroadfähigkeiten des Outlander PHEV überzeugen, denn dank des Allradantrieb kann man viele Situationen leicht meistern.
Aber auch für die Straße ist das Elektro-SUV ideal ausgerüstet, denn die optional erhältliche adaptive Tempoautomatik sorgt dafür, dass man immer im gleichen Abstand dem Fahrzeug vor einem folgen kann.
Wenn kein PKW oder LKW vor einem ist, dann richtet sich der Tempomat an die eingestellte Geschwindigkeit.
Zum leichteren Einparken (oder Rückwärtsfahren) verfügt der Outlander über ein Rückfahrkamerasystem, so erkennt man leicht, was sich hinter dem Auto befindet.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

 

Den Outlander PHEV gibt es in 3 Ausstattungsvarianten:

  1.   Normal (Preis: 39.990 Euro):
    (inkl. 18″ Leichtmetallfelgen, Klimaautomatik (2 Zonen), Schnellladeanschluß, Smart-Key-System.
  2. Plus (Preis: 44.990 Euro), Zusätzlich zu normalen Variante gibt es:
    Digitalradio (DAB), Fensterzierleisten seitlich verchromt, Lenkradschaltwippen zur Einstellung der Rekuperation (6-stufig), Mitsubishi Multi Communication System (Navigationssystem mit Infotainment), Mitsubishi Remote System, Rückfahrkamera mit Hilfslinien, Warmwasser-Standheizung elektrisch (kann per Timer gesteuert werden), Xenon-Scheinwerfer.
  3. Top (Preis: 49.990 Euro), Zusätzlich zur nomalen und zur Plus Variante gibt es:
    Fahrersitze elektrisch einstellbar, Fahrassistenzpaket (adaptiver Tempoautomatik (ACC), Auffahrwarnsystem (FCM) und Spurhalteassistent (LDW), Glas-Schiebe-/Hubdach elektrisch, Lederausstattung, Rockford Fosgate Premium Sound System, Sitzheizung vorn.

Vor der Pressekonferenz gab es die Möglichkeit, mit dem Elektrofahrzeug Testfahrten zu unternehmen. Dazu gehörte auch eine kleine optionale Teststrecke, auf der man sich von der Offroadgängigkeit des Stromers überzeugen konnte.
Diese Geländefahrt wurde unter der Aufsicht von Experten (welche auf dem Beifahrersitz Platz genommen haben) geleitet, zur Sicherheit mussten die Seitenscheiben hoch gefahren werden und man durfte nur in Schrittgeschwindigkeit fahren – denn bei falscher Handhabung kann ein Fahrzeug auf solchen Strecken leicht kippen und dabei schlimmstenfalls auf dem Dach liegen bleiben.
Übrigens können bis zu 5 Personen im Outlander sitzen, dass Gepäckvolumen liegt bei 1.472 Liter.

Der Outlander PHEV und das Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (früher i-MiEV genannt) können mit der sogenannten Power Box verbunden werden, hierbei handelt es sich um ein Gerät, mit dem man den in den Akkuzellen gespeicherten Strom nutzen kann.
Die Power Box wird zwischen das Elektromobil und dem Verbraucher angeschlossen, so können auch unterwegs elektrische Verbraucher betrieben werden, für die es keinen 12V-Anschluss gibt.
Im Rahmen der Presseverantaltung wurde dies mit einer Heckenschere demonstriert, viele werden in Deutschland jetzt vielleicht denken, dass dies ein unnötiges Spielzeug ist, aber gerade in Erdbebengebieten oder fernab von jeglicher Zivilisation kann man damit Leben retten – da so zum Beispiel Wasser- oder Reiskocher betrieben werden können.

Mit dieser Powerbox kann man den Strom auf dem Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV für andere Zwecke nutzen.

Die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) bündelt umweltfreundliche Mobilität unter dem Begriff „Green Mobility“, der Autohersteller hat es sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 mindestens 20 Prozent der Gesamtproduktion des Autobauers Elektroautos, Hybridautos und Plug-In Hybridautos sein sollen.
Zusätzlich werden dem Kunden künftig passende und sinnvolle Dienstleistungen direkt mit angeboten, dazu gehören unterschiedliche Ladestationen (Wallboxen) für zu Hause, Zugang zu europäischen Ladenetzwerken bis hin zu Sonderkonditionen für „grün“ produzierten Strom (also Solar, Wasser-, Windkraftwerke).
Die Garantie für den Elektro-SUV beträgt 5 Jahre: 3 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km, 2 Jahre Anschlussgarantie bis 150.000 Kilometer.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

 

Für den Antrieb sorgen 2 Elektromotoren und 1 Verbrennungsmotor (Benziner), die Reichweite beträgt insgesamt bis zu 827 Kilometer, die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 52 Kilometer.
Als Stromspeicher dienen Lithium-Ionen Akkuzellen mit einer Gesamtkapazität von 12 Kilowattstunden (kWh).

Der Ladevorgang dauert bei 230V/10A ca. 5 Stunden, an einer Schnellladestation braucht es nur um die 30 Minuten, bis die Batterieeinheit zu 80 Prozent aufgeladen ist.
Während der Fahrt oder wenn das SUV steht, können die Akkumulatoren auch dank der „Charge“-Funktion aufgeladen werden. Zusätzlich gibt es 5 Rekuperationsstufen, so das -sobald man vom Gas geht – die Bremsenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.

Das 4WD-Elektro-Antriebs-System treibt (wie der Name vermuten lässt) alle 4 Räder des Outlander PHEV an, insgesamt gibt es 3 Motoren:

  • 1 Frontmotor (89 kW/ 121 PS 2,0-l-Benziner),
  • 1 Fron-Elektromotor (60 kW/ 82 PS) + Wechselrichter (Inverter) + 70 kW Generator
  • 1 Heck-Elektromotor (60 kW / 82 PS) + Wechselrichter (Inverter)

Der CO2-Ausstoss liegt bei nur 44 Gramm pro Kilometer, der kombinierte Verbrauch liegt bei 1,9 Liter pro 100 Kilometer (NFEZ) – was aber in der Regel nur auf den ersten 100 Kilometern erreicht wird.

Was die maximale Wassertiefe angeht, spricht Mitsubishi von 30 Zentimetern – darüber, wie tief es maximal möglich ist, hat sich der Autohersteller nicht wirklich geäußert.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

In den Niederlanden gibt es das Elektro-SUV schon seit ein paar Monaten und dort wurden bereits ca. 10.000 Exemplare verkauft, in Deutschland gibt es laut Herstellerangaben um die 500 Vorbestellungen.
Pro Jahr sollen ungefähr 50.000 Exemplare produziert werden.
Die Sicherheit hat das E-SUV bereits beim Euro-NCAP-Test bewiesen, dort erhielt es die vollen 5 Sterne.
Für mehr Komfort gibt es Optional eine Warmwasser-Standheizung, welche elektrisch angetrieben wird.

Um seine Elektromobile erfolgreich zu verkaufen, gibt es bei den Vertragspartnern extra geschultes Verkaufspersonal.
Gleichzeitig gibt es mindestens 2 extra Parkschilder pro Händler, diese werden auf den Parkplatz gelegt und symbolisieren mit ihrem grünen Hintergrund und den entsprechenden Zeichen, dass hier die Elektrofahrzeuge stehen sollen.
Übrigens verfügt der Outlander optional auch über eine Anhängerkupplung, mit welcher man eine Last von bis zu 1,5 Tonnen ziehen darf.

Mein Fazit:

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV bietet eine Menge Platz, sorgt für viel Fahrfreude und lässt meiner Meinung nach, kaum einen Wunsch eines SUV-Fahrers offen.
Als einzigen Wermutstropfen ist mir aufgefallen, dass es keine Parksensoren gibt – zwar verfügt er Outlander über eine optionale Rückfahrkamera, aber wer in der Innenstadt auf engem Raum (zum Beispiel beim einparken) rangieren muss, muss schon über einen sehr guten Blick oder Fahrerfahrung verfügen.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Möglichkeit, den Strom des Elektro-SUV auch für externe Geräte nutzbar zu machen.
Denn dank der Power Box kann man verschiedene Geräte betreiben, angefangen von der Heckenschere bis hin zu Fernseher, Kühlschränken, Musikanlage usw…

Wer sich ein Plug-In Hybridauto kaufen will, der ist bei dem Outlander PHEV sehr gut bedient.
Ich würde dem Käufer aus meiner Erfahrung heraus raten, die Ausstattungsvariante Top zu kaufen, da man hier rund herum abgedeckt ist und die nächsten Jahre auf dem aktuellen Stand ist.

*Mitsubishi Motors kam für die Kosten für den Flug, Versorgung und Unterkunft auf, dies beeinflusst aber nicht die Objektivität am Bericht.

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