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Archiv

Kategorie: Veranstaltungen

(02.05.2012)

Bereits im Jahr 2010 hat Toyota auf der LA Auto Show einen Prototypen seines Elektroauto RAV4 EV (EV = Electric Vehicle) präsentiert.

Am 7. Mai präsentiert Toyota sein Elektroauto RAV4 EV

Nun sind 2 Jahre vergangen und Toyota will am 7. Mai 2012 seinen brandneuen Elektroauto RAV4 EV von Toyota im Rahmen des 26. Internationalen Electric Vehicle Symposium (EVS26) in Los Angeles (USA) präsentieren, bisher hat der Autohersteller nur verraten, das sein E-Auto eine Reichweite von etwa 160 Kilometern haben soll – über die weiteren technischen Details darf bis dahin noch spekuliert werden. Da Tesla Motors mit am Werk ist, wird die Batterieeinheit vermutlich aus Lithium-Ionen Akkuzellen bestehen.

Insgesamt dürfte es ein interessantes Elektrofahrzeug im SUV-Stil werden, für den nötigen Antrieb hat sich Toyota die Hilfe von Tesla Motors gesichert. Für die Summe von 100 Millionen US-Dollar erhält Toyota für sein Elektroauto im Geländewagendesign die Batterie, Elektromotor, Steuerungselektronik, Antriebsstrang uvm.

Ab dem 7. Mai werden wir mehr wissen und es wird sicherlich spannend, was die technischen Details angeht. Wahrscheinlich wird Toyota versuchen, sein Batteriebetriebenes Auto noch im Jahr 2012 auf den Markt zu bringen, über den Preis kann noch spekuliert werden, ich persönlich rechne mit 38.000 US-Dollar.

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(26.03.2012)

Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 – welcher schon wieder beendet ist – wurde das Elektroauto miaRox vorgestellt.

Dank der flexiblen Teile kann man sein Elektroauto so umbauen, wie man es gerade möchte.. dies kann gerade im Sommer praktisch sein.

Der Autohersteller Mia Electric hat auf dem Genfer Auto-Salon 2012 sein neues Elektroauto MiaRox vorgestellt, dieses Elektrofahrzeug basiert auf dem Mia L.

Die Länge des E-Auto beläuft sich auf 3,19 Meter, es haben drei bis vier Personen Platz. Der Fahrersitz befindet sich in der Mitte, so soll dem Fahrer eine Rundumsicht geboten werden. Die Leistung des asynchronen Elektromotors liegt bei 13,6 PS , es soll eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern möglich sein.

Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithium-Eisenphosphat-Akkus, welche bis zu 12 Kilowattstunden Strom speichern können. Mit einer Akkuladung soll man eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern erreichen, falls die Akkuzellen leer sein sollten, kann man diese laut mia electric innerhalb von 5 Stunden wieder vollständig an einer normalen Steckdose aufladen.

Entwickelt wurde das Elektroauto miaRox von dem Designer David Wilkie, dass Fahrzeug kann sich in 3 verschiedene Varianten leicht umbauen lassen:

  • Im so genannten Free Mode verwandelt sich das Elektroauto in ein Cabriolet
  • Die zweite Optionen ist der Top Mode
  • Die dritte Möglichkeit ist der Coach Mode.

Möglich wird diese Flexibilität durch flexible Verkleidungsteile aus Stoff, Leder und Plastik – diese können komplett oder nur teilweise geöffnet werden. So lassen sich Dach, Türen und die Verkleidungen an Seiten und Heck auf- und abrollen und mit Reißverschlüssen fixieren. Auch die vorderen Seitenscheiben sind nach oben schwenkbar und können mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden.

Wann und welchen Preis das MiaRox erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt, aber es soll das Elektroauto MiaRox später auch mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender geben, so soll man bis zu 300 Kilometer weit fahren können.

Ich fände es schöner, wenn man mit dem MiaRox etwas schneller als 100 Kilometer weit fahren kann, dafür ist natürlich der Preis von etwa 25.000 Euro vergleichsweise niedrig.
Diese Mia-Variante kann ich mir am ehesten bei einer Hausfrau oder einem Hausmann vorstellen, wenn die Kinder in den Kindergarten gebracht werden sollen und noch der Einkauf erledigt werden muss.
Für kleinere Lieferbetriebe würde sich meiner Meinung nach eine kleinere Variante von mia eignen, wobei ein Serviceunternehmen noch gefallen an dem Elektroauto miaRox finden könnte. Wobei hier der Nachteil besteht, das man zwar die hinteren Sitze auch als Stauraum verwenden könnte, aber dann kann immer nur eine Person mitfahren.

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(19.03.2012)

Viele Unternehmen entwickeln ihr Elektroauto so, das es möglichst nach der Normvorstellung eines Autos aussieht. Der Designer Philippe Starck hat nun eine Studie vorgestellt, welche eher zur entspannten Fahrt einlädt.

Bildquelle: Volteis

Das Elektroauto Volteis V+ von Starck sieht eher aus wie ein Golf-Caddy als ein Kompaktwagen, die Sitze sehen sehr gemütlich aus und ich kann mir gut vorstellen, mit ihm im Sommer zu fahren. Jedoch soll das Elektrofahrzeug Volteis vornehmlich auf Luxusresorts und ähnlichen nicht allzu befahrenen Terrains zum Einsatz kommen.

Der  V+ basiert auf den Volteis X4, hierbei handelt es sich um ein 720 Kilogramm leichtes Elektrofahrzeug mit 6 PS Motorleistung und 65 km/h Spitzengeschwindigkeit. Jedoch hat der V+ nur die inneren Werte mit dem Vorgänger gemeinsam, denn der V+ erinnert eher an einen sehr aufgeschickten Golfwagen mit Gartenmöbeln.Mit diesem E-Mobil hat der V+ aber eigentlich nur die vier Räder gemein. Er erinnert vielmehr an ein aufgebrezeltes Golf-Caddy.

Das Elektroauto Volteis V+ wird wirklich produziert, noch in diesem Jahr sollen 400 Fahrzeuge produziert werden. Der Preis soll bei etwa 25.000 Euro liegen, dafür erhält man ein schickes Elektroauto von dem Stardesigner Phillipe Starck.

Das Display ist auch sehr eigen, aber es passt zum Gesamtkonzept. Bildquelle: Volteis

Wenn ich jetzt ein riesiges Anwesen hätte, würde ich mir wohl so ein Elektrofahrzeug kaufen, denn irgendwie hat es doch seinen Charme.
Präsentiert wurde das Elektroauto Volteis V+ übrigens bei dem Auto-Salon in Genf.

 

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(16.03.2012)

Für Elektroautos und andere alternative Antriebe wurde bei der berühmten Rallye Monte Carlo eine eigene Kategorie geschaffen.

Bildquelle: Automobile Club De Monaco

Vom 22. bis zum 25. März findet die 13. Rallye Monte Carlo für Elektroautos und andere alternative Antriebe statt, es gibt insgesamt 4 Kategorien:

Category III: Electrically powered series production vehicles (Elektrofahrzeuge aus Serienproduktion)
Category IIIA: Electrically powered series production vehicles for daily use (Elektrofahrzeuge aus Serienproduktion für den täglichen Einsatz)
Category VII: Hybrid electrical vehicles (Hybridautos)
Category VIII: Other alternative energy vehicles (Andere mit alternativen Kraftstoffen angetriebene Fahrzeuge)

Es starten bei der Rallye bekannte Elektroautos wie:

Bei der Rallye müssen die Fahrzeuge 163 Kilometer durch Monaco und über kurvenreiche Straßen der französischen Seealpen zurückgelegt werden, zusätzlich gibt es zwei Gleichmäßigkeitswertungen und ein Handlingtest.

Die „Rallye Monte Carlo Energies Nouvelles“ ist das älteste Motorsport-Ereignis für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, organisiert wird die berühmte Veranstaltung vom Automobilklub von Monaco. Die erste Rallye gab es im Jahr 1995, bereits im Jahr 2011 nahmen mehr als 110 Teams teil.

Das Ziel der Rallye ist es, die Alltagstauglichkeit der neuen Antriebstechnologien unter Beweis zu stellen. Neben Gleichmäßigkeitsfahrten liegt der Fokus deshalb auf Verbrauch und Handling.

Durch einen Quotienten aus Fahrzeuggewicht, CO2-Ausstoß, Energiedichte des Kraftstoffs und Verbrauch werden vergleichbare Werte und das Gesamtklassement errechnet.

Weiterführende Links:

Teilnehmerliste der Rallye Monte Carlo Energies Nouvelles

Automobile Club de Monaco (Englisch)

 

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(08.03.2012)

Auf der diesjährigen Cebit wird das Elektroauto EO2 vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Aktion vorgestellt.

Bildquelle: DFKI

Wer die Cebit besucht und sich für Elektroauto interessiert, der sollte auf jeden Fall den Messestand (Halle 9, Stand F42) von dem DFKI besuchen.

Das DFKI stellt auf der Cebit ein Elektroauto vor, welches durch Zusatzmodule erweitert werden kann. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, das sich mehrere Fahrzeuge zusammenkoppeln.

Entwickelt wurde das Elektroauto (EO Smart Connecting Car (EO2)) am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Bremen, vom äusseren wirkt es nicht sehr besonders, dafür kann es aber ein  paar unscheinbare Extras.

In dem 2,5 Meter langen Elektrofahrzeug EO2 ist Platz für zwei Menschen, es basiert auf zwei identischen Chassis mit jeweils zwei angetriebenen Rädern und einem Akku, der ausgewechselt werden kann.
Das besondere an dem E-Auto ist laut des DFKI-Mitarbeiter Timo Birnschschein die Möglichkeit, den EO2 mit Zusatzmodulen zu erweitern, es mit anderen Fahrzeugen zu verbinden oder das es seine Form verändern kann. Dadurch wird das ganze Fahrzeug kürzer und nimmt weniger Platz weg.
Die 4 Räder können einzeln gesteuert werden, ingesamt soll man das Elektroauto um bis zu 90 Grad drehen können.

Wenn man mehr als einen Mitfahrer hat oder eine längere Reichweite zurücklegen möchte, kann man das EO2 um ein entsprechendes Modul erweitern, dieses Modul könne dann

  • einen Akku enthalten,
  • eine Range Extender,
  • Ladefläche
  • oder Platz für weitere Passagiere.

Wollen mehrere Menschen eine lange Strecke zurücklegen, kann man das E-Auto EO2 aber auch zusammen koppeln, so das diese als eine Schlange auf der Autobahn unterwegs sind. Dafür verfügt das Auto vorne und hinten über eine Kupplung. Diese koppelt nicht nur die beiden zwei Autos, sie dient auch zur Übertragung von Daten und Strom.

Dadurch das mehrere Fahrzeuge in einer Kette fahren, sparen alle Fahrzeuge insgesamt an Energie, denn nur das Auto am Anfang der Kette hat Windwiderstand, die übrigen haben nur Rollwiderstand. Zusätzlich können die Fahrzeuge untereinander kommunizieren, um die Schlangenmanöver wie etwa einen Spurwechsel zu koordinieren, oder Energie transferieren: Wenn die Batterieeinheit eines Autos nicht mehr genug Kapazität hätte, um das Ziel zu erreichen, könnten ihm die anderen die nötige Energie liefern.

Gerade für Pendler dürfte das Elektroauto interessant sein, denn man kann via einem Server nach “Mitfahrern” suchen, dafür gibt man in sein Navigationssystem das Ziel ein und das Navigationssystem überträgt die Daten anonymisiert an den Server.
Der Server teilt dem Fahrer dann mit, das noch andere EO2 auf der selben Strecke zum gleichen Ziel fahren und fragt, ob man sich ankoppeln will.

Der Fahrer im ersten Auto steuert die gesamt Kette, daher empfiehlt das DFKI zum Beispiel ein System, wonach der Fahrer mit den meisten Erfahrungspunkten vorne ist.

Die nächste Entwicklungsstufe ist eine autonom fahrende Version des Elektroauto EO2, diese soll dann in Kleinserie produziert und auf Veranstaltungen wie etwa der Cebit oder Hannover Messe als Shuttle eingesetzt werden.
Da bin ich mal gespannt, ich besuche morgen die Cebit und werde mir das EO2 mal anschauen und für euch auf jeden Fall Fotos machen (und vlt. auch ein Video).
Für Pendler dürfte so ein Elektroauto praktisch sein, ich frage mich allerdings, wie es um die Sicherheit im Straßenverkehr bestellt ist und ob sowas überhaupt vom Straßenverkehrsamt zugelassen wird.

 

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