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Kategorie: Kauf

[01.01.2017] Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) nutzt das Elektroauto Tesla Model S 90D als Dienstwagen, weil es keine Alternative gibt.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S 90D verfügt über 422 PS und bietet eine Reichweite von 550 Kilometern, dafür muss man für den Luxusstromer stolze 110.340 Euro bezahlen.

Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalens Umweltminister, Grüne) hat sich nun so ein E-Auto als Dienstwagen gegönnt, bzw. wurde der PKW über das zum Umweltministerium gehörende Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angeschafft.
Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass er sich den Wagen mit einem anderen Politiker teilt.

Das Leasing-Angebot von Tesla Motors (oder zum Beispiel Sixt) wurde laut einer Sprecherin nicht genutzt, weil dieses nicht wirtschaftlich sei.

Elektroautos von Tesla Motors gehören zu den wenigen Modellen, welche eine so hohe Reichweite bieten

Die Bild-Zeitung hat allerdings nachgefragt, warum es nicht auch eine Nummer kleiner ging.

Eine Sprecherin antwortete gegenüber der Bild: „dass die Tesla-Modelle mit 550 Kilometern Reichweite zur Zeit die einzigen seien, mit denen der mögliche Nutzen“auf den längeren Strecken im Flächenland NRW getestet werden kann.“ In einer Probephase solle die Elektro-Limousine deshalb für Umweltministerium und LANUV wechselnd auf langen Strecken genutzt werden. (Quelle: Umweltminister bestellt E-Auto für 110 000 Euro)

Aufgrund des recht teuren Luxuswagens wird unter den Politikern laut der Bild getuschelt, ob dies nun wirklich am Preis oder eher am Neidfaktor liegt, wurde nicht untersucht.
Wenn sich die Behörde noch etwas geduldet hätte, wäre auch die Bestellung des Elektroauto Opel Ampera-e möglich gewesen. Denn mit ihm kann man auch bis zu 500 Kilometer weit fahren, gleichzeitig kostet es weniger als die Hälfte (vermutlich wird der Verkaufspreis bei 39.000 Euro liegen).

Besser kann man nicht zeigen, wie schlecht es um die Ladeinfrastruktur bestellt ist

Das ein Politiker bzw. eine Behörde den Kauf eines sehr teuren Elektroautos für nötig hält, weil es das einzige Elektroauto mit einer solch hohen Reichweite  auf dem Markt sei, zeigt, wie es um die Ladeinfrastruktur Nordrhein-Westfalens bestellt ist.
Denn wenn es mehr Ladestationen geben würde, hätte man auch einfach einen Nissan Leaf (250 km), Renault Zoe (400km) oder Kia Soul EV (200 km) kaufen können.

In den nächsten Monaten kommt dann auch noch der Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern auf den Markt.

(Via: Bild.de (Link siehe Quelle beim Zitat in der Artikelmitte))

 

Das Elektroauto Opel Ampera-e kann seit kurzem in Norwegen bestellt werden, der Preis liegt bei umgerechnet 33.257 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Deutschland startet Opel den Verkauf des Elektroauto Ampera-e im Frühjahr 2017, in Norwegen kann man bereits den Stromer bestellen.

Dort beginnt der Kaufpreis bei 299.000 NOK (Norwegischen Kronen), dies sind umgerechnet 33.257 Euro. Allerdings muss man in Norwegen für Elektroautos keine Mehrwertsteuer bezahlen, wenn man die 19% Mehrwertsteuer auf den umgerechneten Euro anwendet, zahlt man gerundet 6.319 Euro an MwSt. Zusammen sind dies also 39.575,83 Euro, die das Elektroauto Opel Ampera-e in Deutschland kosten könnte.

Ich gehe allerdings sehr stark davon aus, dass man die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro erhalten wird: Also wird man für den ersten echten Opel-Stromer 35.575 Euro bezahlen müssen.

Der Verkauf startet in Norwegen, weil die Elektroautos dort einen Marktanteil von etwa 22 Prozent ausmachen und dort viel mehr gefördert werden. So kann man dort kostenlos parken, die Busspur nutzen und es gibt mehr kostenlose Ladestationen. Über die Gründe des gestaffelten Verkaufsstart sagt Peter Christian Küspert (Vertriebschef bei Opel):

„Die Verfügbarkeit des Ampera-e wird aufgrund der vorgegebenen Produktionskapazitäten im amerikanischen Werk zunächst begrenzt sein. Deshalb haben wir uns für einen gestaffelten Verkaufsstart entschieden.“

Da die Produktionskapazität nicht sofort das Maximum erreicht, werden zunächst die Länder mit einer vorhandenen Elektro-Infrastruktur und/oder Elektromobilitäts-Erwartungsmärkte beliefert.

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Nach Norwegen folgen dann zuerst Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Wenn die Produktionskapazität verbessert wurde, werden im weiteren Jahresverlauf die meisten anderen europäischen Länder beliefert, ab 2018 soll er dann überall erhältlich sein.

Sollten sich Änderungen ergeben, behält sich Opel aber die Möglichkeit offen, die Reihenfolge zu ändern oder gleich weitere Länder zu berücksichtigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern oder neue Anreize für E-Mobilität entstehen.

Je nach Messverfahren liegt die Reichweite des Elektroauto Opel Ampera-e bei 380 bis 500 Kilometern, damit sollte die Reichweitenangst der Vergangenheit angehören.

Der Verkauf wird in Deutschland durch ausgewählte Opel-Händler erfolgen, welche den Ampera-e als e-Spezialisten absetzen werden. In Norwegen wird nach dem jetzigen Stand jedoch bei so gut wie jedem Opel Autohaus ein Ampera-e stehen, man darf also gespannt sein, wie sich die Absatzzahlen in Deutschland entwickeln werden.

Wer sich schon mal mal den Konfigurator für den Ampera-e anschauen will, kann dies hier tun (Norwegisch)

Via: Pressemitteilung von Opel

[04.12.2016] Ab sofort kann man auf den Konfigurator des Elektroauto Chevrolet Bolt zugreifen, im Jahr 2017 kommt das E-Auto mit einer Reichweite von 400 Kilometern auf den Markt.

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Chevrolet hat nun den Konfigurator für das Elektroauto Bolt online gestellt, den Stromer gibt es einmal als LT- (37.495 US-Dollar = 35.157 Euro) und als Premier-Variante (41.780 US-Dollar = 39,1749 Euro).
Man kann sich eine von 8 Lackfarben aussuchen und beim Interieur gibt es 2 Auswahlgruppen, um das E-Auto per Schnellladefunktion aufzuladen, sollte man für 750 Dollar das DC Fast Charging dazu buchen

Das Elektroauto Opel Ampera-e ist das Schwesternmodell des Chevrolet Bolt

In Deutschland kommt das Elektroauto Opel Ampera-e als Schwesternmodell auf den Markt, hierzulande ist der Konfigurator noch nicht freigeschaltet.

 

Zumindest gibt es bereits ein Werbevideo, in diesem spielen 2 Maikäfer die Hauptrolle. Der eine ist der Meinung tritt auf die Straße und ist der Meinung, dass man die Auto hört, welche sich nähern.
Der andere erwidert, dass es doch auch Elektroautos gäbe, aber diese würden aufgrund der geringen Reichweite hauptsächlich in der Stadt fahren. Da haben die beiden aber falsch gelegen…

Konfigurator für das Elektroauto Chevrolet Bolt ist online. Screenshot von der Seite Chevrolet.com

Wer dann noch immer auf dem laufenden gehalten werden will, kann sich auch für den Newsletter für den Ampera-e anmelden.

Der Bolt und der Ampera-e verfügen über eine Reichweite von etwa 400 Kilometer (laut NEFZ-Zyklus).

Kaufpreis für das Elektroauto von Opel ist noch nicht bekannt

In Deutschland wurde noch kein genauer Preis genannt, aber wenn man bedenkt, dass der Chevy Bolt bei 35.157 Euro beginnt kann man sich einen ungefähren Preis errechnen: Denn zu dem US-Preis muss noch die Mehrwertsteuer dazu gerechnet werden, weil diese in den USA immer ohne vergleichbare Steuer genannt wird.
Dies bedeutet, man zu dem Verkaufspreis noch 6.679,83 Euro dazu rechnen muss. Da Opel wahrscheinlich die Teilnahme an der Umweltbonus genannten Kaufprämie beantragen wird, kann man dann wieder 4.000 Euro abziehen.

Also kann man von einem Kaufpreis von um die 37.836 Euro ausgehen.

Hier geht es zu dem Konfigurator für den Chevrolet Bolt (externer Link)

Seit einer Woche werden die Elektroautos Tesla Model S P100D und das Elektro-SUV Model X P100D in den USA angeboten – eine Woche später ist der Stromer mit einer Reichweite von 613 Kilometern auch in Deutschland verfügbar.

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

Tesla Motors stattet seine Elektroautos mit immer besseren Batterieeinheiten aus, seit etwa einer Woche kann man in den USA die Elektroauto Model S und Model X auch mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit erwerben.
Wer den bisher größten Energiespeicher für Serien-Stromer haben will, muss auch das sogenannte Performance-Paket dazu nehmen. So muss man zum Beispiel für das Model S inklusive Performance-Paket und dem DualDrive genannten Allradantrieb stolze 152.000 Euro ausgeben.
Dies ist etwa doppelt so viel, wie die Basisausstattung des Model S. Dafür kann man etwa 213 Kilometer weiter am Stück fahren und kann mehr als doppelt so schnell beschleunigen.

Hier sind die einzelnen Hauptkonfigurationen für das Model S und Model X (Stand: 31. August 2016)

Elektroauto Tesla Model S
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model S P100D: 152.000Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden, Reichweite: 613 Kilometer
  • Model S P90D: 129.800Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, Reichweite: 509 Kilometer
  • Model S 90D: 104.900Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 4,4 Sekunden, Reichweite: 557 Kilometer
  • Model S 75D: 94.300Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 490 Kilometer
  • Model S 75: 88.800Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 480 Kilometer
  • Model S 60D: 84.900Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 408 Kilometer
  • Model S 60: 79.400Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,8 Sekunden, Reichweite: 400 Kilometer

Elektroauto Tesla Model X
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model X P100D: 153.100 Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,1 Sekunden, Reichweite: 542 Kilometer
  • Model X P90D: 131.300 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden, Reichweite: 467 Kilometer
  • Model X 90D: 109.400 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,0 Sekunden, Reichweite: 489 Kilometer
  • Model X 75D: 98.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 417 Kilometer
  • Model X 60D: 89.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 355 Kilometer

 

Das Elektroauto VW e-up! wurde sowohl vom Aussehen als auch von den Optionen her überarbeitet, Dank des Umweltbonus kann man das E-Auto für 22.520 € kaufen.

Die neue Version des Elektroauto VW e-up gibt es bereits ab 22520 Euro. Bildquelle: VW AG

Heute ist der Vorverkauf des neuen e-up! in Europa gestartet, der Listenpreis beträgt 26.900 Euro – aber durch die Kaufförderung kann man den kleinen Elektroflitzer sogar ab 22.520 Euro kaufen.

Hier ist die Pressemitteilung von Volkswagen:

Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des neuen e-up! in Europa. Neben der deutlich geschärften Linienführung, bietet der rein elektrisch angetriebene up! eine umfangreichere Serienausstattung mit raffinierter Smartphone-Integration und zusätzlichen Optionen für mehr Komfort. Der neue e-up! ist ab 26.900 Euro bestellbar.

Beim ersten Blick auf den kleinsten Volkswagen fallen zahlreiche Neuerungen auf: Vom Stoßfänger, über den Heck-Diffusor, die Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten, die Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und neu gestaltete Rückleuchten – der e-up! präsentiert sich in einem völlig neuen Look.

Angetrieben wird der „Citystromer“ von einem kompakten Elektromotor mit 60 kW / 82 PS und einem Drehmoment von 210 Newtonmeter. So beschleunigt der e-up! von 0 auf 100 km/h in 13 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 18,7 kWh. Die durchschnittliche Reichweite des nur 1.139 kg schweren e-up! liegt damit, je nach Streckenprofil, Fahrstil und Zuladung bei bis zu 160 Kilometer. Sein Verbrauch von lediglich 11,7 kWh/100 km macht ihn zum Effizienzweltmeister und entspricht durchschnittlichen Fahrkosten von circa drei Euro auf 100 Kilometer.

Serienmäßig sind beim e-up! wie bisher eine Climatronic, eine beheizbare Frontscheibe, ein Lederlenkrad und die City-Notbremsfunktion an Bord. Neu dazugekommen sind ein Regensensor, die Coming home/Leaving home-Funktion für das Licht, das Radio „composition phone“ mit Telefon-Freisprecheinrichtung und die Smartphone-Integration „maps + more dock“. Hierbei wird das Handy einfach über der Mittelkonsole eingeklinkt, via Bluetooth mit dem e-up! gekoppelt und schon wird das Smartphone per Volkswagen App zum Infotainmentsystem mit Navigationsfunktion und Bordcomputer. Weitere Optionen wie eine Rückfahrkamera, ein Multifunktionslenkrad, die CCS-Ladedose für schnelles Laden der Batterie und neue Außenfarben lassen außerdem viel Raum für individuelle Wünsche. Trotzdem ist der neue e-up! nicht teurer geworden: Sein Einstiegspreis liegt wie bisher bei 26.900 Euro.

Seit Juli 2016 wird der Kauf von Elektrofahrzeugen von den Automobilherstellern und der Bundesregierung gefördert. Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge beträgt insgesamt 4.000 Euro, von dem 2.000 Euro über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden müssen. Da Volkswagen seinen Anteil von 2.000 Euro auf den Nettokaufpreis gewährt, ergibt sich sogar ein Preisvorteil von 4.380 Euro. Somit ist der neue e-up! in Deutschland derzeit für attraktive 22.520 Euro erhältlich.

Damit Elektromobilität in Deutschland weiter Fahrt aufnimmt, bereitet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für 2017 zusätzlich ein Förderprogramm zum Aufbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland vor. Insgesamt sollen 300 Millionen Euro in den nächsten Jahren zum Aufbau von AC-Normalladepunkten und DC-Schnellladesäulen bereitgestellt werden.

Das Elektroauto Tesla Model X gibt es nun auch mit einer 60 kWh großen Batterieeinheit, dadurch wird das Elektro-SUV um etwa 10.000 Euro günstiger.

Das Elektroauto Tesla Model X kann man seit Juli 2016 in 4 Grundvarianten erwerben. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Seit kurzem kann man das Model X von Tesla Motors auch mit einer 60 kWh großen Batterieeinheit kaufen, damit hat der US-Autohersteller die Batterieauswahl an die seines Elektroauto Tesla Model S angepasst.
Denn dieses gibt es seit ein paar Wochen auch mit den 3 Stromspeichergrößen 60, 75 und 90 Kilowattstunden. Mit diesem Schritt will man erstens auch günstigere Fahrzeuge anbieten und zweitens sind nun die Abstände zu der jeweils größeren (oder kleineren) Auswahl gleich groß.
Der Autobauer hatte in der Vergangenheit bereits öfters die angebotenen Akkugrößen angepasst, so werden wenig nachgefragte Optionen aus dem Programm genommen.

Das Elektroauto Tesla Model X ist nun günstiger

Das Elektroauto Tesla Model X ist nun knapp 10.000 Euro günstiger, ursprünglich war die Variante mit D75 am günstigsten. Hierbei steht das D für Dualdrive (=Allradantrieb) und die Zahl steht für die Größe der Batterieeinheit.
Nun liegt der Einstiegspreis für das Model X 60D bei 86.300 Euro, mit der 60 Kilowattstunden großen Batterie kommt das Elektro-SUV auf eine Reichweite von etwa 355 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h, den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft man mit der Einstiegsversion innerhalb von 6,2 Sekunden.

Mehr Reichweite per Softwareuprade

Interessanterweise soll es möglich sein, nachträglich die Reichweite der 75 kWh Variante zu erhalten. Denn anscheinend wird bei den 60D-Modellen eine 75 Kilowattstunden große Batterieeinheit verbaut, allerdings stehen einem nur 60 kWh zur Verfügung.
Gegen 10.000 Euro kann man daher die volle Kapazität freischalten lassen, dafür soll man dann etwa 417 Kilometer weit fahren können.

Die Auslieferung der neuen Fahrzeuge erfolgt laut Tesla frühestens ab Ende Oktober 2016.

Mit Stand 14. Juli 2016 kann man das Elektroauto Tesla Model X in folgenden Hauptvarianten bestellen:

  • 60D (86.300 EUR): Reichweite: 355 km (NEFZ), 0-100 km/h: 6,2 Sekunden, 210 km/h Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb
  • 75D (96.100 EUR): Reichweite: 417 km (NEFZ), 0-100 km/h: 6,2 Sekunden, 210 km/h Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb
  • 90D (109.400 EUR): Reichweite: 489 km (NEFZ), 0-100 km/h: 5,0 Sekunden, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb
  • P90D (131.300 EUR): Reichweite: 467 km (NEFZ), 0-100 km/h: 4,0 Sekunden, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb

Das Elektroauto Tesla Model S hat bei der Wahl zum „Firmenauto des Jahres 2016“ den Sieg in der Kategorie „obere Mittelklasse“ geholt, zusätzlich hat Tesla Motors in der Kategorie „umweltfreundlichste Automarke“ den Sieg errungen.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Falls Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) einen Pokalschrank im Hauptfirmensitz in Palo Alto (USA) haben sollte, wird dieser sicherlich schon aus allen Nähten Platzen. Denn dieses Mal kommen gleich zwei Auszeichnungen dazu:

  1. Das Elektroauto Tesla Model S 70D wurde zum Firmenauto des Jahres 2016 gekührt
  2. Tesla Motors hat die Auszeichnung „umweltfreundlichste Automarke“ erhalten.

Im Zeitraum vom 11. bis 13. April konnten 250 Fuhrparkmanager unter 82 Firmenautos in zwölf Kategorien die Sieger des Jahres 2016 wählen, in dem Rahmen wurden die 21 besten Firmenautos in Europa prämiert.

Das Model S 70D wurde von den Fuhrparkmanagern zum besten Fahrzeug der oberen Mittelklasse „Importwertung“ gewählt und Tesla als die umweltfreundlichste Automarke bestätigt. Die anwesenden Fuhrpark-Entscheider betreuen in Deutschland über 200.000 Fahrzeuge und gelten somit als echte Experten in ihrem Bereich. Sie konnten alle teilnehmenden Fahrzeuge nach Kriterien wie Karosserie und Innenraum, Komfort, Antrieb und Fahreigenschaften, Design, Image und besonders den Preis beurteilen.

Das Bewertungssystem stellt insbesondere die Wirtschaftlichkeit und die Umweltnote der Autos in den Vordergrund und orientiert sich dabei eng an den geltenden Dienstwagenregelungen. So gelingt eine transparente Beurteilung aller Fahrzeuge und gleichzeitig wird den Herstellern die große Bedeutung eines geringen CO2-Ausstoßes, der Effizienzklasse, Sparsamkeit und fuhrparkgerechter Preisgestaltung aufgezeigt.

Das Model S besticht nicht nur durch das beeindruckende Fahrverhalten, Design, oder die großartige Umweltnote. Auch in punkto Wirtschaftlichkeit kann sich das Model S 70 mit einer Leasingrate ab 587 € (exkl. MwSt., Laufzeit 48 Monate, 10.000 km Laufleistung, 20 % Anzahlung) von der Konkurrenz abheben. Pünktlich zu diesen wichtigen Auszeichnungen stellte Tesla in dieser Woche Updates für das Model S vor. So erinnert die Front jetzt noch mehr an die des neuen Model X. Außerdem sind nun das HEPA Luftfilter-System, zwei neue Dekorvarianten und der 48 Ampere Standard Lader für das Model S verfügbar.

Via: Pressemitteilung von Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model X wurde Ende September präsentiert, dank des Hummer-Steuerschlupflochs können die Käufer bis zu 22.250 US-Dollar vom Finanzamt erstattet bekommen.

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

In den USA wird die Anschaffung von Elektrofahrzeugen mehr als in Deutschland gefördert, so gibt es dort zum Beispiel eine Kaufprämie von durchschnittlich 7.500 Dollar (die Höhe variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat).
Da das Elektro-SUV Model X von Tesla Motors laut Elon Musk mehr als 6.000 Pfund wiegt, können die Besitzer laut der Süddeutschen Zeitung auf eine Steuerrückzahlung in Höhe von bis zu 22.250 Dollar hoffen. Denn dank des »Hummer-Steuer-Schlupfloch« haben Unternehmen beim Kauf von Fahrzeugen, welche mehr als 6.000 Pfund wiegen, laut Artikel 179 des US-Steuergesetzes die Möglichkeit, Steuervergünstigungen von bis zu 22.250 Dollar zu erhalten.

Wer im US-Bundesstaat lebt, kann folgende Vergünstigungen beim Kauf des 132.000 teuren Model X P90D erhalten:

  • 7.500 Dollar Steuervergünstigung für die Anschaffung eines E-Autos
  • 2.500 Dollar (Zuschuss vom US-Bundesstaat Kalifornien)
  • 18.250 Dollar (Für Firmen: Zuschüsse bzw. Rückerstattungen vom Finanzamt)
  • 4.000 Dollar (Für Firmen: Abschreibungen)
    Somit könnte eine Firma insgesamt bis zu 32.250 Dollar beim Kauf des SUV zurück bekommen, gleichzeitig kann man das Fahrzeug kostenlos an den Supercharger genannten Schnellladestationen aufladen.

Tesla-Fahrer verdienen 280.000 Dollar pro Jahr

Die zahlreichen Förderungen stoßen aber auch auf Kritik, denn manche Bürger sind der Meinung, dass so vor allem die teuren Fahrzeuge der Wohlhabenden gefördert werden. So gibt es eine Studie, wonach Tesla-Kunden über ein Jahreseinkommen von etwa 280.000 US-Dollar (ca. 247.000 Euro) verfügen.

Mit der Kritik haben die Leute allerdings gar nicht so unrecht, denn auch in Deutschland können sich nur die sogenannten Besserverdiener ein Elektroauto von Tesla Motors leisten.
Da hilft es auch nicht, dass man für das Model S im Leasing „nur“ etwa 736 Euro pro Monat ausgeben muss. Schließlich muss ein Unternehmen das Geld auch erst einmal einnehmen, um sich so einen Firmenwagen leisten zu können.

Die Mittelschicht wird wahrscheinlich noch bis zum Marktstart des Model 3 warten müssen, bis sich sich einen Stromer des US-Unternehmens leisten kann.

Via: Süddeutsche Zeitung

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