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Kategorie: Die Technik

[05.02.2017] Mit seinen Elektroautos hat Tesla Motors gezeigt, dass man auch mit rein elektrisch angetriebenen PKW mehr als 500 Kilometer fahren kann.

So sieht die Batterieeinheit des Elektroauto Tesla Model S P100D aus, hier sind auch gut die Anschlüsse für die Kühlung zu sehen.
Bildquelle: (wk057’s SkieNET) http://skie.net/

Die Batterieeinheiten für seine Elektroautos hat Tesla Motors bisher von Panasonic gekauft, in Zukunft werden die Energiespeicher in der Gigafactory genannten Batteriefabrik produziert.
Diese baut Tesla zusammen mit Panasonic.

Einige der Fans des US-Autoherstellers wollen die begehrten Stromer nicht nur fahren, sondern auch möglichst genau wissen, wie das Elektroauto aufgebaut ist. Zu diesen Menschen gehört auch Jason Hughes, der sich im Internet „wk057“ nennt.

Er hat bereits die Batterieeinheit mit 85 kWh ausgebaut und festgestellt, dass zumindest seine Batterie nur über einen Energiegehalt von etwa 81 anstatt 85 kWh verfügt. Aber auch die anderen von ihm getesteten Batterieeinheiten haben in Wirklichkeit einen anderen Wert, als angegeben:

  • 60 kWh-Akkupaket: Etwa 61 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 58,5 kWh nutzbar
  • 85/P85/85D/P85D: Etwa 81,5 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 77,5 kWh nutzbar
  • 90D/P90D: Etwa 85,8 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 81,8 kWh nutzbar
  • 70 kWh: Etwa 71,2 kWh Energiegehalt, wovon ca. 68,8 kWh nutzbar sind
  • 75/75D: Etwa 75 kWh Energiegehalt, wovon ca. 72,6 kWh nutzbar sind
  • 60 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier sind 62,4 kWh nutzbar
  • 70 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier waren beim Test 65,9 kWh nutzbar
  • 100 kWh: Hier sind 102 kWh nutzbar

Die Messungen zeigen, dass die angegebenen Werte kaum mit den tatsächlichen Werten übereinstimmen. Auch bei dem neusten Batteriepaket mit einem Energiegehalt von 100 kWh liegt der tatsächliche Wert laut wk057 bei 102 kWh.

Diese Abweichungen können mehrere Gründe haben, zum einen besteht das neue Batteriepaket (100 kWh) aus 8.256 Akkuzellen. Die Akkumulatoren sind in der Batterie in Module aufgeteilt, wobei jedes Modul aus 516 Zellen besteht.
Nicht jede produzierte Akkuzelle erfüllt die benötigten Vorgaben, was die Leistungsfähigkeit angeht. Wenn die Abweichung zu groß ist, wird diese nicht mehr für ein Elektroauto verwendet.
Gleichzeitig hängt die abrufbare Kapazität der Akkumulatoren auch mit der Umgebungstemperatur zusammen, denn die Zellchemie reagiert schon bei Temperaturen von 0C° sehr träge.
Ein weiterer Grund besteht in der Tatsache, dass die Kapazität der Akkumulatoren mit jedem Ladevorgang ein ganz klein wenig abnimmt. Da bei den meisten E-Autos heutzutage Lithium-Ionen Akkus eingesetzt werden, ist der Kapazitätsverlust allerdings sehr gering.
So liegt selbst nach etwa 8 Jahren der Reichweitenverlust bei nur etwa 10 Prozent, nicht umsonst gibt es seitens der Autohersteller eine lange Garantie auf die Batterieeinheit.

Das Elektroauto Tesla Model S P100D ist das derzeitige Top-Modell des Autoherstellers, so beträgt seine Reichweite 613 Kilometer und man kann mit ihm in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Hier geht es zu der Seite von Jason Hughes (aka wk057): wk057’s SkieNET

[08.01.2017] Auf der Elektronikmesse CES kündigte Renault-Nissan-Präsident Carlos Ghosn an, dass es bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf geben wird.

In einer Keynote-Rede auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 hat Nissan Chef Carlos Ghosn jetzt Technologien und Partnerschaften angekündigt, die die Mobilität in Richtung einer emissionsfreien Zukunft ohne Verkehrsopfer vorantreiben werden. Bildquelle: Nissan

Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat Carlos Ghosn in seiner Form als CEO und Chairman (Geschäftsführer und Aufsichtsratvorsitzender) von Renault-Nissan bekannt gegeben, dass bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt kommen wird.

Leider verriet er keine technischen Details, also zum Thema Reichweite, Beschleunigung usw.

ProPILOT macht das Elektroauto Nissan Leaf zum teilautonomen PKW

Er verriet aber, dass der neue Leaf mit der „ProPILOT“-Technologie ausgestattet sein wird, hierbei handelt es sich um ein Fahrassistenzsystem, welchen den Stromer zu einem teilautonomen PKW macht.
So kann das Fahrzeug zum Beispiel auf der Autobahn automatisch in seiner Spur bleiben, ohne das der Fahrer eingreifen muss.

Das neue System wird ab 2017 auch in anderen Fahrzeugen von Nissan verfügbar sein, so zum Beispiel dem Qashqai.

Die Fahrzeuge, in denen ProPILOT eingebaut ist, können auch selbstständig beschleunigen und bremsen – wenn zum Beispiel der Vordermann bremst, dann bremst auch der PKW von Nissan.

Das ProPILOT System arbeitet bei einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 100 km/h ein. Um die Umwelt zu „erkennen“ wird eine Kamera und ein Computer mit einer leistungsfähigen Bildverarbeitungssoftware verwendet, welche andere Automobile als auch Fahrbahnmarkierungen erkennt.

Wenn der Vordermann zum Beispiel komplett bis zum Stillstand gebremst hat, muss man, um wieder loszufahren, entweder den ProPILOT über die Bedientaste am Lenkrad erneut aktivieren oder das Gaspedal leicht mit dem Fuß antippen.

Solche Fahrassistenzprogramme gibt es mittlerweile von fast jedem Hersteller, jedoch nennt jeder seine Assistenzsysteme anders.

Auf der CES sagte Ghosn, dass man auch in Zukunft mit Microsoft zusammenarbeiten wird

Ghosn sagte auf der Messe in Las Vegas (USA), dass die Partnerschaft mit Microsoft im Bereich des autonomen Fahrens weiterhin eine Schlüsselrolle haben wird. Das Ziel bestehe darin, dass die nächste Generation von Fahrzeugen vernetzt sein wird.

Von den vernetzten Fahrzeugen versprechen sich die Experten weniger Unfälle, auch sollen diese zum Beispiel mit der Ampel kommunizieren können. Vor allem dann, wenn die PKW vollautonom fahren können, sind solche Kommunikationswege wichtig.

Via: Nissan und

Im Mai 2014 hatte Tesla Motors mit den Bauarbeiten für die Gigafactory genannte Batteriefabrik begonnen, ein neues Video zeigt, wie weit der Bau bereits fortgeschritten ist.

Das Dach der Gigafactory wird nahezu vollstänig mit Solaranlagen bestückt, diese sollen dann den für die Produktion benötigen Strom erzeugen. Bildquelle: Tesla Motors

Im US-Bundesstaat Nevada baut Tesla Motors zusammen mit Panasonic derzeit eine riesige Batteriefabrik, die Nutzfläche ist etwa 1 Million m² groß. In der Gigafactory will Tesla in Zukunft die Energiespeicher produzieren, welche man für die eigenen Elektroautos benötigt. Dazu zählen die Elektroautos Tesla Model S, Model X und das zukünftige Model 3.

Man will aber auch Akkuzellen für die anderen Autohersteller fertigen, derzeit ist noch nicht bekannt, ob es bereits entsprechende Aufträge gibt.

Das große Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) ist, dass man im Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos produziert. Auch spekuliert Musk darauf, dass allein durch das Produktionsvolumen der Preis für die Batterieeinheiten um 30 Prozent sinken wird.

Die Tesla Gigafactory ist bereits seit Sommer in Betrieb

Im Juli 2016 haben Experten von Panasonic und Tesla Motors damit begonnen, den ersten Bauabschnitt der Megafabrik in Betrieb zu nehmen. Allerdings waren damals nur 3 von 21 Gebäudeabschnitten fertig.
Tesla will immer einen bereits fertig gestellten Bauabschnitt in Betrieb nehmen und dort bereits die Produktion testweise aufbauen.

Über die riesige Batteriefabrik sind bereits mehrfach Drohnen gesteuert worden, allerdings dürfte es sich streng genommen eher um Quadcopter handeln. Mit den Fluggeräten wurde meistens sehr detailliert gefilmt, wie weit der Bau bereits fortgeschritten ist.

Im 1. Quartal 2017 soll bereits etwa 30 Prozent der Fabrik fertig gestellt sein, ab 2018 sollen dann so genug Energiespeicher für 500.000 Elektroautos jährlich produziert werden.

Wenn die Produktionsstätte fertig ist, sollen jedes Jahr Akkumulatoren mit 35 GWh Gesamtkapazität hergestellt werden können. Damit würde Tesla die jährliche weltweite Produktionsmenge aus dem Jahr 2013 übertreffen.

Schon im März 2016 durften Journalisten Teile der Gigafactory besichtigen, wann das nächste entsprechende Event sein wird, steht noch nicht fest.

Hier ist nun das aktuelle Video, welches der Youtuber Matthew Roberts aufgenommen hat:

[26.12.2016] Solarstraßen  und Wege werden in Zukunft ganze Ortschaften mit Strom versorgen, mit ihnen könnte man später auch die Elektroautos per Induktion mit Energie versorgen.

Wattway Solarstraße mit Radfahrer. Bildquelle: © COLAS – Joachim Bertrand

In Frankreich wurde nun die erste Straße freigegeben, welche mit Solarzellen bestückt ist. So eröffnete am Donnerstag Ségolène Royal (Umweltministerin in Frankreich) den einen Kilometer langen Straßenabschnitt, welcher sich vor der nordfranzösischen Ortschaft Tourouvre befindet.

Die Photovoltaikzellen wurden mit einem mit einer schützenden Oberfläche versehen, über welche PKW und LKW fahren können, ohne die Zellen zu zerstören.

So bestehen die Solarzellen aus polykristallinem Silizium und sind zum Schutz in ein mehrlagiges Substrat eingebettet worden. Trotz ihrer Stabilität sind die Solarzellen nur wenige Millimeter dick.

2.800 Quadratmeter Solarfläche

Die Straße ist ein Kilometer lang und umfasst eine Fläche von 2.800 Quadratmeter, dies soll ausreichen, um die Straßenlaternen der 5.000 Einwohner großen Gemeinde mit Strom zu versorgen.

Die tagsüber erzeugte Energie muss dann natürlich in Akkumulatoren zwischengespeichert werden, da es wenig Sinn ergibt, tagsüber die Straßenlaternen leuchten zu lassen.

Für den Bau der Solarstraße war das Unternehmen Colas verantwortlich, die Straße wurde unter anderem ausgesucht, weil sie nur 20 Prozent der Zeit befahren wird.

Dennoch wird der Wirkungsgrad der Solarstraße geringer ausfallen, da die Zellen ebenerdig verlegt sind, ist der Wirkungsgrad niedriger, als bei Solarzellen, welche direkt zur Sonne geneigt sind.

Die Solarstraße in Frankreich ist streng genommen nicht die erste ihrer Art, denn bereits im Jahr 2014 wurde in den Niederlanden (Amsterdam) ein 70 Meter langer Fahrradweg gebaut, welcher aus Solarzellen besteht.
In Deutschland soll in der Nähe von Köln eine Teststraße von 150 Meter Länge entstehen.

Ob sich der Bau lohnt, hängt in der Regel von Größe eines Landes ab. Denn wenn genug freie Hausdächer vorhanden sind, sollten zuerst diese mit Solaranlagen ausgestattet werden.
Allerdings kann man mit Solarwegen und Solarstraßen auch ungenutzte Flächen für die Produktion von Strom nutzen, bisher gibt es noch keine großen Erfahrungswerte, wie stark die Energiegewinnung nach ein paar Jahren abnimmt, wenn die Oberfläche zunehmend durch den Abrieb der Autoreifen und der Abgase verschmutzt.

Die Belastungen, welche die Solarzellen aushalten müssen, unterscheiden sich allerdings stark davon, ob diese nun auf einer Straße mit LKW-Verkehr oder auf einem Radweg installiert worden sind.

Via: Golem

[12.12.2016] Die Zukunft des Autofahrens ist autonom – dies heißt, wir werden immer mehr auf unser Roboterauto angewiesen sein. Nissan arbeitet bereits länger am autonomen Fahren und forscht daher auf dem Gebiet der Fahrer-Auto-Beziehung.

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

Die heutigen Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme, welche dafür sorgen, dass man als Fahrer immer weniger tun muss. In Zukunft werden wir gar nicht mehr während der Fahrt eingreifen müssen, da uns das Roboterauto autonom zum Ziel fährt.

Viele Autohersteller nennen die bisherigen Systeme einfach nur Assistenzsysteme: Wie zum Beispiel Spurhalteassistent, Parklenkassistent, Stauassistent, usw. manche Autobauer gehen aber auch schon einen Schritt weiter und bezeichnen das Gesamtpaket als Autopilot – so zum Beispiel der Autohersteller Tesla Motors bei seinen Elektroautos Model S und Model X.

Nissan arbeitet schon länger am autonomen Fahren und hat bereits verschiedene Versuchsfahrzeuge gebaut, so wird wird zum Beispiel auch das Elektroauto Nissan Leaf als zu Testzwecken mit der nötigen Technik ausgestattet (kaufen kann man ihn aber noch nicht). Siehe auch: Das Elektroauto Nissan Leaf kann bald vollständig autonom fahren

Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren etablieren

So schreibt Nissan:

Das autonome Fahren bringt Fortschritte, neue Funktionen – und zahlreiche Fragen mit sich. Zum Beispiel danach, wie Fahrer ihren autonom fahrenden Autos vertrauen können und wie die Fahrzeuge mit den Fahrern in Gefahrensituationen kommunizieren.

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Nissan ist überzeugt: Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren als neue Technologie etablieren. Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda.

Schon heute kommunizieren wir Dutzende Mal am Tag mit dieser Art von Technologie: Sie steckt in unseren Smartphones, Computern, selbst in der Kaffeemaschine und natürlich auch im Auto, wo die Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Fahrzeug beispielsweise über Bedienelemente, Navigations-Touchscreens und Parkassistenten erfolgt.

Sunda und sein Team arbeiten an einer Vielzahl neuer Technologien, die die Kommunikation noch besser machen und für eine vertrauensvolle Fahrer-Auto-Beziehung sorgen sollen. Dass hinter dem Steuer Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, Erfahrung, Herkunft und Kultur Platz nehmen – und sich auch die Verkehrsregeln von Land zu Land unterscheiden können – macht die Sache nicht einfacher.

Sunda erläutert:

„Darum ist es so wichtig, so viele Perspektiven wie möglich einzunehmen, um die Unterschiede im Fahrverhalten zu verstehen und zu berücksichtigen“…

„Die Frage ist aber: Wie kann man aus dieser individuellen Perspektive heraus Vertrauen aufbauen?“

Für Sunda liegt der Schlüssel im Stichwort Transparenz

Sicher ist: Parallel zu den Fortschritten beim autonomen Fahren muss auch die Bedienung weiter verbessert werden. Die Fahrzeuge werden in Zukunft noch mehr Informationen auswerten müssen, um unterschiedliche Fahrsituationen zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Und sie müssen diese Informationen schnell und verständlich an den Fahrer weitergeben.

Er muss wissen, welche Informationen erfasst werden und was damit geschieht – vor allem in gefährlichen Situationen: etwa bei einem Spurwechsel, wenn sich plötzlich ein anderes Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert. Oder an einer Kreuzung, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Straße tritt. Was teilt das Auto dem Fahrer in einer solchen Situation mit – und was nicht?

Sunda sagt:

„Wir wollen den Fahrer informieren, ohne ihn zu überfordern.“

Kein Zweifel: Das autonome Fahren wird die Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug verändern – eine Herausforderung, die wie gemacht ist für Sunda, der an der Entwicklung von Bediensystemen für Flugzeuge arbeitete, ehe er vor 16 Jahren zu Nissan kam.

Dabei profitierte er auch von dem wertvollen Austausch mit ausgebildeten Piloten, die nicht nur das Flugzeug bedienen konnten, sondern auch klare Meinungen zur Gestaltung hatten. Auch in ihrem aktuellen Projekt berücksichtigen Sunda und die Mitglieder seines Teams ihre eigenen Fahrerlebnisse.
Sie sind sich dabei aber stets bewusst, dass dies nicht notwendigerweise die Erfahrungen widerspiegelt, die andere Fahrer machen.

Sunda und sein Team haben die Chance, die Zukunft des Fahrens neu zu erfinden. Autonome Fahrfunktionen werden die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen mit ihren Fahrzeugen interagieren und kommunizieren.

Sunda weiter:

„Der Wandel hat bereits begonnen“…
„Wir verändern das Verhältnis zwischen Fahrern und ihren Autos – und das Fahrerlebnis als Ganzes.“

Via: Nissan Pressemeldung

Wer mit seinem Elektroauto in ein typisches Wintergebiet fahren will oder in einem wohnt, sollte im PKW immer Schneeketten und die nötigen Utensilien haben.

Richtig montierte Schneeketten sorgen dafür, dass man auch auf einer steilen schneebedeckten Straße gut fahren kann. © meineurlaubswelt – Fotolia.com

 

Wie jedes Jahr wurden auch in diesem Herbst wieder einige Autofahrer vom Schnee überrascht, dabei war das Wetter in vielen Regionen Deutschlands noch recht warm.

In Kooperation mit dem Shop SchneekettenExperte.de wollen wir an dieser Stelle ein paar Tipps geben, was man bei Schneeketten beachten sollte.

Sobald die Straße eine gewisse Steigung erreicht, helfen einem selbst Winterräder nicht weiter. In vielen Winterurlaubsgebieten mit entsprechend steilen Straßen gibt es daher schon früh die Schilder, welche auf die Verwendung der Schneeketten hinweisen.
Fährt man trotzdem ohne die nötige Ausrüstung weiter, kann man schnell liegen bleiben, da die Räder einfach durchdrehen.

Die Schneeketten gehören zu den wenigen Hilfsmitteln, welche einem zuverlässig weiterhelfen.

Allerdings rät der ADAC dazu, dass man das Anlegen der Ketten vorher in Ruhe üben sollte. Dafür sollte man nach einem Blick in die Anleitung diese bereits vor der Abfahrt am besten zu Hause testen, damit man dann im Ernstfall nicht zu lange braucht.

So werden Schneeketten montiert.
© meineurlaubswelt-Fotolia.com

Auch sollte man sich Handschuhe, eine Stirnlampe und eine wasserfeste Unterlage ins Auto legen. Denn die Reifen (und später die Schneeketten) sind dann sehr schmutzig, auf die Unterlage kann man sich Hinknien und die Lampe sorgt dafür, dass man auch in der Dunkelheit genug sieht.

Wenn man dann unterwegs ist, ist es ratsam, die Ketten vor schneebedeckten Steilpassagen zu montieren. Man sollte also nicht so lange fahren, bis es nicht mehr geht und man stecken geblieben ist.

Die Seite SchneekettenExperte.de bietet eine breite Auswahl an Schneeketten, bei manchen Fahrzeugen mit einem niedrigen Reifendurchschnitt, sollte man vorher ins Handbuch des Autos gucken, ob dort wichtige Informationen zum Kauf stehen

Die Schneeketten werden nur für die Antriebsachse benötigt, auch sollte beim Kauf für PKW mit Alufelgen auf einen entsprechenden Schutz geachtet werden, da die Felgen ansonsten unschöne Kratzer bekommen können.

Hier sind noch einmal die wichtigsten 5 Tipps zusammengefasst:

  1. Wann muss man die Schneeketten anlegen?
    Damit es keine Probleme gibt, sollten die Ketten spätestens am Fuße schneebedeckter Steilpassagen aufgezogen werden. In Deutschland gibt es keine  Schneekettenpflicht, allerdings kann es teuer werden, wenn das Auto geborgen werden muss, weil man nicht mehr weiter kommt.
    Wer nach Österreich, Schweiz, Italien oder Frankreich fährt, sollte auf jeden Fall welche dabei haben. Hier schreiben Verkehrsschilder den Einsatz auf bestimmten Straßen vor, wer ohne fährt, kann ein empfindliches Bußgeld erhalten.
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  2. Wo bekomme ich passende Ketten?
    Schneeketten kaufen kann man zum Beispiel bei SchneekettenExperte.de. Der Kundenservice hilft gerne dabei, die geeigneten Schneeketten zu finden. Alternativ kann man sie auch vor Ort kaufen oder bei einem Automobilclub ausleihen.
    Welche Kettengröße man benötigt, erfährt man anhand der im Fahrzeugschein angegebenen Reifendimensionen. Zusätzlich sollte man in die Bedienungsanleitung des PKW nachschauen, ob dort wichtige Hinweise stehen.
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  3. Brauche ich Werkzeug für die Montage von Schneeketten?
    Grundsätzlich wird kein Werkzeug benötigt, um die Schneeketten aufzuziehen. Es erleichtert aber die Arbeit sehr, wenn man ein paar (alte) Handschuh, eine wasserfeste Unterlage zum Hinknien sowie eine Stirnlampe dabei hat, falls man die Ketten im Dunkeln aufziehen muss.
    Das sichere Aufziehen sollte man zuvor zu Hause geübt haben.
    Auch sollte man eine Tüte, Tasche oder vergleichbares dabei haben, in dem man die benutzen Schneeketten wieder rein tun kann.
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  4. Wie lege ich die Ketten richtig an?
    Die Schneeketten werden auf die 2 Reifen der Antriebsachse montiert, wer über einen PKW mit Allradantrieb verfügt, sollte in den Fahrzeugpapieren nachgucken, welche Achse empfohlen wird.
    Wie man die Ketten genau anlegt, steht meistens in der Anleitung: In den meisten Fällen funktioniert dies aber so: Man ordnet die Kette und zieht dieses von unten nach oben über das Rad.
    Anschließend hakt man die losen Kettenenden ineinander und zieht das ganze dann mit der Spannkette fest.
    Wenn man etwa 100 Meter weit gefahren ist, sollte man den festen Sitze der Schneeketten unbedingt überprüfen, da diese ansonsten verloren gehen kann oder das Fahrzeug beschädigt.
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  5. Was ist beim Fahren zu beachten?
    Mit aufgezogenen Schneeketten darf man nur bis zu 50 km/h fahren, je nach Fahrzeugtyp sollte man im Handbuch nachgucken, ob man das Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) oder die Antriebsschlupfregelung (ASR) ausschalten sollte, da ansonsten nicht genug Kraft auf die Räder übertragen wird.
    Auch sollte man sehr gefühlvoll anfahren, da man so einfacher vorwärts kommt.

[30.11.2016] In Amsterdam werden ausgediente Akkuzellen des Elektroauto Nissan Leaf für eine Nostromversorgung eingesetzt, dass System besteht aus 280 alten Batterieeinheiten.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus Stromer Nissan Leaf.
Die Heimat des Fußballclubs Ajax Amsterdam wird regelmäßig auch für Konzerte, Sport-Events und andere Großveranstaltungen genutzt.

Das neue, von Nissan und Eaton entwickelte xStorage Buildings Energiespeichersystem sorgt in Zukunft dafür, dass in dem mit 55.000 Sitzplätzen bestückten Stadion nie die Lichter ausgehen.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Das xStorage System nutzt gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen und kann Energie aus Solarzellen oder aus dem öffentlichen Stromnetz speichern. Privat- und Gewerbekunden erhalten damit die Möglichkeit, ihre eigene Energienutzung besser zu steuern und dabei verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Das für die Amsterdam ArenA entwickelte System verfügt über 280 Batteriepakete aus dem Nissan Leaf und ist damit das größte von einem Gewerbe genutzte Energiespeichersystem in Europa, das wiederaufbereitete Batterien verwendet. Es ist weltweit das erste Mal, dass eine Sportstätte auf diese Weise mit Strom versorgt wird. Das System besitzt vier Megawatt Leistung und vier Megawatt Speicherkapazität.

Neben der wichtigen Bereitstellung von Reservestrom für das Stadion in Amsterdam kann xStorage Buildings auch benachbarte Gebäude mit Strom versorgen und die lokale Netzstabilität verbessern. Das in die Arena integrierte System wird von The Mobility House betrieben. Nissan und Eaton führen xStorage Buildings für gewerbliche Nutzer parallel zum Start von xStorage Home ein, einer Produktfamilie verschiedener Speicherlösungen für Privathaushalte.

Paul Willcox (Chairman Nissan Europe) sagt:

„Nissan steht für Innovationen und Qualität, insbesondere auch bei unseren Elektroautos, und wir sind sehr stolz, diese Kompetenz nun auf Energiemanagement-Systeme für gewerbliche Einrichtungen übertragen zu können“…

„Dieses System ist eine Weltneuheit und hat das Potenzial, die Energiebranche zu revolutionieren. Seit wir im Mai das xStorage System vorgestellt haben, werden wir vom Interesse von Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen überwältigt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun die Amsterdam ArenA als unseren ersten gewerblichen Partner präsentieren können. xStorage Buildings wird nicht nur für die Arena eine wichtige Funktion als Reservespeicher übernehmen, sondern auch dazu beitragen, das niederländische Stromnetz in Zeiten hoher Belastung zu stabilisieren.“

Henk Markerink (CEO der Amsterdam ArenA) ergänzt:

„Das ist ein großer Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit“…
„Bald werden in der Lage sein, Energie aus unseren Solarzellen und Windrädern zu speichern und immer dann einzusetzen, wenn wir sie brauchen. Eine großartige Innovation. Die Amsterdam ArenA wird in Zukunft das erste Stadion der Welt sein, das keine fossilen Brennstoffe mehr verbraucht.“

Frank Campbell (Präsident von Eaton EMEA, Electrical and Corporate) fügt hinzu:

„Es ist einfach aufregende zu sehen, wie die Amsterdam ArenA, Eaton, Nissan und The Mobility House hier vorangehen, Energiespeichersysteme in einer extrem anspruchsvollen Umgebung installieren und zu einer höheren Energieeffizienz von Stadien und ihren Nachbarschaften beitragen“

„Das xStorage Buildings System, das wir in Amsterdam installieren, ist neben den xStorage Home Systemen für Privatkunden ein weiteres Beispiel für unser breites Portfolio von Energiespeichersystemen, die allen Akteuren in der Energiekette, vom Endnutzer über Gewerbe bis hin zu Netzbetreibern, die Möglichkeit gibt, von einer sicheren, zuverlässigen und nachhaltigen Energiespeicherung zu profitieren.“

 Thomas Raffeiner (CEO und Gründer von The Mobility House) sagt abschließend:

„Mit unserer Technologie machen wir die Amsterdam ArenA effizienter, nachhaltiger und zuverlässiger.“

Via: Pressemittlung von Nissan

[26.11.2016] Das Elektroauto Tesla Model S ist ein rollender Computer, leider lässt sich das moderne Auto viel zu leicht stehlen.

Symbolbild. In dieser Box befindet sich der Schlüssel für das Elektroauto Tesla Model S.
Bildquelle: CNet.com

Mit mittlerem Aufwand lässt sich das Model S stehlen, wenn man bedenkt, dass der Luxus-Stromer preislich bei knapp 60.000 Euro beginnt – ist er zu einfach zu knacken.

So ist es norwegischen Sicherheitsforschern gelungen, das E-Auto mit Hilfe eines Laptop, einer App, einem WLan-Access-Point und natürlich dem nötigen Wissen zu knacken.
In diesem Fall heißt das, dass Fahrzeug zu orten, zu öffnen und auch zu starten.
Ok, so einfach ist das mit dem Klau des Luxusfahrzeugs dann doch nicht, denn zum einen muss sich der Besitzer falsch verhalten und zum anderen muss man  einen Besitzer des Model S finden und ihn dazu bringen, auf das eigene WLan zuzugreifen.

Ob das Elektroauto gestohlen werden kann, hängt vom Besitzer ab

Der Däne Tom Lysemose ist Gründer und technische Leiter von Promon, wobei es sich um eine Ausgründung der Universität Oslo handelt. Er beschreibt ein mögliches Szenario wie folgt: Zuerst bieten die Diebe an einem öffentlichen Ort einen kostenlosen WLan-Zugang an, wenn sich der Tesla-Fahrer dort eingewählt hat, wird ihm eine App angeboten, welche dem Nutzer eine Vergünstigung verspricht.
Wird die App installiert, ersetzt sie die original App von Tesla Motors durch eine manipulierte Version.

Wird die falsche Tesla-App anschließend gestartet, wird der Besitzer aufgefordert, seine Zugangsdaten neu einzugeben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man mit der Tesla-App sein Model S und auch das Elektroauto Tesla Model X aus der ferne orten kann und auch überprüfen kann, ob zum Beispiel die Türen verschlossen sind.

Da das trojanische Pferd die Zugangsdaten an den Gauner überträgt, kann er nun das Model S lokalisieren, öffnen und starten. Die Sicherheitsforscher brauchten allerdings noch weitere Informationen, um die Kontrolle so weit wie beschrieben zu übernehmen.
Welche das genau sind, haben sie aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.

Der Autohersteller Tesla Motors wurde vor der Veröffentlichung über das Problem informiert.

Laut Pronom werden die Zugangsdaten in der Tesla App im Klartext und nicht verschlüsselt gespeichert, auch sollte die Tesla App laut der Dänen besser verschlüsselt werden.

Von dieser Sicherheitslücke sind vor allem Benutzer eines Smartphone mit einem Android-Betriebssystem betroffen, denn auf einem iPhone kann man nur Apps installieren, welche aus dem App-Store stammen. (Eine Ausnahme bilden wiederum die iPhones, welche per Jailbreak freigeschaltet sind.)

Auch andere moderne Autos lassen sich leicht stehlen

Während man für das Model S noch einen relativ hohen Aufwand betreiben muss, um es zu stehlen, sind die Keyless Go Systeme der anderen Autohersteller noch viel einfacher zu knacken.
Denn hier genügt es, dass „Funksignal“ vom Autoschlüssel einfach weiterzuleiten. So soll es schon Fälle gegeben haben, bei denen die Eigentümer den Schlüssel zu nah von innen an der Haustür aufbewahrt haben und die Autodiebe das Signal über einen Signalverstärker oder Router einfach weiter bis zum Auto geleitet haben.
Dadurch konnte der Bordcomputer davon überzeugt werden, dass sich der vermeintliche Besitzer mit dem Schlüssel direkt am Fahrzeug befindet. Daher raten die Sicherheitsexperten den Besitzern eines PKW mit der Keyless Go Funktion dazu, den Autoschlüssel zu Hause in einem sicheren Metallkästchen oder ähnlichem aufzubewahren, welches die Funksignale des Autoschlüssels nicht weiterleitet.

Via: SZ und Stern

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