Anzeige: Auch Elektrofahrzeuge brauchen gute Ersatzteile

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Wenn an einem Auto etwas repariert werden muss, kann dies ordentlich ins Geld gehen. Allerdings wird man in Zukunft nicht mehr darauf warten müssen, dass die Werkstatt das Ersatzteil geliefert bekommt – denn in Zukunft können sie fast jedes benötigte Teil selbst drucken.
Der Motorraum sieht schön aufgeräumt aus, aber Hobbybastler sollten vlt. doch lieber eine Fachwerkstatt aufsuchen.

Der Motorraum sieht schön aufgeräumt aus, aber Hobbybastler sollten vlt. doch lieber eine Fachwerkstatt aufsuchen.

An einem PKW müssen immer mal wieder Teile ausgetauscht werden, die Autohersteller unterscheiden im Rahmen der Gewährleistung zwischen den Verschleiß- und normalen Teilen.
So gehören zum Beispiel die Glühlampen, Bremsbelege, Kupplungsscheibe, Keilriemen, etc. zu den sogenannten Verschleißteilen.
Als Besitzer eines Elektroautos hat man den Vorteil, dass der rein elektrisch angetriebene PKW weniger Verschleißteile als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor hat.
Aber dennoch benötigen auch Elektrofahrzeuge Ersatzteile, wie zum Beispiel Glühlampen, Bremsen, Scheibenwischermotoren, Starterbatterien, usw.
Vor einem teuren Verschleißteil brauchen Besitzer eines Elektroauto zum Glück keine Sorge zu haben: Die Kupplungsscheibe und das dazu gehörige Massenschwungrad: Beide Teile gelten als Verschleißteil und bescheren den Fahrern von Verbrennern ab und an hohe Werkstattrechnungen: So kostet die Reparatur bei einem Seat Ibiza TSI (Baujahr 2014) in einer Markenwerkstatt um die 1.300 Euro.

Darum benötigen Elektroautos keine Gangschaltung

So gut wie kein E-Autos verfügt über eine Gangschaltung, dies liegt daran, dass der Elektromotor in einem Stromer in allen Fahrsituationen ein hohes Drehmoment entwickelt.
Ein Verbrennungsmotor in einem Standard-PKW verfügt nur über ein Drittel der maximalen Drehzahl eines Elektromotors, so liegt diese bei bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute.
Daher besteht bei allen Geschwindigkeiten genug Elastizität und es sind keine  Schaltunterbrechungen nötig, daher entfallen bei einem Stromer auch das Getriebe und eine dazugehörige Gangschaltung.
Ein E-Auto beschleunigt aus dem Stand heraus viel schneller, als ein normales Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor. Dies liegt zum einem an der Drehzahl, welche sofort in der gewünschten Höhe zur Verfügung steht und zum anderen an dem wesentlich höheren Wirkungsgrad eines Elektromotors, so verwandelt er – je nach Drehzahl – etwa zwischen 60 bis 90 Prozent der Energie in die Drehbewegung. Somit liegt der Wirkungsgrad zwei- bis dreimal höher als bei einem Benzin- oder Dieselmotor.

Autohersteller wollen Ersatz-Teile mit 3D Drucker herstellen

Seit ein paar Jahren gibt es immer mehr Unternehmen, welche sich mit den sogenannten 3D Druckern beschäftigen. Dies liegt unter anderem daran, weil im Jahr 2014 wichtige Patente ausgelaufen sind, welche sich auf den 3D Laserdruck beziehen.
Genau genommen handelt es sich um das sogenannte Lasersintern, hierbei wird ein spezielles Pulver per Laser schichtweise erhitzt, so dass sich nach und nach dreidimensionale Gebilde anfertigen lassen.
Seit dem bieten immer mehr Hersteller auch relativ günstige Geräte an und gleichzeitig werden die Ergebnisse immer besser.
Für die Industrie ist das 3D-Druckverfahren sehr interessant, weil sie in Zukunft die entsprechenden Teile direkt vor Ort herstellen kann. So arbeitet zum Beispiel Mercedes-Benz daran, Original-Ersatzteile mit Hilfe von 3D-Druckern nur dann herzustellen, wenn der Bedarf vorhanden ist. Die Fachwerkstätten könnten in Zukunft die benötigten Ersatzteile direkt vor Ort produzieren.
One comment on “Anzeige: Auch Elektrofahrzeuge brauchen gute Ersatzteile”
  1. dsthsrzjjszj says:
    7. Oktober 2020 at 09:51

    marcel davis 1&1

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