Sicherheit im Elektroauto – darauf sollte geachtet werden

Elektroautos werden immer beliebter und natürlich müssen neueste Modelle auch den Richtlinien der Straßenverkehrsordnung entsprechen, damit sie überhaupt für den Straßenverkehr zugelassen werden. Die Sicherheit beim Fahren sollte immer die höchste Priorität haben, allerdings stellen sich viele Autofahrer vorab die Frage, welche relevanten Teile in einem Elektroauto verbaut wurden und wie genau die Sicherheit im Straßenverkehr garantiert werden kann. Denn tatsächlich gibt es eine ganze Reihe an Sicherheitssystem, die im Alltag für mehr Schutz sorgen sollen.

Der VW e-up! zeigt keinen Sicherheitsunterschied zu einem konventionellen Fahrzeug. Foto: ADAC/
Der VW e-up! zeigt keinen Sicherheitsunterschied zu einem konventionellen Fahrzeug. Foto: ADAC/

Das Bremsen im elektronischen Auto

Elektroautos nutzen für das Bremsen während der Fahrt eine Rekuperationsbremse, die auch als „Nutzbremse“ bekannt ist. Das Prinzip hinter diesem Bauteil ist so einfach wie genial: Die Bewegungsenergie des Autos wird während des Bremsvorgangs in elektrische Energie umgewandelt. Dabei spielt der elektrische Generator in Verbindung mit dem Antriebs-Elektromotor eine wichtige Rolle, während der Bremseffekt selbst durch eine mechanische Leistungsaufnahme erzielt werden kann. Dies sorgt mitunter auch für weniger Verschleiß, jedoch können auch hier Defekte auftreten. Dabei geht die elektrische Energie, die wiedergewonnen wird, nicht verloren, wodurch sich diese Bremsart von der klassischen Widerstandsbremse unterscheidet.

Die Innenausstattung als Sicherheitssystem

Natürlich nutzen auch moderne Elektroautos dieselben Sicherheitsvorrichtungen im Innenraum, die auch bei Benzinern und Dieselfahrzeugen verbaut werden. So lassen sich dort folgende Systeme finden:

  • Sicherheitsgurte
  • Airbags
  • Knautschzone

Bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Airbag erfunden und auch heute noch rettet er in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt jedes Jahr viele Leben. Innerhalb weniger Millisekunden reagiert das System bei einem Aufprall und schützt somit den nach vorne schnellenden Fahrgast vor einem Zusammenstoß. Eine weiche Landung kann dadurch gesichert werden, dass die Luft sofort nach dem vollen Aufblähen wieder entwichen kann. So prallen die Fahrgäste nicht in eine „Luftwand“, sondern werden relativ sanft aufgefangen.

Besondere Sicherheitshinweise bei Elektrofahrzeugen

Ein Elektroauto trägt ein zusätzliches Sicherheitsrisiko mit sich herum, denn die verbauten Lithium-Ionen-Akkus sind eine Mischung aus Brennstoff und Zündquelle und können im Falle eines Unfalls zu einem Brand führen. Zwar arbeiten die Hersteller von Automobilen fieberhaft daran, dieses zusätzliche Sicherheitsrisiko möglichst gering zu halten, doch sollte sich jeder Fahrer im Klaren sein, dass die Batterie ein klarer Schwachpunkt ist.

Letztendlich unterscheidet sich die Sicherheit im Elektroauto jedoch nicht von anderen Modellen und jede Antriebsversion besitzt eigene Vor- und Nachteile. Wer sicher im Straßenverkehr agieren möchte, der kann sich in einem Elektroauto genauso sicher Fortbewegen wie in einem Benzin- beziehungsweise Dieselfahrzeug. Vor allem die verbauten Sicherheitssysteme können bei Unfällen Leben retten und sind zu recht ein Standard der heutigen Zeit.

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Kai

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